Sie finden auf dieser Seite zunächst zwei kommentierte Literaturlisten:
Außerdem: Ein externer Link zu den Literaturhinweisen über die "großen" Konzertinas
auf der Homepage "Die Konzertina in Franken":
"Weiterführende Literatur"
Und: Uwe Welp (Münster) hat eine unkommentierte Literaturliste mit 38 (!) Eintragungen erstellt.
| Sie kann hier eingesehen werden: | Uwes Liste |
| Druckversion für den 'acrobat reader' | UwesListe.pdf |
Drei Bitten an die Leser:
|
Konzertina-Schulen |
||
| 1. J.A. Sokoloff: | Deutsche Concertina-Schule | |
| 2. Volker Bäcker: | Konzertina Schule | |
| 3. Jürgen Leo: | Treckbüdel | |
| 4. Roger Watson: | Handbook for English Concertina | |
| 5. Roger Watson: | Handbook for Anglo-Chromatic Concertina | |
| 6. Bertram Levy: | The Anglo Concertina demystified | |
| 7. Mick Bramich: | The Irish Concertina | |
| 8. NN: | First Steps Concertina Anglo-Chromatic | |
| 9. Bob Kail: | Best Concertina Method Yet | |
| 10. Paul de Ville: | Concertina & How to Play It | |
| 11. Frank Converse: | Concertina Book | |
| 12. Fritz Pastyrik: | Konzertina Schule für Carlsfelder Konzertina | |
| 13. Niall Vallely: | Concertina (CD-ROM für Anglo Konzertina) | |
| 14. John Williams: | Learn to play the Irish Concertina (DVD oder VHS) | |
| 15. Ingeborg Degelmann: | Konzertinaschule (Band 1 und 2) (für Carlsfelder Konzertina) | |
| 16. David Kay: | How To Play Concertina Today | |
| 17. NN: | Anweisung das Accordion zu spielen (ca. 1840, für Deutsche Konzertina) | |
| 18. Carlo Minasi: | Instruction Book (ca. 1848, für Deutsche Konzertina) | |
| 19. Alan Lochhead: | All-American Concertina Album für Anglo | |
| 20. NN: | La Concertina (für Deutsche Konzertina) | |
| 21. Alistair Anderson: | Concertina Workshop (für English Concertina) | |
| 22. A. E. Hayman (Hg): | Concertina (für English Concertina), ca. 1886 | |
| 23. Michel Van der Meiren: | www.tangosite.com (für Englische Konzertina, aber nicht nur) | |
| 24. J. Wetstone: | How to play the Anglo-Chromatic Concertina (1936) | |
| 25. George Jones: | Tutor for the Chromatic Anglo Concertina" | |
| 26. Jürgen Leo: | Leo-Sechseck (für Deutsche Konzertina) | |
| 27. Uwe Welp: | Quietschebühl (für Deutsche Konzertina) | |
| 28. Leo Laurent: | Concertina diatonique par l'image (für Deutsche Konzertina) | |
| 29. Alan Day: | Anglo Concertina Tutor (für 20knöpfige Anglo) | |
|
|
||
Bücher über Konzertinas | ||
|
1. |
Walter Maurer | Accordion Handbuch eines Instruments, seiner historischen Entwicklung und seiner Literatur (MD) |
2. | Maria Dunkel | Bandonion
und Konzertina Ein Beitrag zur Darstellung des Instrumententyps (MD) |
| 3. | Christoph Wagner | Das Akkordeon oder die Erfindung der populären Musik |
| 4. | Aaron Eckstaedt | Beitrag zu einer Soziologie der
Handharmonikainstrumente |
| 5. | Focht,
Josef, Grünwald, Herbert | Konzertina,
Bandonion, Akkordeon - Die Entwicklung der
Harmonika-Instrumente und ihr Spiel in Bayern |
| 6. | Dan M. Worrell | The Anglo-German Concertina: A Social History - Ein Buch über die Geschichte der Anglo in zwei Bänden |
|
| ||
3. Jürgen Leo
|
|
