ESC München
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EHC Memmingen - ESC München (0-1-1)
Fr. 26.12.9720:00 UhrEHC Memmingen - ESC München2:2 (0:1/2:1/0:0)
So. 25.01.9819:00 UhrESC München - EHC Memmingen9:4 (5:0/4:2/0:2)



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Statistik für Memmingen

EHC Memmingen - ESC München
HeimspielAuswärtsspielGesamt
Spiele1 Spiele1 Spiele2 Spiele
Ergebnis (Schnitt)2:2 (2:2)4:9 (4:9)6:11 (3:6)
1. Drittel (Schnitt)0:1 (0:1)0:5 (0:5)0:6 (0:3)
2. Drittel (Schnitt)2:1 (2:1)2:4 (2:4)4:5 (2:3)
3. Drittel (Schnitt)0:0 (0:0)2:0 (2:0)2:0 (1:0)
Strafen (Schnitt)8:10 (8:10)31:68 (31:68)39:78 (20:39)
Zuschauer (Schnitt)4000 (4000)4200 (4200)8200 (4100)
gewonnen0 (= 0 %)0 (= 0 %)0 (= 0 %)
gewonnen n. V.0 (= 0 %)0 (= 0 %)0 (= 0 %)
gewonnen n. P.0 (= 0 %)0 (= 0 %)0 (= 0 %)
unentschieden1 (= 100 %)0 (= 0 %)1 (= 50 %)
verloren n. P.0 (= 0 %)0 (= 0 %)0 (= 0 %)
verloren n. V.0 (= 0 %)0 (= 0 %)0 (= 0 %)
verloren0 (= 0 %)1 (= 100 %)1 (= 50 %)
Höchster Sieg------
Höchste Niederlage---4:9 (25.01.98)



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Anschrift:Im Olympiapark
Spiridon-Louis-Ring 3
80809 München
Kapazität:1912 Sitzplätze
4344 Stehplätze
Anfahrt:Auf der A 96 bis München-Sendling (39).
Links abbiegen und immer gerade aus
(Garmischer Str. Trappentreutstr.,
Donnersbergerbrücke, Landshuter Allee)
bis zum Olympia-Gelände.
Parkplatz:BMW-Parkhaus am Georg-Brauchle-Ring gegenüber BMW-Turm. (500 m Fußweg)
Parkdeck hinterm Eisstadion am Spiridon-Louis-Ring. (300 m Fußweg)
Parkharfe im Olympiapark am Sapporo-Bogen (15 Min. Gehzeit).



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Eishockey in München

Im Dezempber 1982 wurde der EC Hedos München gegründet. Dieser spielte ab der Saison 89/90 in der Bundesliga mit und wurde in der Saison 93/94 Deutscher Meister. Im Sommer 1994 wurde der Verein in Maddogs München umbenannt.
Nach Gründung der DEL starteten die Maddogs dort als Titelverteidiger in die Saison 94/95 und gewannen überigens das erste DEL-Spiel überhaupt mit 6:1 in Augsburg. Dafür waren die Maddogs aber auch der erste Club, der (während der laufenden Saison am 19.12.1994) Konkurs anmeldete. Aus dem Förderverein für Eishockeynachwuchs entstand der ESC München.

