Warum "Leonhardi"-Ranch ?






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Das ist eine lange und erstaunliche Geschichte.

Ich habe meine erste Stute erstanden mit dem Ziel, den Zusammenhalt in der Familie zu fördern, damit wir alle eine gemeinsame Aufgabe haben.

Sie wurde im Stall meiner Westernfreunde eingeritten, denn wir waren alle erst Anfänger und lernten selber erst Westernreiten. Das frischgebackene Westernpferd hatte seinen ersten Ausritt in der Umgebung in unserer Reitergruppe und ich saß drauf als zweiter in der Gruppe.

Plötzlich versank mein Vordermann auf dem vermeindlichen Weg, der aussah wie der bisherige Weg und mit Herbstlaub bedeckt war. So hatte niemand bemerkt, dass plötzlich sich der Weg unter dem Laub in ein Sumpfloch verwandelt hatte.

Der Vordermann kam mit seinem Tier noch heraus, aber meine langhaxige Stute konnte sich von dem schon aufgewühlten Sumpf nicht mehr befreien und war bis zum Bauch versunken, obwohl ich gleich abgesprungen bin. Die Vorhand konnte sie noch auf den festen Rand der Grube strecken, aber die Hinterhand steckte unerbittlich fest.

Nach Stunden immer neuer Versuche aus der Grube herauszukommen war es dunkel und herbstlich kalt geworden. Alle Freunde die im Stall anwesend waren halfen mit vollem Einsatz mit. Der Tierarzt gab ihr Stärkungsmittel. Aber sie lag immernoch völlig erschöpft in der Grube.

Schließlich rief jemand die Feuerwehr zuhilfe. Die Männer rückten mit einem Seilzug an, den sie an einem kräftigen Baumstamm befestigten. Sie banden die Vorderhufe zusammen und schleiften daran den schlaffen Körper an das trockene Ufer des Sumpfgrabens. Niemand gab der Stute auch nur die geringste Überlebenschance nach fünf Stunden im Schlammloch. Ins Trockene gezogen versuchte sie sich nocheinmal aufzurichten, fiel aber sofort wieder erschöpft um und blieb regungslos liegen. Jetzt holten wir Stroh und Decken und versuchten sie wenigstens noch warm zu halten und wir richteten uns auf eine eisig kalte Nachtwache ein die abwechselnd immer zwei Freunde übernehmen wollten.

Während der ganzen vergeblichen Anstrengung im Sumpfgraben schickte ich immer wieder ein Stoßgebet zum Himmel und bat Gott, dass er uns dieses Tier doch erhalten möge, das die ganze Familie ins Herz geschlossen hatte.

Die ganze Truppe unseres Stalls war vollkommen verschmutzt. Ich kam erst um ca. 24 Uhr unter die Dusche und im Wald hat sich die erste Nachtwache eingerichtet.

Als ich mich gerade wieder ankleidete hörte ich draußen Pferdegetrampel. Und die Nachtwache berichtete:

Schlag 12 Uhr stand die Stute urplötzlich auf als ob nichts gewesen wäre, man versuchte sie noch vom Sumpfgraben fernzuhalten und dann ließ sie sich anstandslos zum Stall führen.

Um 24 Uhr war ausgerechnet der Beginn des Leonharditags 1993. Das habe ich aber erst später gemerkt und mir ist bewußt geworden, warum der Hl. Leonhard in Bayern so verehrt wird. Aber es ist nicht der Leonhard selber, der so verehrt wird, sondern der, der hinter ihm steht und durch ihn handelt. Ihm zu Ehren heißt meine Ranch "Leonhardi-Ranch" und das erste Fohlen Sancho Lucky Leo.



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