Bei der Kaderbildung bediente man sich auch aus der Konkursmasse der EA Kempten und holte mit Helge Pyka und Markus Keintzel zwei Verteidiger. Helge Pyka ist in Memmingen kein Unbekannter, spielte er bereits schon für den SC Memmingen und den EHC Memmingen. Und Markus Keintzel dürften die meisten auch noch aus den Derbys Wölfe gegen Eisbären her kennen: Das ist der mit den knallharten Body-Checks, der häufig Probleme mit den Schiedsrichtern hatte und letzte Saison wegen einer Matchstrafe nicht gespielt hat. Die Vorrunde schloßen die Indians mit Platz 1 und fast mit einer blütenreinen Weste ab. Lediglich bei den Ulmern verloren sie ihren "Skalp" und mußten durch eine 4:2-Niederlag 2 Punkte an der Donau lassen. Eine Woche später holten sich die Indianer aber durch einen 11:4-Sieg ihren Skalp wieder zurück. In der Qualifikationsrunde verloren die Indians keines ihrer Spiele und trafen somit im Halbfinale wieder auf die Ulmer. Diesmal wurden beide Spiele gewonnen und somit war der Aufstieg in die Bayernliga erreicht. Im Finale um die Landesliga-Meisterschaft traf man dann noch auf den anderen Aufsteiger Deggendorfer SC und holte sich mit 2:1 und 5:5 auch den Titel. Den Wettbewerb "Bayernkrug" überstanden der ECDC Memmingen ebenfalls ohne Niederlage und somit erbeuteten die Indians auch diesen Pokal. |