Das wenig bekannte Elsaß

Rudi - Moto Guzzi 1100 steel
Werner - Yamaha Supertenere 750
Hans - Suzuki - GSX 750
Herbert - BMW GS 850
Martin - BMW GS 1200
Max - Yamaha 900 S Diversion
Sonntag, 01. 08. 2010 KM-Stand früh 88958; abends 89239   281 km
Burgberg
Oberstaufen
Au
Furkajoch
Rankweil
Altenstadt
Nofels
Ruggel
Bendern
Gams
Wattwil
Rickenpass
Schans
Schwanden (Pause)
Klausenpass (Pause)
Altdorf (Hotel Höfli),
Karte 1
Karte 2
Treffen in Häuser vor der Garage - noch zu fünft, Martin wartet in Oberstaufen. Das Wetter ist wunderbar und die Stimmung gelöst. Ab Staufen geht es auf bekannten Wegen nach Au und im Sonntagsverkehr rauf nach Damüls und auf das Furkajoch. Die dort geplante Pause entfällt, denn der Parkplatz ist dicht vollgestellt mit Mopeds und einem Auto - wir müssten auf der Straße parken. Auf dem dem Weg nach Rankweil wird nach einer geeigneten Pausenwirtschaft gesucht, jedoch nichts gefunden. In Rankweil kehren wir in einem Wirtsgarten mit wunderschönen Linden ein und stärken uns für die Weiterfahrt zum Walensee. Dort findet Rudi zum zweiten Mal die Bremse und man darf einen Kaffee bzw. einen kleinen Imbiss zu sich nehmen. Der Wirt hat eine schön restaurierte 650er BMW von 1984 in der Garage und ein Gast mit einem BSA-Oldtimer kommt kurz vor unserer Abfahrt vorbei. Dann geht's Richtung Pragelpass weiter. Der ist leider am Wochenende gesperrt, also weiter über den Klausenpass. Nach dem Pass suchen wir in Altdorf eine Unterkunft. Nach dem Einchecken im Hotel Höfli können wir am Abend noch ein bißchen den Schweizer Nationalfeiertag in der Heimat von Wilhelm Tell mitfeiern.
Burgberg/Häuser
Klausenpass

Nationalfeierabend
Montag, 02. 08. 2010 KM-Stand 89513   274
Altdorf
Wassen
Sustenpass (Pause)
Meiningen
Hausen
Brüningpass
Giswil
Glaubenbuelenpass (Pause)
Sörenberg
Schlüpfheim
Langnau i. Emmental
Burgdorf
Kirchberg
Utzensdorf (Pause)
Solothurn
Weissenstein (Pass)
Gänsbrunnen
Moutier
Delemont
Movelier
Kiffis
Sondersdorf
Ferrette

Karte 1
Karte 2


Zum Seitenanfang
Abfahrt bei nasser Straße, aber trockener Witterung. Das Wetter wird immer schöner. Sonnenschein auf dem Sustenpass, dem Brüningpass und beim Sarner See. In Sörenberg beginnt es zu regnen und wir müssen zum ersten Mal die Regensachen anziehen. Wir beschließen die ursprünglich geplante Route über Grenchen und Grenchenberg zu vergessen und möglichst direkt nach Ferrette zu fahren. Der Regen wird immer heftiger und wir suchen kurz vor Solothurn eine Wirtschaft auf, um uns etwas aufzuwärmen und zu stärken. Als wir aufbrechen ist es wieder etwas trockener. Wir kämpfen uns durch das Straßengewirr von Solothurn auf der Suche nach der winzigen Straße auf den Weissensteinpass. Extrem enge und teilweise so steile Straße, dass meine Yamaha mehrfach das rote Öllämplein aufleuchten läßt. Ölstand ist zwar nahe an der unteren Markierung, aber noch im grünen Bereich. Viel später stellt sich heraus, dass der Ölkühler einen Haarriss hat und bei starker Erwärmung zeimlich undicht ist. Auf den Pass hinauf müssen wir außerdem durch dichte Nebelbänke fahren, auf der anderen Seite regnet es wieder, die Sicht ist besser. Nach einem kurzen Halt bei Gänsbrunnen fahren wir auf dem kürzesten Weg nach Ferrette. Die erste Wirtschaft, an der wir nach einer Unterkunft fragen, macht einen ausgezeichneten Eindruck, kann aber keine Schlafgelegenheit bieten. Man verweist uns an das Hotel Collin, in dem wir Zimmer bekommen und die Spezialität des Gegend, carpe farcie, speisen.

