| Tore | |||
|---|---|---|---|
| Tore | Zeit | Spieler | Assist. |
| 1:0 | 01:06 | Kuisle | Löhle, Pepin |
| 2:0 | 11:41 | Löhle | Kuisle |
| 3:0 | 15:52 | Kuisle | Löhle, Pepin |
| 4:0 | 24:31 | Pepin | Kuisle |
| 5:0 | 27:11 | Kuisle | |
| 5:1 | 30:10 | Schmid | Morin, Volland |
| 5:2 | 33:47 | Morin | Volland, Mayer |
| 6:2 | 35:49 | Dietrich | Nieder F. |
| 7:2 | 38:41 | Hessel | Kuisle |
| 8:2 | 42:54 | Pepin | Kuisle |
| 8:3 | 43:34 | Schmid | Morin, Volland |
| 9:3 | 45:11 | Pepin | Löhle, Kuisle |
| 10:3 | 52:08 | Zittlau | |
| Strafen |
|---|
| EHC Memmingen: 8 Min. - EA Kempten: 6 Min. |
| sonstiges | ||
|---|---|---|
| Zeit | Verein | |
| 34:46 | EHC Memmingen | Penalty (Zittlau) |
| Zuschauer |
|---|
| 1850 Zuschauer |
| Schiedsrichter |
|---|
| Strobl |
| Spieler des Tages | |
|---|---|
| EHC Memmingen | IVAN HORAK |
| EA Kempten | Alexander Berthold |
|
Flugblatt des Fanclubs vom 26.03.1999: IVAN HORAK suspendiert - Die Meinung des Fanclubs ALLGÄU POWER e.V. Es klingt uns noch in den Ohren, wie der 2. Vorsitzende des EHC Memmingen, Herr Laufenberg sagte "... eine Trainer wird es bei uns nicht entlassen, sowas wie in Kempten wird es bei uns nicht geben ..." Alle haben sich geirrt. Denn Dienstag, den 23. März 1999, wurden auch in Memmingen Kemptener Verhältnisse eingeführt. Der EHC Memmingen entließ den Trainer der 1. Mannschaft mit der etwas schwachen Begründung "... das Verhältnis zwischen Leistungsträgern und dem Trainer ist gestört ..." Doch was war wirktlich gestört?! Vor ca. 3 Wochen, nach dem Gewinn der Bayernligameisterschaft, waren doch alle ein Herz und eine Seele. Wurde doch schon über eine Vertragsverlängerung mit Herrn Horak nachgedacht. Es kann doch nicht alles innerhalb ein paar Tagen vor die Hunde gehen. Wer die Spiele der Aufstiegsrunde gesehen hat, kann und wird dem nun geschaßten Trainer keinen Vorwurf machen können. Ebenso den jungen Spielern, die in diesen Spielen gekämpft und geackert haben. Vielmehr müssen sich einige der Leistungsträger der Mannschaft den Vorwurf gefallen lassen, die Niederlagen in Kempten und Schwenningen durch ihre individuellen Fehler herbeigeführt zu haben. Man kann schließlich von Verteidigern, die noch vor nicht allzu langer Zeit in der 1. Liga gespielt haben, erwarten, die Mannschaft zu führen und zu leiten. Aber anscheinend haben es diese Herren nicht notwendig, dieses zu tun. Vielmehr kann man von so manchen meinen, daß die Spielerverträge für die nächste Saison schon unterschrieben sind, nur nicht in Memmingen. Wenn wir vom Fanclub an den Anfang der Saison zurückdenken, an unser erstes Treffen mit Trainer und Spielern, fällt mir wieder ein Ausspruch eines Spielers ein, der da sagte "... diese Mannschaft muß und will aufsteigen. Wir gehören in die 2. Liga ...". Wohl schneller gesagt, als nachgedacht! Der Fanclub ALLGÄU POWER e.V. hat die Nachricht von der Entbindung IVAN Horaks von der Leitung der 1. Mannschaft so kurz vor Saisonende mit Entsetzen aufgenommen. Aber wie es überall im Sport so ist, ist die Entlassung eines Trainers immer die einfachere Lösung, als 2 oder 3 Spieler aus dem Kader zu werfen. Der Vorstand muß sich von uns den Vorwurf gefallen lassen, warum jetzt diese unverständliche Reaktion erfolgt ist. Denn in der letzten Saison wurde an einem Trainer bis zum Ende festgehalten, obwohl auch hier eine vorzeitige Tennung von diesem für die Mannschaft besser gewesen wäre. Mit der Entscheidung, Ivan Horak zu entlassen, wird der Vorstand wohl ganz alleine dastehen. Viele Memminger Eishockeyfans schütteln darüber nur den Kopf. Die Reaktionen in Presse und im Internet sprechen alle eine deutliche Meinung. Der Fanclub ALLGÄU POWER e.V. mißbilligt die Trainerentlassung entschieden. Wir sind der Meinung, das der Trainer Ivan Horak wohl das Beste war, was dem EHC in seiner Vereinsgeschichte bis dato passieren konnte. An der Entlassung als Faktum läßt sich jetzt wohl nichts mehr ändern. Wir hoffen nur, daß die damit beabsichtigte Reaktion des Vorstandes an die Spieler eintrifft, daß die Leistungsträger in der Mannschaft kapiert haben, was sie angerichtet haben und wie sie dieses wieder gutmachen können. Denn jetzt kann es nur noch die Mannschaft richten. Wir wünschen Ivan Horak für seinen weiteren Weg im Eishockeysport alles Gute. Dem Vorstand wünschen wir, daß die Trennung von Herrn Horak kein Schuß in den Ofen war. Den Spielern wünschen wir für die restlichen Spiele alles Gute und viel zählbaren Erfolg. Stefan Schnitzler Pressesprecher des Fanclubs ALLGÄU POWER e.V. Lerchenweg 3 88453 Erolzheim |