Um mit dem Neubeginn nicht in der Bezirksliga starten zu müssen, ging man zur Saison 95/96 eine Spielgemeinschaft mit dem ASV Dachau ein (Der ASV Dachau war abgestiegen aus der Bayernliga und hätte fast den Spielbetrieb mangels Spieler einstellen müssen. Vom ESC München kamen 6 Junioren des EC Hedos, der Rest waren Dachauer Spieler). Die ersten 3 Heimspiele wurden im Freiluftstadion des ASV Dachau ausgetragen, danach war der Spielort das Olympiaeisstadion mit Zuschauerschnitt von über 1000! Im Januar 1996 wurde Spielgemeinschaft aufgelöst und am Spielbetrieb nahm der ESC München (mit gleichzeitigem Abstieg des ASV Dachau in die Bezirksliga) alleine teil: Der Grund war, daß nach den damaligen Regeln des BEV eine Spielgemeinschaft NICHT in die Bayernliga aufsteigen durfte. Aber es gab schon wieder eine Panne: Da Vitus Mitterfellner in dieser Saison jedoch zu Beginn bei den Star Bulls Rosenheim unter Vertrag stand, wurden dem ESC München in der Meisterrunde alle Punkte mit der Beteiligung von Vitus Mitterfellner aberkannt und dadurch der Sprung in die Aufstiegsrunde zu Bayernliga verpasst.
In der Saison 96/97 schaffte der ESC, zu dem einige der alten Hedos - Spieler zurückgekehrt waren, den Aufstieg in die Bayernliga. Die Münchner Eishockey-Fans fanden wieder den Weg in die Olympia-Eishalle. Bereits die Landesligaspiele des Vorjahrs erfuhren zum Teil mehr Publikumszuspruch als die letzten Auftritte der Maddogs.
Um sich im Folgejahr 97/98 in der Bayernliga behaupten zu können und eine auf die Zukunft ausgerichtete Basis zu schaffen, wurde Trainer Peter Kathan verpflichtet und die Mannschaft der Routiniers mit jungen Talenten aufgefrischt. Unter dem Eindruck, daß immer mehr Spieler aus den oberen Spielklassen in die Bayernliga drängten, zog München nach und verstärkte im Laufe der Saison seinen Kader. Die Integration gelang, der ESC beendete die 2. Spielrunde als Bayernliga-Meister. In der folgenden Aufstiegsrunde gegen den Mitfavoriten Bad Aibling und die Teams aus Dresden (Sachsenliga) und Hügelsheim (Baden-Württemberg) setzte sich der ESC München unangefochten durch und qualifizierte sich als direkter Aufsteiger für die 2. Liga Süd.
Der Übertritt vom Landesverband in den für Zuschauer und Sponsoren attraktiven DEB-Bereich war somit in kurzer Zeit gelungen. Nach zwei Aufstiegen in Folge hieß es in der Saison 98/99 mit einem eingespieltem Team, in welches verstärkt junge Talente übernommen wurden, Boden zu finden. Ein Mannschaftsgefüge sollte entstehen, das nicht nur auf den kurzfristigen Erfolg zum jeweiligen Saisonende hin abgestimmt ist. Der ESC sah in diesem Jahr seine Aufgabe darin, die Grundlage dafür zu schaffen, daß München in Zukunft eine wirklich dauerhafte Rolle im deutschen Eishockey spielen wird. Mit der Ende September beginnenden 2. Liga Süd erwarteten den Münchner Eishockey-Fan Begegnungen, welche mit denen des Vorjahres nicht zu vergleichen waren. Bedingt durch die Ligenumstellung des DEB und einzelne Vereinsschicksale wurden in dieser Saison namhafte Gegner in dieser Spielklasse angesiedelt: Klingende Namen wie DEL-Ausscheider Kaufbeuren oder Altmeister Füssen standen ebenso auf dem Spielplan wie Geretsried, Peiting und Miesbach - bekannte Größen im bayerischen Eishockey. Nachdem man diese Saison ebenfalls mit dem Aufstieg, in die 1. Liga Süd (diese wurde später in Oberliga umbenannt) krönen konnte, blieb somit die Frage, entweder dem Prinzip der soliden Finanzierung treu bleiben, damit mit einem eher kleinen Etat nur um den Klassenerhalt spielen, oder zu sagen "Augen zu und durch" das Team verstärken und in die 2. Bundesliga aufsteigen und sich dort zu etablieren und die eventuell aufkommenden Schulden wieder zu tilgen.

Doch dann kam alles ganz anders: Jedem Verantwortlichen war jedoch klar, Eishockey hat in München nur dann eine Chance, wenn es höchstklassig präsentiert werden kann. Der Wunsch des damaligen DEL - Commissoners Schäfer III den Standort München wieder in der DEL zu etablieren und das Engagement eines der reichsten Männer der Welt, Philipp F. Anschutz, der den finanziellen Rahmen dafür stellen sollte, waren somit mehr als eine Überlegung wert geworden. Nach langen Verhandlungen, in denen auch das Fortbestehen des ESC München gesichert werden mußte, folgte nun der Rückzug des ESC München vom Seniorenspielbetrieb aus der Oberliga Süd und man machte damit den Weg frei für die München Barons, die nun (die verschuldete "Landshut Cannibals GmbH" zog sich aus der DEL zurück und verkaufte die DEL-Lizenz an die Anschutz-Gruppe. Diese verlegte den Gesellschaftssitz nach München und nannte die GmbH in "Münchener Eishockey Club GmbH" um.) in der DEL starten konnten. Neue Aufgabe des ESC war es nun, für den Kooperationspartner den Nachwuchs auszubilden.
Offiziel vorgestellt wurden die München Barons am 21.06.1999, ihr erstes DEL-Punktspiel bestritten sie am 10.09.1999 (2:5-Niederlage bei den Berlin Capitals). In ihrer ersten Saison wurden die Barons auch gleich Meister, in der darauffolgenden Saison Vize-Meister. In der Saison 01/02 scheiterte man im Halbfinale am späteren Meister Köln.
Vor der Saison 02/03 stand das Münchner Eishockey dann wieder einmal vor einem Scherbenhaufen - die München Barons zogen nach Hamburg um (offizielle Bekanntgabe ab 03.06.2002) und wurden in Hamburg Freezers umbenannt. Nach langen Überlegungen, ob man z.B. eine der angebotenen Oberligalizenzen annehmen sollte, entschied man sich beim ESC München für den konservativen Weg, ganz unten anzufangen. Einerseits, weil man der Überzeugung war, daß in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage ein solider Etat, der eine erfolgreiche Oberligamannschaft ermöglichen würde nicht aufzustellen ist und das Unternehmen Oberliga somit nicht darzustellen ist.
Desweiteren hatte sich mit dem HC München 98 in der Bayernliga die neue Nr. 1 in der Landeshauptstadt, alleine von der Ligenzugehörigkeit her gesehen, sowieso schon gebildet und für die Fans ist, egal vom Vereinsnamen der Klub die Nummer 1, der in der höchsten Liga spielt.

Während (bzw. am Ende) der Saison 02/03 nannte sich der HC München 98 in Eishockeyclub München um, spielte aber weiterhin in der Bayernliga. Am Ende der Saison 03/04 stieg der EHC München in die Oberliga auf.
Seit Mai 2004 wird der Spielbetrieb der 1. Mannschaft von der EHC München Spielbetriebs GmbH durchgeführt. Diese stieg am Ende der Saison 04/05 in die 2. Bundesliga auf.
Stand: 03.10.2007



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