Sustenpass

Sustenpass

Sustenpass

Sörenberg - Glaubenbielenpass
Dienstag, 03. 08. 2010 KM-Stand 89694   181
Ferrette
Sondersdorf
Hippolskirch
Raedersdorf
Wolschwiller
Leymen - Chateau Landskron
Altkirch
Dannemarie
Belfort
Ronchamp
Malbouhans
Melisey
Fresse
Plancher les Mines
Col du Stallon
Col des Croix
Ht. de l'Aloutte
Ramonchamp
Le Menil

Karte 1
Karte 2

Zum Seitenanfang
Morgens tröpfelt es, wird aber zunehmend schöner. Zurück auf der gestrigen Strecke bis Hippolskirch, da dort zwar eine relativ junge Kirche (1850) steht, in ihr jedoch eine 800 Jahre alte Decke aus dem aufgelösten Kloster von La Lucelle eingebaut wurde. Die Darstellung hat dasselbe Thema wie das Deckenbildnis in der Burgberger Kirche, Bischof St. Ulrich führt die Truppen auf dem Lechfeld gegen die Türken.
Wunderbar einsame Straßen mit sauberen Kurvenradien zum flotten Gleiten führen uns nach Leymen. Dabei durchqueren wir ein kleines Gebiet der Schweiz. Ein Fußmarsch von 10 Minuten bringt uns zur Ruine Landskron, deren imposanten Reste noch deutliches Zeugnis ehemaliger Größe geben.
Weiter auf direktem Wege nach Altkirch, dem Hauptort des Sundgaus. Wir besichtigen die neoromanische Kirche, die vor 150 Jahren auf dem Platz der ehemaligen Stadtburg errichtet wurde. Das Renaissancerathaus bewundern wir von außen, während wir uns einen kleinen Pausensnack zu Gemüte führen.
Dann fahren wir nach Belfort, direkt auf die Festung, die Vauban, der Festungsbaumeister Ludwig des 14. erbaute.
Nicht weit von Belfort, in Ronchamp, besichtigen wir die Corbusier-Kirche. Erbaut nach dem WK II mit Reparationsgeldern anstelle der im Krieg zerstörten Marienkirche. Erstaunlich der Gegensatz zwischen diesem relativ jungen Gebäude mit deutlichen Zerfallserscheinungen (Rissen) und jahrhunderte alten Kirchen, die kaum Abnutzungsspuren zeigen.
Wieder auf der Route, wählen wir die einsamen Straßen hinter Melisey und Plancher les Mines und finden tatsächlich den Col du Stallon. Die Straße ist seit dem Ortsausgang von Plancher les Mines ziemlich schmal und wird zunehmend enger. Autos begegnen uns wenige und wir haben etwas Zeit Aufnahmen der Gruppenmitglieder zu machen.
Vom Stallon fahren wir zum Col de Croix und wollen eigentlich durch das Plateau des milles Etangs nach Foucogney et la Mer, drehen jedoch auf der Ht. de l'Aloutte rechts ab nach Ramonchamp. Super Passstrecke! Hier suchen wir nach Unterkunft - Rudi und Martin wird zwar ein Hotel zum Kauf angeboten, aber wir möchten eigentlich nur übernachten. Der Tip des Hotelverkäufers weist uns 10 km weiter nach Le Menil, das Dorf der Modepuppen, wo wir im Hotel du Tremplin unterkommen.

Hippoltskirch

Ferrette

Landskron

Belfort

Belfort

Col du Stallon
Mittwoch, 04. 08. 2010 KM-Stand 89995   301
Le Menil
Thann
Willer
Grand Ballon
Guebwiller (Mittag)
Ensisheim
Munchhouse
Bantzenheim
Neuenburg
Müllheim
Münsterhalden
Münstertal
Schauinsland
Kirchzarten
St. Peter
WaldauGütenbach
Obergries
Bleibach
Elzach
Prechtal
Steingrund
Hausach



