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| Rudis
Ducati 900 |
Werners Honda Afrika Twin
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Hans‘ Suzuki 750 |
Max‘ Yamaha 900 |
Anselms Honda CB 400 T |
| Wichtige Stationen |
Strecke |
Besonderheiten |
Bilder |
| Samstag, 10.8.2002 |
600 km |
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Karte
1 |
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Stein
Burgberg
Sonthofen
Pfronten
Ammersattel
Tölz
Miesbach (Pause)
Wasserburg (Mittagessen)
Landshut
Deggendorf
Cham
Tirschenreuth
Broumov
Marienbad |
Treffen um 8:00 Uhr in Sonthofen bei Rudi. Abfahrt bei trockenem Wetter und bedecktem Himmel. Bis Mähring im Bay. Wald sollten wir vom Regen verschont bleiben.
In Pfronten holen wir Werner ab und fahren über Vils, Reutte, Ammersattel nach Eschenlohe. An Tölz vorbei nach Miesbach, wo die erste Pause in einem Cafe eingelegt wird.
Weiter über Bad Aibling, Hub, Großkarolinenfeld nach Wasserburg zum Mittagessen auf einer Terrasse über dem Inn.
Dann auf der B15 nach Landshut und über die Autobahn nach Deggendorf.
Es geht auf breiten Bundesstraßen flott über Patersdorf, Viechtach und Cham nach Weiden, wo wir auf der B22 nach Tirschenreuth und Mähring reisen. Hier werden wir das erste Mal vom Regen überrascht.
Wir queren die tschechische Grenze bei Broumov.
Plana, Marienbad |
Von Broumov wollen wir auf einer gesperrten Abkürzung nach Plana fahren. Mitten im Moor stehen wir vor einem ca 3 m breiten und 1,5 m tiefen Graben quer über die Straße. Also zurück und auf dem langen Weg nach Plana. Vergebliche Quartiersuche - ein hilfsbereiter Bürger rät uns das Krankenhaus als Unterkunft - wir glauben lieber einigen Buben und fahren nach Plana II. Vor der einzigen Pension halten wir. Rudi bleibt beim Absteigen am Gepäck hängen und drei Mopeds fallen um wie beim Dominospiel. Hansi verklemmt unter seiner Maschine und muss befreit werden. Werners neuer Spiegel (50,00 EURO) ist hin und Unterkunft gibt es auch keine.
Also rein nach Marienbad. Zufällig finden wir in einer Seitenstraße ein ruhig gelegenes Restaurant mit Pension: Philip II. In ein Vierer - Zimmer wird ohne viel Federlesen noch eine Notliege gestellt und wir können uns zufrieden dem ausgezeichneten Abendessen widmen, das von sehr freundlichen und hübschen Bedienungen serviert wird. |
Pause in Miesbach

Herrenhauser Felsen
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| Sonntag, 11.8.2002 |
299 km
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Marienbad
Sluzetin
Zatec
Most
Kamenecky Senov
Mimon
Jablonne
Chrastna |
Nach einem frugalen Frühstück, das eigentlich für mehere Tage reichen müsste, fahren wir in die Stadt zu den Bädern. Nach der Besichtigung geht es zurück nach Tepla und über Utery am Kloster vorbei, Bezerov nach Stuzetin (Lusetin) dem Geburtsort von Werner. Bis jetzt ist es noch trocken.
Weiter geht es über Vicoxhov, Ludetz, Lubenec und Podborany nach Zatec (Saatz), wo wir Mittagpause machen.
Eigentlich wollten wir westlich an Most vorbei zu den Braunkohlefeldern, kamen aber leider direkt nach Most, wo wir durch die monotone Randstadtarchitektur verwirrt, fast nicht mehr heraus fanden. Bilina, Teplice, Libouchec und Decin führten uns zu den berühmten Herrenhauser Felsen.
An Novibor vorbei fahren wir über Ceska Lipa nach Mimon.
Auf der Suche nach einem Nachtquartier fahren wir nach Jablonne, zurück nach Straz, dann entlang einiger Seen bis wir in Chrastna auf einem Autocamp eine Ferienhütte mieten können.
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Stuzetin liegt abseits der Durchgangsstraßen in beschaulicher Ruhe. Wir finden das Geburtshaus von Werner und werden von einer Nachbarin über die Besonderheiten des Dorfes und des deutsch-tschechischen Verhältnisses hier aufgeklärt, während uns die Hausbewohner argwöhnisch und ein einsamer Junge neugierig beobachten.
