| |
 |
 |
 |
 |
Werner - Yamaha Supertenere 750 |
|
Hans - Suzuki GSX 750 |
Max - Yamaha 900 S Diversion |
| Dienstag, 7. August 2007 |
KM-Stand 74788 |
Gefahrene KM |
441 |
Sonthofen,
Grän,
Weissenbach, (Tanken)
Ammersattel,
Eschenlohe
Sindelsdorf,
Tölz
Waakirchen (Pause) Salzburg (Autobahn)
Golling (Mittag)
Abtenau (Tanken)
Rigansau
Lammerer
Rußbach
Gosaumühle
Hallstatt
Obertraun
Bad Aussee (Kaffee)
Bad Mitterndorf
Liezen
Karte 1
|
Diese Fahrt stand wettermäßig unter keinem guten Stern. Die Wettermeldungen waren für das Gebiet Tschechien/Slowakei für die gesamte Urlaubswoche schlecht. Das Alternativgebiet, Massif Central in Frankreich, zeigte ab Donnerstag relativ schönes Wetter. Die Fahrt dorthin würde jedoch, egal ob durch die Schweiz oder Oberitalien im Starkregen stattfinden.
Also entschieden wir uns doch nach Osten zu fahren. Allerdings wollten wir entgegen der ursprünglich geplanten Route so lange wie möglich im Süden bleiben und erst gegen Ende unseres Urlaubs in die Regengebiete der Slowakei eindringen. Wir hofften, dass sich bis dahin doch noch der Sommer einfinden würde.
Wir trafen uns gegen 8:15 Uhr in Grän, querten den Ammersattel (mit dem Motorrad immer wieder ein schönes Erlebnis), hangelten uns über Sindelsdorf Richtung A8 und konnten schon gegen 10:00 Uhr in Waakirchen in einer altbayerischen Wirtschaft Kaffeepause machen. Dort fragten uns 3 freundliche, oberbayrische Biergesichter, weshalb man die Schwäble denn aus ihren Löchern gelassen habe. Man merkt eben, wenn man sich in einem alten Fremdenverkehrsgebiet befindet.
Nach der Pause ging es über die Autobahn nach Salzburg und von dort, natürlich mit Pickerl weiter nach Golling, wo wir auf der Terrasse eines Restaurants richtig schön Mittag essen konnten.
Ab jetzt durften wir die schöne Landschaft im Tennengebirge auskosten und fanden gegen Abend, bei einsetzendem Regen eine schöne Unterkunft in Liezen Gasthof Huber
|


Grän

Abtenau |
| Mittwoch, 8. August 2007 |
KM-Stand 75229 |
Gefahrene KM |
295 |
Liezen
Admont, Eisenerz (Pause)
Leoben,(Tanken)
Mürzzuschlag,
Anschlussstelle Gloggnitz,
Prigglitz-Kranichberg, (Mittag)
Penk,
Hassbach,
Scheiblingkirchen,
Bromberg,
Hochwolkersdorf,
Schwarzenbach,
Kobersdorf,
Weppersdorf,
Horitschon,
Deutschkreutz,
Sopron, (Besichtigung, Kaffee)
Nagycenk,
Kapuvár
Karte 2
|
Nach einem opulenten Frühstück starten wir im leichtem Nieselregen. Es sind nur einige KM bis Admont, einer alten Stadt, mit florierendem Fremdenverkehrsgewerbe. Wir halten jedoch erst in Eisenerz, wo der riesige Erzberg im Tagebau abgebaut wird.
Inzwischen hat sich das Wetter etwas gebessert und wir kommen "trockener Reifen" nach Leoben, wo wir allerdings nur einen Tankstopp einlegen. Dann so schnell wie möglich auf die Autobahn nach Osten. Diese verlassen wir erst bei Gloggnitz, um auf kleinen Nebenstraßen mit teilweise wunderbarer Straßenführung in die Ebene des Neusiedlersees zu kommen.
Doch zuerst Essen wir im Burghotel Kranichberg sehr gut zu Mittag. Ein Loch in der Hosentasche lässt Hans Mopedschlüssel im Futter verschwinden und den Besitzer erstaunliche Verrenkungen auf dem Parkplatz von Kranichberg vollführen.
Nach den abwechslungsreichen Straßen des "Buckellandes" durchqueren wir so schnell wie möglich die Ebene und schauen uns Ödenburg, heute Sopron an. Diese Stadt ist ganz auf den Tourismus ausgerichtet. Erstmals müssen wir Geld umtauschen; die Akklimatisation an Ungarn fällt relativ leicht, da fast jeder Einheimische hier auch deutsch versteht. Hans ist von der Unzahl von Zahnärzten geschockt – in jedem zweiten Haus mindestens 3 Praxen. Ein Verlängerter mit Kuchen macht uns fit für den Weg nach Kapuvar, wo wir im Hotel St. Kristof zu Abend essen und übernachten
|