Karte 1
Karte 2


Zum Seitenanfang
Gleich in der Früh eröffnet uns Rudi, dass er nicht mehr länger mitfahren kann. Spontan entschließt sich Werner, ihn nach Hause zu begleiten. Als Herbert dann auch noch mitfahren will, kann Werner zum Bleiben überredet werden. Wir beschließen, einen früher geäußerten Wunsch von Martin, den Schwarzwald und eine seiner Tanten zu besuchen, vorzuziehen und die Frühheimkehrer bis zur Grenze zu begleiten.
Also auf dem geraden Weg über Kruth, Cernay nach Deutschland! In Thann fällt Rudi ein, man könnte den Grand Ballon noch mitnehmen. Zurück über Willer, rechts rauf, tolle Strecke zum GB. Oben ist es kühl und es scheinen sich Regenwolken zu bilden. Plötzlich ist nicht mal mehr Zeit für eine kurze Pause. Schnellstmöglich runter nach Guebwiller! Dort muss getankt werden; das Wetter ist wieder schön und die Stimmung entspannter. Hinter der Tankstelle drückt sich das Restaurant Le Mandarin in einen Häuserwinkel. Aus dem kurzen Pausensnack wird ein frugales chinesisches Mittagessen vom Buffet - echt weiter zu empfehlen!
Anschließend begleiten wir Rudi und Herbert noch bis über die Staatsgrenze, wo wir uns trennen. Die verbliebenen vier wenden sich nach Nordosten Richtung Todtnau und kommen über verschlungene, enge Passsträßchen schließlich auf den Schauinsland. Von dort geht es nach Kirchzarten und St. Peter, wo nach der Kirchenbesichtigung (außen streng und abweisend, innen lebendiges Barock) eine Kaffeepause in der Klosterwirtschaft eingelegt wird.
Mehrere Versuche auf Nebenstrecken ins Prechtal zu kommen enden in Sackgassen bzw. vor Baustellen. Schließlich reihen wir uns in den Verkehr auf der Hauptstraße ein und gelangen kurz vor einem Regenguss nach Hausach ins Gasthaus Zur Blume. Wir erhalten ein Appartement im Anbau, Martin besucht seine Tante und anschließend essen wir auf der Terrasse zu Abend.

Hans bei den Puppen

Grand Ballon

Guebwiller - Finger Food

St. Peter außen

St. Peter innen

St. Peter innen
Donnerstag, 05. 08. 2010 KM-Stand 90150   155
Hausach
Offenburg
Straßburg
Ittenheim
Stutzheim
Wiwersheim
Willgottheim
Wasselonne
Obersteigen
Col de Valseberg
Dabo
Arzviller
Plaine de Walsch (Trois Fontaines)



Karte 1
Karte 2

Zum Seitenanfang
Bei Regen verlassen wir Hausach auf der B33 nach Offenburg. Das Abblendlicht bei meiner Yamaha ist kaputt. Kurz vor Offenburg finden wir eine große Tankstelle. Der Lampenwechsel wird durch die Verkleidung etwas erschwert. Der großsprecherische Werkstattchef redet zunächst kariert daher, ist dann aber ganz hilfreich.
Schon kurz nach Offenburg hört es auf zu regnen. Wir fahren bis in das Zentrum von Straßburg und parken an der St. Thomas-Kirche. Unser erstes Ziel ist das Münster. Wir kommen genau zu der Zeit als die Tore für eine Stunde geschlossen werden. Wir schauen uns also zuerst La Petite France und die St. Thomaskirche an. Wie auf jeder Fahrt sucht Hans etwas im Futter seiner Motorradhose; traditionell ist es eigentlich der Mopedschlüssel, diesmal der neue digitale Fotoapparat. Anschließend füllen wir unseren Flüssigkeitshaushalt mit einem Panache auf.
Nach unserer Rückkehr zum Münster ist es offen. Sehr beeindruckt sind wir unter anderem von der berühmten Rosette auf der Westfassade und der astronomischen Uhr, die um 1840 zum letzten Mal renoviert wurde und von der Tageszeit über Jahreszeiten, Sonnenaufgangszeiten, Mondphasen auch die Weltzeit anzeigt. Das Weltzeit-Uhrwerk kann in punkto Genauigkeit mit modernen Quarzuhren durchaus mithalten.
Anschließend fahren wir nach Wiwersheim, wo wir das Restaurant Le Landsbourg suchen, ein Tip vom Kollegen Markus für die besten Flammkuchen des Elsaß. Wir sind leider zu früh dran, Öffnungszeiten erst ab 18:00 Uhr. Wir wollen aber nicht den ganzen Nachmittag warten und machen uns wieder auf die Reifen, Richtung Dabo.
Auf dem Felsen von Dabo, der ehemals die Festung der Grafen von Dagsburg trug, steht heute die Leo-Kapelle. Sie erinnert daran, dass die Mutter des Papstes Leo IX. aus Dabo stammte.
Wir fahren nach Arzviller, wo wir das Schiffstunnel sehen und das Schiffshebewerk besichtigen, mit dessen Hilfe man 18 Schleusen (etwa 1 Tag Dauer) in 40 Minuten umgehen kann.
Nach weiteren 10 km Fahrt sehen wir ein einsames Restaurant, Etable Gourmande, mit Hotel und bekommen auch gleich 2 ordentliche Zimmer. Das Abendessen ist eine Gourmetüberraschung, da keiner von uns den Namen des Lokals ernst genommen hatte. Super Abendessen!