In Zatec drehen wir erst einige Ehrenrunden, ehe wir den berühmten Marktplatz finden, den wir anschauen wollen und, oh Wunder, man kann sogar schon wieder ein Mittagessen vertragen. Nach dem Essen wird getankt und leider verschwinden die Sonnenstrahlen der letzten halben Stunde wieder hinter Wolken.
Die Herrenhauser Felsen (Kamenecky Senov) sind eine geologische Rarität, die anzuschauen es lohnt.
In Mimon tanken wir und werden während der Tankpause von einem regelrechten Sturzregen überrascht. Nachdem die Tropfen etwas ruhiger fallen, geht es weiter.
Straz, eine Industriestadt in "freier Natur" kennt zwar ein Hotel und eine Pension, jedoch alles ausgebucht. Die Stadt liegt wie Chrastna auch an einem wunderschönen See mit modernen Freizeitanlagen. Wie wir in Chrastna erfuhren sind die Seen Überbleibsel des Uranabbaus und erst seit zwei Jahren zum Baden und Fischen frei gegeben.
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Marienbad
Geburtshaus von Werner
Most
 Herrenhauser Felsen |
| Montag, 12.8.2002 |
199 km
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Chrastna
Krizany
Chrastava
Frydland
Hejnice
Mittagessen
Nycovy Domky
Jablonec
Vrchlabi
Trutnov
Cerveny Costelec |
Nach einem eher kargen Frühstück brechen wir bei feuchtem Wetter auf und fahren über Osecna nach Krizany. Zwangsaufenthalt 40 Minuten.
Gemeinsam geht es weiter nach Chrastava, dem Geburtsort von Werners Frau. Leider beginnt es wieder mehr zu regnen und wir haben keine Lust zu halten. Also über Mnisek nach Frydland. Der Himmel wird wieder etwas freier, wir wagen den Aufstieg ins Isergebirge nach Hejnice, verpassen leider die winzige Abfahrt nach Jizerka und landen wieder im Regen am Vodni Nadrz Stausee, wo wir in einem guten Hotel nobel Mittagessen.
Wieder ins Tal nach Korenov und bei wechselnden Wetterverhältnissen über Jablonec nach Vrchlabi und Trutnov.
Nach der Honda-Reparatur fahren wir nur noch einige Kilometer bis Cerveny Costelc, wo wir ein schönes Hotel finden. |
Vor Krizany sehe ich alle vier noch im Rückspiegel. In K. biege ich links ab nach Chrastava und habe nur noch zwei Mitfahrer im Rückspiegel. Zurück in den Ort und warten. Hans musste etwas am Gepäckträger befestigen und achtet nicht auf die Abbiegespur, fuhr geradeaus nach Liberec ca 13 km und konnte es auch am Ortsrand von L. nicht glauben, dass wir auf ihn warten. Also fuhr er bis in die Stadt, ehe er daran dachte umzukehren. Werner begleitete ihn treu.
Nach Vrchlabi merkt Anselm, dass seine Kette ziemlich locker ist. Als wir nachschauen, sehen wir, dass von 4 Muttern am Kettenrad 3 verloren wurden. Jetzt suchen wir verzweifelt nach einer Werkstatt von Auto-Suzuki. Der Meister wirkt erst recht ablehnend, macht sich dann aber mit Eifer an die Sache und wir können nach 45 Minuten weiter fahren.
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Reparatur Honda
Hotel Srejber in Cerveny Costelec
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| Dienstag, 13.8.2002 |
000 km |
| Cerveny Costelec
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Cerveny Costelec |
Schon in aller Früh regnet es, das Rad an der Honda braucht noch eine Inspektion und ein Mitreisender ist nicht besonders gut drauf. Also bleiben wir einen Tag hier. Nachmittags wird es zwar etwas trockener, aber wir haben bei der Hoteliere schon eine weitere Nacht gebucht. |

Kirche von Cerveny Costelec
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| Mittwoch, 14.8.2002 |
249 km |
| Cerveny Kostelec
Nachod
Miedzylesie
Kraliky (Grulich)
Dolny Hedec(Oberheidisch)
Slaty Potok (Goldenfluß)
Dolny Hedec (Oberheidisch)
Cervena Voda
Landskroun
Moravska Trebova
Mohelnice
Olomouc
Prerov
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Obwohl das Wetter nicht besonders trocken ist ,machen wir uns auf den Weg.