Nach einem biografischen Rückblick stellt Jürgen Leo seine Tabulatur-Schrift für die Deutsche CG-Konzertina vor, und dann geht's über das Akkordspiel zu den verschiedenen Techniken des Melodiespielens und zu den Verzierungen. Von Seite 21 an folgt eine pralle Sammlung von "konzertinagängigen" Melodien aus dem Folkbereich mit Schwerpunkt auf Nord- und Westeuropa. Die Stücke werden einstimmig in Noten und einstimmiger Tabulatur notiert, leider ohne Harmoniebezeichnungen. Wer wissen will, wie man mit der linken Hand eine Akkord-Begleitung spielt, kommt hier nicht auf seine Kosten. (Ein neues Heft von Jürgen Leo hilft hier weiter: Siehe Nr. 26) |
Jürgen Leo (Ex-"Liederjan") traf man in den letzten Jahren auf dem Bielefelder Konzertinatreffen, wo er die Deutsche Konzertina unterrichtet. Der "Treckbüdel" ist zwar vergriffen, aber Jürgen Leo kopiert ihn gerne auf Anfrag. Hilfreich ist das Nachspielen der Tabulatur, man bekommt mit der Zeit ein Gefühl z.B. wann man bei hohen Tönen von der C-Reihe auf die G-Reihe wechselt, oder ob man bei tieferen Tönen in G-Dur auf die C-Reihe umsteigt oder besser auf der linken Konzertinaseite weiterspielt.(KW) |
|
|
|
10. Paul de Ville: "Concertina & How to Play It"New York 1905, 76 SeitenEnglischsprachige Schule für Deutsche Konzertina Hier kann man sich die Schule als *.pdf kostenlos herunterladen: Sheet Music Point Das Werk ist fast vollständig in Bob Kail enthalten (Siehe Schule Nr. 9) |
|
Von Seite 3 bis 12 gibt es den früher obligatorischen Einführungskurs ins Notenlesen. Erst dann kommt der Autor auf die Konzertina zu sprechen. Auf Seite 13 werden verschiedene Bauweisen flüchtig erwähnt.Auf Seite 15 ist die Knopfanordnung einer normalen 20knöpfigen Deutschen zu sehen. Auf Seite 16 wird eine 28knöpfige Anglo beschrieben: Eine Reihe aus je 5 Knöpfen Halbtöne (wie heute), eine Reihe aus je 5 Knöpfen C-Dur (wie heute) und eine Reihe aus nur je 4 Knöpfen in G-Dur (heute auch 5 Knöpfe) Außerdem findet eine heute unbekannte 22knöpfige Anglo Erwähnung: Eine je 6knöpfige Halbtonreihe, und eine je 5knöpfige Reihe für C-Dur. Dennoch: Es ist eine Schule für 20knüpfige Deutsche Konzertina! Seite 18 und 19 bieten knappe Übungen für rechte oder linke Hand, seitenübergreifende Spielweise und gedoppelte Spielweise. Der Autor benutzt folgende Tabulatur:
Darauf folgen 264 Instrumentalstücke ("popular melodies"), die einstimmig mit Tabulatur notiert sind. In der Regel US-amerikanisches Repertoire, natürlich mit den Mitbringseln der englischen/irischen Immigranten. |
Eine Materialsammlung für das einstimmige Melodiespiel. Mehrstimmige Stücke oder Harmoniebegleitung kommen nicht vor. (KW) |
|
|
|
12. Fritz Pastyrik: Konzertina Schule Band
Bezugsadresse auf der Link-Seite
|
|
90 Seiten mit vielen fränkischen Tänzen wie Galopp, Schottisch, Mazurka. Zum Teil auch mit 2. Stimme. |
Diese Konzertina Schule ist sehr empfehlenswert. Sie ist für Musik-Anfänger besonders geeignet, da schrittweise das Notensystem, Akkorde und Spielweise dieser Konzertina erklärt werden, so dass man bereits nach kurzer Zeit in der Lage ist, einfache Walzer in Notenschrift zu spielen. (JS) |
|
|
|
13. Niall Vallely:ConcertinaEin CD-ROM Tutorial zum Erlernen der Anglo Konzertina (Auf Englisch)Bezug:www.madfortrad.com |
|
Inhaltsangabe (von der madfortrad-homepage): Learn to play the concertina with our CD ROM concertina tutorial. Concertina instruction is provided by our concertina tutor Niall Vallely. Video and audio files combine with music notation, text and photos to make the learning process as easy as possible.