Straßburg - Petite France

Straßburg - Rosette

Straßburg - Astron. Uhr

Wiwersheim

Arzviller - Tunnel

Gourmetessen
Freitag, 06. 08. 2010 KM-Stand 90432   282
Plaine de Walsen
(Umleitung) Hartzwiller
Voyer
Troi Fontaines
Abreschwiller
Col du Donon
Raon Les Leau
Bodons Viller
Celles sur Plaine
Raon L'Etape
Moyenmoutier
Le Paire
Hurbache
St. Die
Anould
Gerardmer
Sappois
Col de Sappois
Menaurupt
Rochenon
Bas Rupt
Foret Dom de Gerardmer
Col de Feignes
La Bresse
Cornimont
Saulxures sur Moselotte
Col de Morbieux
Ramonchamps
Ht. d'Aloutte
Foucogney et la Mer
Melisey
Servance

Karte 1
Karte 2
Karte 3
Karte 4


Zum Seitenanfang
Schönes Wetter läßt uns erwartungsvoll auf eine Route starten, die laut Motorradführer die schönsten Kurvenstrecken des Elsaß bieten soll. Gleich vorweg, es kommen super Kurven, aber nichts außergewöhnliches für das Elsaß. Nach einem kleinen Umweg (Umleitung) kommen wir nach Abreschwiller. Am Ortsausgang sehen wir einen Wegweiser zum Großen Soldaten und denken, wir würden einen geschichtsträchtigen Ort finden. Überraschung: Le Grand Soldat bei Abreschwiller ist eine Schmalspurbahn, die früher für Holz- und Steintransporte da war und heute touristisch genutzt wird.
Herbstliche Nebel begleitet uns auf dem Weg zum Donon-Pass, wo wir endlich unsere traditionellen Mopedfotos machen (siehe Seitenanfang).
Die wunderschöne Passstrecke gehört zu dem im Führer gelobten Teilstück. Wegen dieser Superstrecke machen wir einen Abstecher Richtung Raon l'Etape - ist schön, aber nicht außerordentlich. Dann weiter nach Gerardmer, am See entlang und dann auf dem Col de Sappois. Auf der Suche nach Ministraßen drehen wir ein paar Runden südlich des Lac de Longemer bis wir die Strecke nach Bresse und dabei eine extrem schöne und enge Straße über den Col de Feignes finden. Wir machen noch eine Tankpause für den Extratanker Hans in Saulxures, während die anderen ihren Wasserhaushalt etwas auffrischen können.
Über den wunderschönen, einsamen Col de Morbieu geht es in bereits bekannte Gegenden und wir halten erstaunlich bald nach der letzten Pause bei der Auberge de Morbieux, wo einige von uns mit einer Übernachtung liebäugeln. Wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, denn bis Servance bietet sich keine Möglichkeit mehr.
Wir queren Ramonchamp und kommen wieder zur Ht. d'Aloutte. Endlich geht's durch das Plateau des Mil Etangs (der tausend Tümpel) - einsam und keine Auberges. Also weiter; auch in Foucogney et la Mer und Melisey nichts. Erst Servance bietet ein einfaches Hotel du Tourisme mit der kleinsten Nasszelle, die wir je sahen (ca 65 cm X 110 cm, davon Dusche 50 cm X 50 cm) und ausgezeichneter Gastronomie!

Le Grand Soldat

Lac de Sappois

Lac de Sappois
Lac de Sappois

Auberge de Morbieu

Faucogney

Samstag, 07. 08. 2009 KM-Stand 90651   219
Servance
Le Miellenot
Belfahy
Plancher Bas
Giromagny
Rougemont
Masevaux
Houppach
Col du Hundsruck
Thann
St. Amarin
Kruth
Chateau de Wildenstein
Le Markstein
Col d'Hahnenbrunnen
Col de la Schlucht
Le Wettstein
Orbey
Tannach
Labaroche
Les Trois Epis
Turckheim
Colmar
Horbourg
Artzenheim
Marckolsheim
Sasbach
Leislheim