Erzberg


Kranichberg

Sopron
|
| Donnerstag, 9. August 2007 |
KM-Stand 75524 |
Gefahrene KM |
241 |
Kapuvár
Gyor,
Komárom,(Tanken)
Szőny,
Lábatlan,
Tát,
Esztergom,(Pause, Mittag)
Pilismarót,
Visegrád,
Tahi,
Szentendre,
Budapest,
Buda-Burg, (Kaffee)
Váci utca in Pest,(Abendessen)
Hauptbahnhof,
Dunakeszi
Karte 3
|
Das Frühstück auf der Terrasse und wir sind wieder auf Strecke. Entlang der Donau auf langweilig geraden Straßen nach Esztergom. Hier besichtigen wir zuerst "das Haupt, die Mutter und die Meisterin (Vorsteherin) der Kirchen Ungarns", dann den neu gestalteten Stadtplatz, trinken ein Mineralwasser und brechen in Richtung Visegrad auf. Die klassizistische Basilika auf dem Burgberg, die 1820 errichtetet wurde, ist einer der größten Kirchenbauten Europas. Sie ist die größte katholische Kathedrale Ungarns mit einer mittelalterlichen Renaissance-Kapelle, die an die Basilika angegliedert ist. Die Basilika ist Ursprung des Katholizismus in Ungarn, daher auch der Spruch "Caput, mater et magister ecclesiarum hungariae" auf dem Fries.
Das Bollwerk von Visegrad umfahrend, nähern wir uns Budapest. Zunächst wollten wir noch die Serbensiedlung Szentendre besichtigen, entscheiden uns dann aber dafür, zuerst nach Budapest zu fahren.
Der Weg in die Stadt geht rasch und ohne große Staus vonstatten. Wir finden auch gleich den Weg zur Budaer Burg, wo wir den herrlichen Ausblick und anschließend einen Kaffee mit Palatschinken genießen. Leider treibt uns ein aufziehendes Gewitter zum Aufbruch. Wir überqueren die Elisabeth-Brücke, versäumen eine Abbiegung Richtung Norden, fädeln uns nach kurzem Umweg richtig ein - und stehen rettungslos verloren im Stau. Es geht nur schrittweise vorwärts; wir sind nach mehr als einer Stunde gerade mal 15 m weiter. Jetzt reut es uns, dass wir wegen des aufziehenden Unwetters weiter gefahren und nicht in die Markthallen gegangen sind. Wir parken am Straßenrand, setzen uns vor ein türkisches Restaurant und essen zu Abend.
Danach läuft der Verkehr wieder einigermaßen. Wir gehen auf die Straße nach Vac. In Dunakeszi finden wir nach einigem Fragen eine Unterkunft in einem Fitnessklub. Ein ungarisches Bier als Schlummertrunk in einer Wirtschaft in der Nähe und eine absolut ruhige Nacht bringen uns für den nächsten Tag in Form.
|
Esztergom