Von Nachod nach Polen Kudova Zdroy, Duzniki Zdroy,Miedzylesie und dann wieder nach Tschechien bis Kraliky (Grulich) Mittagessen im Klostergasthof von
Dolny Hedec(Oberheidisch), dem Muttergotteberg. Ich fahre allein eine Runde im Regen über
Cervena Voda (Rotwasser), Kraliky, Cerneny Potok (Rotfluß), Dolni und Mala Morava (Groß- und Kleinmorau), Slaty Potok (Goldenfluß) und zurück nach Dolny Hedec (Oberheidisch)
Gemeinsam geht es weiter über Cervena Voda, wo wir zu einem Umweg über
Landskroun, Moravska Trebova, Mohelnice nach Olomouc gezwungen werden. Wir haben viel Zeit versäumt und das Wetter ist auch nicht so einladend, sodass wir die geplante Besichtigung dieser schönen Stadt auslassen und weiterfahren nach Prerov |
Bereits bei der Abfahrt macht die zweite Honda, Werners Africa Twin, Schwierigkeiten und springt nicht an. In Nachod fragt Anselm beim Tanken nach einer Batterie und führt uns dann zu einem Spezialgeschäft, wo wir auch prompt mit der richtigen Ware bedient werden.
Wir queren die polnische Grenze und fahren auf der Grenzkammstraße durch eine wahrscheinlich wunderschöne Landschaft - Regen und Nebel verhindern die Sicht.
Bei Kraliky kommen wir wieder nach Tschechien und fahren sofort auf den Muttergottesberg. Nach dem Essen drehe ich eine Runde im Regen, um die Heimatorte meiner Wahlverwandtschaft, die aus dieser Gegend kommt, zu besichtigen. Ich treffe Leute, die im Nachbarhaus in Goldenfluß leben und kann mich ein Bißchen unterhalten.
Zurück in Oberheidisch besichtigen wir noch die Klosterkirche und die Heilige Treppe, die nur auf den Knien bestiegen werden darf und fahren dann unserem nächsten Ziel entgegen.
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Batteriegeschäft in Nachod
Goldenfluß

Heilige Treppe am Muttergottesberg
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| Donnerstag, 15.8.2002 |
321 km |
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Prerov
Kromeriz
Breclav
Malacky
Pezinok
Medved'ov
Györ
Pannonhalma
Major Fogado - nördl. Vezprem |
Prerov, Abfahrt wie üblich um 9:00 Uhr Richtung Hulin, Kromeriz, Uherske Hradiste und Hodonin Wir haben uns vorgenommen, dem Tiefdruckgebiet, das sich jetzt über der Slowakei festgestzt hat, westlich auszuweichen - also Verzicht auf die Tatra.
Nach Breclav über die Autobahn Richtung Bratislava. Bei Malacky verlassen wir die Autobahn, um Bratislava zu umgehen und kommen per Zufall auf eine wunderbare Motorradstrecke bei Pernek, die sich als Bergrennstrecke heraustellt. Sie führt über Pezinok, Senec, Hruby Sur nach Samorin. Von dort nehmen wir die Nebenstrecke über Gabcikovo nach Medved'ov.
In Györ wechseln wir Forint und gehen auf die Strecke Richtung Vezprem.
Durch Pannonhalma, vorbei an Vezprem-Varsany. Plötzlich taucht am Wegrand ein Schild zu einem Pferdegestüt auf. Wir fahren hin, bekommen sofort Zimmer und eine ziemliche üppige Mahlzeit.
Major Fogado - nördl. Vezprem |
Kurz vor Hodonin bremst Anselm plötzlich auf freier Strecke: Die Honda (Bj. 1978) hat genau 66.666,66 km auf dem Tacho.
Bergrennstrecke bei Pernek.
Vor Medved'ov sehen wir immer wieder Menschengruppen auf den Dämmen der Donau stehen. Wir halten und steigen auf die ca. 6 m hohen Deiche und sehen, dass die Donauauen überflutet sind und das Wasser nur noch etwa 1 m unter der Dammkrone fließt. Jetzt haben wir es eilig den Fluß zu überqueren.