Karte 1
Karte 2
Karte 3


Zum Seitenanfang
Wir biegen am südlichen Ortseingang von Servance links ab und kommen auf das bisher extremste Sträßchen unserer Fahrt: Bis 30 % Steigung und extrem schmal. Als wir nach Belfahy kommen, wundern wir uns wie die großen Wagen hier herauf kommen. Die breite Abfahrt nach Plancher Bas erklärt das Mysterium.
Kurz vor dem Col de Hundsruck lesen wir ein Schild mit Verweis auf die Marienwallfahrtskirche in Houppach. Die Kirche wurde von einem vom Hofe Louis XIV. verwiesenen Adeligen errichtet. Sie bietet keine architektonischen Besonderheiten, zeigt sich jedoch als schöner Bau in ruhiger Umgebung.
Unser nächstes Ziel ist Thann mit dem, nach dem Straßburger Münster bedeutendsten gotischen Bauwerk des Elsaß. Die Baugeschichte läßt sich vom frühgotischen südlichen Seitenschiff bis zum spätgotischen Stil im nördlichen Seitenschiff ablesen.Drei Besonderheiten finden sich im Thanner Münster: Die im 16. Jh. gefertigte "Winzermadonna", bei der das Jesukind verschämt eine Weintraube hinter seinem Rücken versteckt, den angeblich schönsten Münster-Turm in weitem Umkreis und die beeindruckende Westfassade, deren Einzelheiten auf einem günstig platzierten Schaubild sehr anschaulich erklärt werden. Für Kunstbanausen wie uns eine unersetzliche Hilfe.
Wir essen noch in Thann und fahren dann zurück bis Kruth und gegenüber von Chateau de Wildenstein gehts steil bergan zum Le Markstein. Den lassen wir rechts liegen und suchen einen Nebenweg nach Munster. Die in unserer Karte eingezeichneten Sträßchen entpuppen sich alle als Wanderwege, so bleiben wir auf der Hauptstrecke, pausieren auf dem Col d'Hahnenbrunnen und kommen nach dem Col de la Schlucht wieder auf eine super Nebenstraße zum Col de Wettstein. Dort besuchen wir den Soldatenfriedhof, um anschließend über kurvige, relativ einsame Straßen nach Colmar zu schwingen.
Ab hier verlassen wir uns erstmals auf Martins Navi und finden auf der deutschen Seite nach vielen vergeblichen Versuchen in Königschaffhausen eine Unterkunft im Leiselheimer Hof.

Masevaux

Thann - Winzermadonna

Münster Thann Westseite

Thann

Col de Hahnenbrunnen

Col de Hahnenbrunnen
Sonntag, 08. 08. 2010 KM-Stand 90919   268 gesamt: 1961
Leiselheim
Vogtsburg
Bötzingen
Freiburg
Titisee
B31 am Bodensee entlang
B 308 Queralpenstraße
Karte


Zum Seitenanfang
Wir starten bei trockenem Wetter und planen einen kleinen Umweg durch den Kaiserstuhl. Kurz nach Vogtsburg, am Rande des Kaiserstuhls will ich wieder einmal einen hochwissenschaftlichen Vortrag über die Flurbereinigung im Kaiserstuhl und seine positiven wie negativen Folgen halten. Zu diesem Zweck fahre ich auf einen extra steilen Wirtschaftsweg, um die negativ geneigten Terrassen besser zeigen zu können. Ich kehre um und stelle die Maschine bergabwärts auf dem Seitenständer ab. Keiner der Kollegen folgt mir. Also will ich wieder aufsteigen. Kaum habe ich die Maschine berührt, rollt sie über den Seitenständer ab und mir bleibt als Schadensminimierung nur der Versuch, sie so weich wie möglich abzulegen. Allein aufstellen gelingt mir an der Steigung nicht mehr.
Wir schrauben das linke Blinkerglas wieder an und weiter geht es nach Freiburg. Dort beginnt es zu regnen und wir bleiben mit einer kurzen Ausnahme auf der B 31, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.
Eine Pause an der Achquelle, der größten Quelle Deutschlands, in der Donauwasser die Konstanzer Ach speißt, ist wieder regenfrei. Dann gibt es zwischendrin immer ein paar Wasserspritzer und bei Birnau wird es wieder schön.
Danach ist allerdings Feuchtigkeit bis kurz vor Lindenberg angesagt.
Trotz der paar feuchten Tage war es schöner Mopedausflug!

Leislheim

Vogtsburg

Achquelle

Birnau