"Also gut", knurrte Bernhard,"dann nehmen wir uns eben eine Haushälterin." Er wählte eine von den drei Haushäterinnen aus, die gekommen waren um sauber zu machen. "Na endlich wirst du vernünftig." Ingrid atmete auf. Sie konnte endlich mal machen wozu sie Lust hatte. Als erstes dachte sie sich gehe ich ins Kino, dann zum Tanzen, dann zum Friseur, dann, dann ,dann ............ . Ingrid träumte so schön, doch plötzlich hatte der Traum ein jähes Ende. Klingel,Klingel!,Klingeeeeeel!. Das Telefon bäumte sich schon auf!"Jaa? Halloo?", murmelte Ingrid verschlafen in den Hörer. "Ja hallo, Mutter Ich bins, der Peter!" "Ja hallo Peter." Ingrid war sehr erstaunt. Peter, ihr Sohn, rufte tatsächlich an. "Ja ich bins, ich möchte euch besuchen kommen,morgen abend, okay, alles klar!"Peter wollte also morgen abend kommen. Welch ein Unglück. Gleich zwei Unglücke. Das erste Unglück war, daß Ingrid doch morgen abend zum Tanzen gehen wollte. Welch ein Pech! Das zweite Umglück war das Peter immer Streit mit Bernhard anfing, wenn Sie sich trafen. Na ja, das wird was, dachte sich Ingrid.AM NÄCHSTEN ABEND: "Ja Hallo Berhnhard,hallo Ingrid, hallo Christine bist du schon groß geworden.", lachte Peter voller Entzücken."Bernhard war nicht so entzückt als er Peter sah. "Was willst denn du hier!?",ärgerte er sich. "Ich will mit dir wetten!" "Wetten daß du es nicht schaffst, an einem Tag mehr Geld einzunehmen als ich!" "Das ist doch lächerlich", meinte Bernhard," du verdienst mit deiner Musikmacherei kaum mehr als ich an einem Tag!" "Jetzt sag", gespannt wartete Peter auf die Antwort.""Ja was ist der Einsatz.""Ja solltest du, Bernhard, gewinnen, dann darfst du einen Tag mich in deiner Fabrik mit allen Dreckarbeiten beauftragen die anfallen. Sollte ich aber gewinnen, dann kommst du einen Tag mit mir auf Tour durch die Stadt und spielst mit mir Musik!" "Okay", sagte Bernhard freudig,"das ist ein Angebot. Ich bin dabei!" Bernhard freute sich schon darauf, Peter richtig durch die Fabrik zu scheuchen!
Einsendeschluß ist der 07.11.1997