 |
| Freitag, 10. August 2007 |
KM-Stand 75765 |
Gefahrene KM |
257 |
Dunakeszi,
Göd,
Vác,
Szendehely,
Rétság,
Balassagyarmat,
Velký Krtís(SK), (Tanken, Geldwechsel)
Senohrad,
Slatinské Lazy,
Detva, (Essen)
Kriván,
Hrinová,
Brezno,
Podbrezová,
Bystrá,
Liptovský Hrádok,
Vavrisovo
Karte 4
|
Ohne Frühstück geht es auf Strecke. Wir wollen unterwegs in einer Konditorei etwas essen. Bis Vac finden wir nichts und setzten unsere letzten Forint für Kaffee in einer Art Mini-Macdonalds um.
Dann fahren wir auf dem kürzesten Weg Richtung Slowakei, überqueren bei Balassagyarmat die Grenze. In Velky Krtis tanken wir und tauschen in einer brandneuen, sehr modernen Bankfiliale Slowakische Kronen ein. In Detva, einem Fremdenverkehrsort, essen wir in einer neu eröffneten Pizzeria ausgezeichnet slowakisch. Mehrmals fahren wir an für uns ungewöhnlich bemalten Kirchen vorbei. In Cierny Balog fotografieren wir eine himmelblaue Kirche, die leider geschlossen ist. Als wir wieder aufsteigen, beginnt es heftig zu regnen. Wir flüchten uns zum Umziehen in ein Bushäuschen und verunsichern dabei scheinbar einige Mädchen.
Bei nachlassenden Niederschlägen machen wir wieder auf den Weg, nicht ohne vorher die historische Bahn abgelichtet zu haben.
Die Fahrt zur Niederen Tatra führt uns durch ziemlich menschenleere Gebiete. Man kurvt auf mehr oder minder schlechten Nebenstrecken eine halbe Stunde durch Wälder und Wildnis. Plötzlich taucht am Wegrand eine Bushaltestelle auf, an der auch noch Leute warten. Häuser sehen wir weit und breit nicht. Auf der Strecke zur Passhöhe beginnen wir mit der Zimmersuche. Leider haben die Slowaken dieses Wochenende hier alles ausgebucht. Mehrere Abstecher in nahe liegende Dörfer bleiben erfolglos. Also fahren wir halt zur Hohen Tatra, an deren Fuß wir dann sofort eine Unterkunft finden, bei Ing. Jaromir Orfanus.
Hans muss noch schnell die Felsspitze neben dem Hotel erklimmen, ehe wir den Tag mit einem guten Abendessen beschließen können.
|
 Dunakeszi

Cierny Balog

Vavrisovo
|
| Samstag, 11. August 2007 |
KM-Stand 76022 |
Gefahrene KM |
261 |
Novy Smokovec (SK)
Vavrisovo,
Pribylina,
Podbanské,
Starý Smokovec,
Tatranská Kotlina,
Zdiar,
Javorina,
Zakopane,
Witów,
Suchá Hora,
Trstena,
Podbiel,
Habovka,
Liptovské Matiasovce,
Liptovská Sielnica,
Besenová,
Ruzomberok,
Martin
Karte 5
|
Heute Morgen regnet es ordentlich. Zuerst überlegen wir, am Abend wieder her zu kommen und ich lege meinen Schlafanzug in mein Bett. Nach langem Frühstück am Katzentisch entscheidet man sich, doch "alles" zu packen und rund um die Hohe Tatra zu fahren.
Das Wetter wird von Minute zu Minute freundlicher, allerdings ziehen immer Wolken um die Gipfel der Berge. So fahren wir zwar um das kleinste Hochgebirge der Welt, sehen jedoch fast nichts von dessen Gipfelregion. Auch die geplante Seilbahnfahrt zu den Gipfeln der Hohen Tatra lassen wir wegen der schlechten Sicht ausfallen.
Dafür können wir das aufstrebende Fremdenverkehrsgebiet an der Südflanke der tatra bewundern, wo schöne alte Hotels vergammeln und daneben moderne "Plattenbauten" errichtet werden. Auffallend sind auch die großen abgeholzten Flächen, auf denen noch einige ziemlich zerzauste Bäumchen stehen. Diese sehen aus, als hätte sie der saure Regen geschädigt.
In Zdiar bewundern wir die besondere Häuserform und sehen, dass viele der alten Gebäude renoviert werden. Dann sind wir auch schon in Polen, das uns auf einer der übelsten Straßen der ganzen Reise nach Zakopane führt. Die erlaubten 40 kmh sind nur selten zu erreichen, so zerrissen und zerplatzt ist der Teerbelag.
Zakopane zeigt sich dagegen in den frischesten Farben, viele Neubauten (teilweise in verschnörkeltem Wäldlerstil), tolle Straßen und massig Menschen - Straßenfest allenthalben. Einige Fotos genügen und dann wieder Richtung slowakische Grenze. Hier ist es etwas beschaulicher und jetzt wird es auch langsam Zeit für das Mittagessen.
Durch eine nette Gegend mit schön ausgebauten Straßen, auf denen viele polnische Fahrzeuge unterwegs sind, nähern wir uns dem westlichsten Pass der Hohen Tatra bei Kvacany. Eine Werbetafel mit der Aufschrift "adrenalin pur" fällt uns auf dem Weg öfter ins Auge - bis wir kurz hinter Habovka sehen, was gemeint ist: Du kannst als Passagier in einem oben aufgeschnittenen Panzer eine Geländefahrt entlang eines Flusslaufes mitmachen.
Vom Pass ein wunderbarer Blick auf den Liptovské Mara und dann auf der schönen Panaramstraße runter zum See. Auf der Weiterfahrt dann Hotelsuche. Kaum hast du den See verlassen, befindest du dich in einer industriell geprägten Region, die touristisch noch nicht sehr erschlossen ist. Kurz vor Martin wird uns in einem "Dorf" mit Kleinstadtgröße auf die Frage nach einem Hotel oder Panzio (Pension) beschieden, es gebe zwar ein Hotel, aber ob die Motorradfahrer nehmen? Letzteres war kein Problem, es gab kein Hotel. Aber es begann zu regnen. In Martin, einer Industriestadt (seit 1999 VW-Werk) fanden wir dann Aufnahme in einem auf neu getrimmten Funktionärshotel (Hotel Turiec), wie man sie noch in fast allen ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten findet. An der Rezeption spricht uns ein einsamer deutscher Radfahrer an, der offensichtlich schon die halbe Welt auf dem Sattel umrundet hat und wir müssen seine Homepage aufschreiben
Schön ist an diesem Abend das Stadtfest in der neuen Fußgängerzone.
|