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Anselms Honda mit 66.666 km
Hochwasser an der Donau
Zentrum von Raab (Györ)
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| Freitag,16.8.2002 |
317 km |
Major Fogado
Vezprem
Siofok
Iregszemcse rechts
Nagykonyi
Dombovar
Orozlö rechts
Abaliget
Orfü
Pecs
Harkany
Ossijek |
Frühstück auf Major Fogado im Freien, dann vorbei an der Burg Malomvölgyi. und über Vezprem> am See entlang nach Siofok. Pause am See.
Auf geraden Straßen nachSagvar, Iregszemcse rechts über schöne Nebenstraßen nach
Nagykonyi. Wieder auf der 61: Koscola, Dombovar, Sasd und Orozlö. Dort rechts ab ins Mecsek-Gebirge.
Hier gibt es nette Straßen über Abaliget nach Orfü an den Pecsi-to-See, wo wir Mittagspause in einem Restaurant machen.
Die Abfahrt nach Pecs ist laut Motorradführer so schön, dass man "sie fahren möchte bis der Tank leer ist...". Es ist ganz ordentlich, aber nicht überwältigend.
In Pecs schauen wir die Innenstadt an und wechseln kroatisches Geld ein.
Auf der 58 nach Süden fahren wir durch Harkany und queren die Drau, die ungarisch-kroatische Grenze.
Im leichten Nieselregen fahren wir nach Ossijek, wo wir im Nobelhotel Ossijek nächtigen. |
Am Ortsende von Iregszemcse halten wir an einem Melonenstand und essen gemeinsam eine Wassermelone.
Pecs (Fünfkirchen) hat wirklich ein sehenswertes Stadtbild und lädt zu längerem Verweilen ein. Wir müssen aber weiter, wenn wir noch zu Rudis Geburtsort kommen wollen.
Fünfkirchen (Pecs)
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Frühstück auf Major Fogado im Freien
Burg Malomvölgyi
An der Kreuzung von Iregszemcse
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| Samstag,17.8.2002 |
259 km |
Ossijek
Vukovar
Tovarnik
Erdevik
Orolik
Zupanja
Slavonski Brod |
Ossijek bis Vukovar keine besonderen Vorkommnisse. Immer wieder sehen wir zerschossene Häuser, oft auch daneben Neubauten. In Vukovar sind die meisten Schäden zu sehen. Wir kommen zu einem Markt und machen Pause. Ein junger Mann begutachtet unsere Maschinen und zeigt uns einen ziemlich entstellten Unterarm: Unfall mit seiner 500er Honda.
In Opatova biegen wir rechts ab nach Tovarnik. Grenzübergang Tovarnik, Erdevik, Bingula und zurück nach Tovarnik, wo wir Anselm abholen.Wir fahren nach einer Getränkepause zurück über Orolik, Vinkovci und Zupanja. Auf der Autobahn geht es nach Slavonski Brod, wo wir im Hotel Garten super zu Abend essen und übernachten. |
Hier an der serbischen Grenze (Tovarnik) entdeckt der Grenzer, dass die grüne Versicherungskarte für die Yamaha noch keine Gültigkeit für YU hat. Anselm tauscht mit mir das Motorrad und bleibt in Tovarnik. Hier findet er sofort gute Bekannte, erlebt aber auch den kroatisch-serbischen Konflikt hautnah.
Wir anderen fahren nach Erdevik, besuchen die Taufkirche Rudis, kommen nach Bingula, dem Geburtsort Rudis. Den Friedhof und die Grabsteine finden wir nach der Handkarte von Rudis Mutter. Auf der Straße kommen wir mit einer Frau ins Gespräch; der Name Moritz ist nach 58 Jahren noch bekannt und auf alten Fotos werden noch bekannte Gesichter gefunden. Wir werden zum Kaffee eingeladen, halb Bingula kommt zusammen, ein Übersetzer, der in Göppingen arbeitet, hilft bei der Verständigung und Rudi lernt noch sein Kindermädchen kennen. Rudi ist so begeistert, dass er zwei Wochen später mit der 84-jährigen Mutter Moritz noch mal zurückkommt.
In Orolik und Vinkovci fahren wir an zwei Hochzeiten vorbei. Hansi hält sofort und bandelt mit einer Brautjungfer an. Naja, der kann sich's ja leisten.
Auf der Autobahn fahren wir unter extrem dunklen Regenwolken dahin und rechnen jeden Augenblick mit dem Schlimmsten, kommen aber trocken an. |
Vukovar
Rudi mit Kindermädchen (Mitte)
Bingula
Hansi!!!!