The tutorial also includes a performance piece and an interview with the tutor. The tutorial caters for all levels from the absolute beginner to very advanced players. Vom Stil her geht es ausschließlich um irische Musik und ihre Verzierungen. Aber wer da fit ist, kriegt auch andere Stücke hin. |
Ich kenne das Teil nur aus der Werbung. Dort wird es sehr gelobt ;-) (KW) Nachtrag: Mittlerweile habe ich von einem neutralen Benutzer erfahren: Der Tutor ist "wirklich gut". |
|
|
|
14. John Williams: Learn to play the Irish ConcertinaDVD oder VHS zum Erlernen der Deutschen und der Anglo Konzertina (Auf Englisch)Spielzeit 65 min Bezug: www.homespuntapes.com |
|
Aus der Werbung: The first U.S.-born first-place winner on concertina in the All-Ireland
Championship, John [Williams] has also earned All-Ireland honors on
button accordion three times. He teaches and performs at Ireland's
famous Willie Clancy Summer School, Swannanoa Gathering, and other
prestigious folk workshops. [...] John has worked with countless Irish
and Irish-American musicians and records for Green Linnet. Anhand von 5 Stücken demonstriert John Williams die irische Spielweise auf der Anglo Concertina. Hauptsächlich macht er das mit einer schönen Jeffries, für ein Stück benutzt er aber eine alte Scholar. Die Stücke sind nicht weiter schwierig, Williams erklärt sie Abschnitt für Abschnitt und ein Notenblatt liegt der DVD bei. Man merkt aber schnell, dass der Meister hier und dort ein paar Tricks, Schlenker und Akkorde einspielt, die er nicht alle im Detail erklärt. Wer kann und mag, kann sich aber durch aufmerksames Hingucken einiges von diesem excellenten Spieler abgucken. |
Die wesentlichen Verzierungen (Grace Notes) werden aber deutlich erklärt. Auch spielt Williams die Jigs und Reels nicht so schnell, als das man keine Chance hätte. Die DVD ist in englischer Sprache, aber ich konnte mit meinem Schulenglisch alles gut verstehen. Überhaupt macht John Williams den konzentrierten, sympathischen Eindruck eines Mannes, der bemüht ist, einem Stück für Stück wesentliches Können auf der Concertina beizubringen. Das gelingt ihm gut. (Zur freundlichen Atmosphäre trägt der kuriose Blumensstrauß bei.) Nicht unbedingt für den blutigen Anfänger geeignet und auch nicht mehr für den, der schon einiges an Jigs & Reels drauf hat. Aber wer -wie ich- den Bertram Levy durch hat, der kann gut in 3-12 Wochen mit dieser DVD einiges an Wissen und Können erweitern. Die meisten Stücke sind eh beliebte Sessiontunes und tauchen immer wieder mal auf. Klaus Guhl
|
|
|
|
15. Ingeborg Degelmann (Hg.): Konzertinaschule (Band 1 und 2)
Bezug: |
|
Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. führt seit 1995 in Oberfranken Kurse für Konzertinaspieler durch. Mit dieser Konzertinaschule soll dem Wunsch der Teilnehmer nach einem zeitgemäßen Unterrichtswerk entsprochen werden. Musikalische Grundlagen und das erste Spiel in der üblichen A-Stimmung werden hier mit Liedern, Musikstücken und Tänzen vermittelt. Musikstil: Fränkisch, Volkslieder, Folklore
Im Sommer 2006 hat Frau Degelmann Band II veröffentlicht. Das Werk ist um einiges umfassender (über 100 Seiten) und bietet zu jeder Seite ausklappbare "Griffschablonen". |