Niedere Tatra

Hohe Tatra

Zakopane

Zakopane

Zakopane

Pass oberhalb Liptovska Mara
|
| Sonntag, 12. August 2007 |
KM-Stand 76283 |
Gefahrene KM |
313 |
Martin,
Zilina (CZ), (Tanken)
Oblazov,
Púchov,
Dohnany,
Holcove,
Slavicín,
Bojkovice,
Uherský Brod, (Mittag)
Uherské Hradiste,
Borsice u Buchlovic,
Kyjov,
Zarosice,
Damborice,
Krepice,
Velké Nemcice,
Vranovice,
Pohorelice,
Nova Ves,
Vlasatice,
Jirice u Miroslavi,
Znojmo
Karte 6
|
Die Abfahrt in vollem Regenzeug ist nicht so schön. Aber schon einige KM weiter, in Zilina können die Regensachen verstaut werden und wir nähern uns der tschechischen Grenze. Die ehemaligen Brüdervölker sind durch aufwändige Grenzanlagen voneinander getrennt und die Grenzbeamten nehmen ihre Aufgabe sehr ernst. Gott sei Dank übersehen sie aber doch die ziemlich abgefahrenen Reifen der Diversion.
Wir fahren auf wenig frequentierten Straßen quer durch das tschechische Obstviertel. Die Dörfer sind im Gegensatz zum letzten Besuch überwiegend schön hergerichtet machen einen wohlhabenden Eindruck. Hier sieht man auch relativ viele Touristen. In der Kleinstadt Uherske Brod finden wir eine nette Konditorei und gönnen uns für wenig Geld ein süßes Mittagessen mit ausgezeichnetem Kaffee.
Die letzten Kilometer nach Znojmo fahren wir auf der überregionalen Straße und kehren kurz vor einer polnischen Busreisegruppe in einer Wirtschaft zum Abendessen ein. Während des Essens noch eine kurze Schrecksekunde - ein Polizeiwagen hält neben unseren Mopeds und ich denke, dass ich jetzt wegen der Reifen Probleme bekomme. Die Herren beschäftigen sich jedoch mit einem Österreicher, der offensichtlich zu schnell unterwegs war: da lobt man sich das St.-Florians-Prinzip!
In Znojmo führt uns ein freundlicher Herr mit seinem Auto zu einem Nobelhotel. 100 m davor ist ein Motorest. Nachdem beide Lokalitäten begutachtet sind, entscheiden wir uns für die einfachere Gelegenheit. Abends spazieren wir in die Innenstadt und sind so hingerissen von der Schönheit der gut restaurierten Renaissancebauten, dass wir beschließen, vor der Abfahrt noch mal hierher zu kommen und Fotos zu schießen.
Ein gemütlicher Schlummertrunk in einer netten Studentenkneipe bechließt einen schönen Urlaubstag.
|

Grenzstation Tschechien-Slowakei

tschechiches Obstland (Damborice)