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| Sonntag,18.8.2002 |
307 km |
Slavonski Brod
Zagreb
E 70 Slowenien 1. Ausfahrt rechts
Kostanievica
Soteska
Dvor bei Zuzemberg |
Slavonski Brod auf Autobahn nach Zagreb. Mittagspause und Stadtbesichtigung in Zagreb. Dann auf der E 70 nach Slowenien. An der 1. Ausfahrt fahren wir rechts weg Richtung Brezice, Krsko und Kostanievica. Von dort über Novo Meste, Soteska (Krka) nach Dvor bei Zuzemberg
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Abfahrt in Slowenien: Das erste Mal auf dieser Tour stimmen die Angaben auf unserer Karte offensichtlich nicht ganz mit der Wirklichkeit überein. Schließlich finden wir mehr zufällig den gewünschten Weg.
In Dvor finden wir eine Pension, die extra für uns 5 den Urlaub unterbricht.
Auf Grund eines Fotos von einem riesigen erlegten Braunbären auf einem Autoanhänger erfahren wir, dass seit dem Balkankrieg wieder Braunbären und Wölfe hier heimisch seien. Es käme jedoch relativ selten zu problematischen Zwischenfällen mit diesen Tieren wie dem, als vor einigen Monaten ein Sanka einen Bären angefahren habe. Dieser sei ohnmächtig auf der Erde gelegen und habe, als er aufgewacht sei, einen zufällig in der nähe stehenden Fiat 500 demoliert.
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Kirche in Zagreb
Mittag in Zagreb
Krka bei Soteska
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| Montag,19.8.2002 |
311 km |
Dvor bei Zuzemberg
Krka
Otalez (Mittag)
Kobarid
Sella die Resia
Resiutta
Tolmezzo
Plöckenpass
Lesachtal |
Über Zuzemberg führt uns Hans über wunderschöne Nebenstraßen an Leibach vorbei. Wir kommen über Zagrade, Krka, Zdenska Vas, Rasica, Rob, Krvava Pec, Ig Podpec, Bistra, Verd, Vrhnika, Logatec, Kalce und Jdrija nach Otalez, wo wir zu Mittag essen.
Weiter auf gebirgigen Strecken über Dclenja Trebusa, Slap, Mostna, Soci, Tolmin, Kobarid und Zaga nach Italien.
Über eine extrem schmale Bergstraße fahren wir auf den Sella die Resia und nach Gniva, Resiutta, wo wir uns 5 km verfahren.
Dann geht es nach Tolmezzo, Paluzza zum Plöckenpass. Nach einer Pause fahren wir über Kötschach-Mauthen ins Lesachtal, wo wir in Potlanin bei Birnbaum ein tolles Hotel oben am Berg finden: Alpenhof Strenge (empfehlenswert)!
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Eigentlich wollten wir über die Dolomitenstraße fahren. Vor dem Plöckenpass drohten uns jedoch von drei Seiten dunkle Gewitter mit Blitz und Donner und Hans machte das einzig Richtige: Er fuhr dem Fleckchen blauen Himmel nach auf den Pass. |
Dvor - Novak Boris
Kreuzweg im Lesachtal
altes Bauernhaus bei Birnbaum
Alpenhof Strenge
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| Dienstag,20.8.2002 |
382 km |
Lesachtal
Bruneck
Sterzing
Jaufenpass
Timmelsjoch
Hantennjoch
Halden
Stein |
Wir tanken noch im Gailtal (Monopolpreise von 1,24 Euro/ l Normal).Dann über Bruneck durch das Pustertal nach Sterzing zum Jaufenpass (Mittagessen). Über Timmelsjoch, Hantennjoch, (Kaffee und Kuchen) Halden nach Stein. |
Das Pustertal ist bis Bruneck eine einzige Autoschlange in beiden Richtungen. An Anselms Honda geht plötzlich kein Licht und keine Blinker mehr, was in den Tunnels übel ist. In Sterzing suchen wir den Fehler und merken, dass im Zündschloss eine Lötverbindung aufgegangen ist. Die Tankstelle, an der wir halten hat keinen und der BOSCH-Dienst in Sterzing lehnt sowohl eine Reparatur als auch das Ausleihen eines Lötkolbens ab. Wir improvisieren mit Panzertape was mit einer Nachbesserung bis Häuser hält. |
Jaufenpass - Timmelsjoch
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