Uhersky Brod
|
| Montag, 13. August 2007 |
KM-Stand 76596 |
Gefahrene KM |
278 |
Znojmo (CZ), Tanken
Retz,
Niederfladnitz,
Hardegg,
Riegersburg,
Drosendorf,
Karlstein an der Thaya,
Kautzen,
Heidenreichstein,
Schrems,
Gmünd,
Weitra,
Sankt Martin,
Bad Großpertholz,
Freistadt,
Rainbach,
Reichenthal,
Bad Leonfelden,
Helfenberg,
Haslach an der Mühl,
Rohrbach,
Oepping,
Piberschlag (Brotzeit)
Peilstein im Mühlviertel, (Tanken)
Hanging,
Obernzell
Karte 7
|
Nach dem Besuch der Innenstadt von Znojmo geht es über die österreichisch-tschechische Grenze nach Retz und dann immer an der Grenze entlang nach Westen. Die Straße ist meist toll ausgebaut und verleitet zu sehr flotter Fahrweise.
Kurz vor Hardegg machen wir auf einem Rastplatz die obligatorischen Mopedbilder und lesen auf einem Schild, dass es sich bei der Ortschaft um die kleinste Stadt Österreichs handelt, mit 88 Einwohnern und 120 Zweitwohnungen. Diese Information steht krass im Widerspruch zu den Daten im Internet mit 1.490 EW. Trotzdem handelt es sich um eine Besonderheit.
Weiter durch das Weinviertel, das uns jedoch bis kurz vor Passau auch nicht zum Essen aus den Sätteln locken kann: Die Straßenführung ist einfach zu schön.
In Piberschlag gönnen wir uns endlich die notwendige Pause bei Kaffee und Kuchen und einem netten kleinen Schwätzchen mit dem Wirt. Hier entsteht die Idee, einmal einige Tage nur ins Wein- und Mühlviertel zu fahren. Schau mer mol!
Nach der Pause geht es mit einer Tankunterbrechung weiter nach Obernzell an der Donau. Gleich die zweite Wirtschaft am Wegesrand bietet ein Vierbettzimmer, wobei 2 Betten in einem relativ kleinen Verschlag untergebracht sind. Die beiden Senioren bestehen darauf, diese beiden Betten zu belegen, wahrscheinlich um hinterher darüber schimpfen zu können. Gegessen wird nach einem längeren Spaziergang und schwierigem Abwägen in einer kleinen Beiz in der Hauptstraße von Obernzell. Entgegen aller Vermutungen schlafen alle vier recht gut und ein ordentliches Frühstück, bei dem wir zwei Radler um die 80 auf dem Weg nach Wien kennen lernen, versöhnt die aufgebrachten Gemüter.
|
Znojmo


|
| Dienstag, 14. August 2007 |
KM-Stand 76874 |
Gefahrene KM |
397 |
Obernzell ,
Passau,
Fürstenzell,
Griesbach,
Karpfham,
Schwaim,
Kindlbach,
Bayerbach,
Kößlarn,
Wittibreuth,
Reut,
Tann,
Stammham,
Marktl, (Mittag)
Altötting,
Tacherting,
Trostberg an der Alz,
Obing,
Amerang,
Halfing,
Prien am Chiemsee,
Frasdorf, (Kuchen)
Samerberg,
Nußdorf am Inn,
Brannenburg,
Groß Holzhausen,
Bad Feilnbach,
Wörnsmühl,
Miesbach, Tanken
Bad Tölz,
Bad Heilbrunn,
Bichl,
Sindelsdorf,
Habach,
Halblech,
Schwangau,
Füssen,
Pfronten,
Burgberg
Karte 8
|
Erste Station ist Passau, wo wir einen Runde durch die Altstadt machen und den Dom besuchen. Dann geht es rein ins Bayerische - quer durchs Land, manchmal leicht verwinkelt und umständlich, immer jedoch verkehrsarm und auf schönen Strecken.
Mittags erreichen wir pünktlich Marktl. Rudi hat dort einen sehr rührigen Bekannten, der uns gerne die Sehenswürdigkeiten diese berühmten Ortes zeigen würde. Leider ist dieser gerade in München und es bleibt uns nichts anderes übrig als im Angesicht des bekanntesten Marktler Hauses ohne tiefergehende Kenntnisse einen Imbiss zu uns zu nehmen.

Marktl - "das Geburtshaus"
Schon leicht vom Wallfahrtsfieber ergriffen machen wir nach 25 KM die nächste Pause in Altötting. Der Rummel hält sich an diesem Tag vor Mariä Himmelfahrt erstaunlicherweise in Grenzen und wir können uns in Ruhe umsehen.
Die weitere Strecke durch das Oberbayerische ist noch mit einigen fahrerischen Höhepunkten gespickt, darunter die Gegend um Prien bis Frasdorf und der Samerberg.
Abends, nachdem wir Werner am Pfrontner Kreisel verabschiedet haben, kommen alle wohlbehalten und wieder einmal begeistert von unserer Mopedtour nach Hause zurück.
|

Passau

Passau

Altötting
|
| Dienstag, 14. August 2007 |
KM-Stand 77271 |
Insgesamt gefahrene KM |
2483 |
| |