Da diese Bücher von erfahrenen Lehrkräften zusammengestellt wurden, unterstelle ich Praxistauglichkeit. Schön dass diese lokale Tradition gepflegt wird! (KW)
|
|
|
|
16. David Kay: How To Play Concertina TodayBezug:http://www.musicroom.com |
|
A useful tutor for the beginning concertina player. Includes 'The Londonderry Air', 'Sweet Molly Malone' and 'Auld Lang Syne'. 32 Seiten, Englische Sprache |
Leider fand ich keine zusätzlichen Informationen (KW)
|
|
|
|
17. Unbekannt: "Anweisung das Accordion zu spielen"
Trotz des irreführenden Titels eine Schule für Deutsche Konzertina! |
|
Der Titel ist Programm: "Anweisung das Accordion zu spielen. Auch für diejenigen welche die Noten nicht kennen". Nach einer Einführung in die Tabulatur folgen textlose Lieder (z.B. "Nun ruhen alle Wälder") und titellose Tänze (z.B. "Polka", "Galopp", "Marsch") zum Nachspielen. Zur Tabulatur:
Interessant: Die ersten sieben Stücke sind für eine 10knöpfige Konzertina in C-Dur notiert. Es gab also auch einmal einreihige Deutsche Konzertinas! Das Stück " Nun ruhen alle Wälder " ist mit der hier eingeführten Tabulatur auf der Melodieseite zu finden. |
Da haben die Kollegen von www.concertina.com einen kleinen Schatz ausgegraben und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vermutlich wurde das Heftchen damals mit dem Instrument ausgeliefert, kurz nach der Entwicklung dieses Konzertina-Bauweise! Weitere Angabe zu diesem Heft findet man auf der englischsprachigen oben genannten Homepage (KW)
P.S. Danke an Sebastian aus Hannover für den Tipp. Laut M. Dunkel deutet der Name 'Accordion' die Intention an,
die zur Entwicklung dieses Instruments geführt hat: Möglichst leicht Akkorde spielen zu können. |
|
|
|
18. Carlo Minasi: "Instruction Book for the German Concertina"
London, 1846 (22 Seiten, DIN A4)
(Auf Englisch) |
|
Die Einleitung nimmt den Mund ganz schön voll: Der Autor benutzt eine ähnliche Tabulatur wie sein deutscher Kollege aus Schule Nr. 17 ("Anweisung das Accordion zu spielen"):
Es folgen über mehrere Seiten Tonleiter- und Akkordübungen sowie die Erklärung von Verzierungen. Dann folgt auf Seite 15 das erste Spielstück: "God save the Queen", was sonst! Gesetzt sind die Stücke überwiegend mit Harmonisierungen, aber ein paar Stücke bieten auch eine rhythmische Akkord-Begleitung. Die Übungsstücke helfen sicher den meisten Konzertinaspielern ihr technisches Repertoire zu erweitern:
|
Wie die vorhergehende Schule ein Dokument aus der Frühzeit der Deutschen Konzertina! Wer aus erster Hand erfahren will, wozu die Deutsche Konzertina entwickelt wurde: Hier kann man es nachlesen und nachspielen! (KW)
|
|
|
|
19. Alan Lochhead: All-American Concertina Album
2008,
Mel Bay Publications
,
40 Seiten
|
|
Eine Sammlung von anspruchsvollen Arrangements, die sich an Klavierliteratur
orientieren. Inhalt:
Auf der MelBay -homepage kann man sich den "Radetzkymarsch" und "Lassus Trombone" anschauen, damit man weiß, worauf man sich einlässt. ("samples"). Alleine der "Radetzkymarsch" geht über 4 Seiten! |
Den beiden Beispielseiten nach ziemlich anspruchvolle Stücke, die sich an fortgeschrittene Anglospieler wenden. Nach Verlagsangaben seien die Arrangements auch auf "duet-system" spielbar. (KW)
|
|
|
|
21. Alistair Anderson: Concertina Workshop
45 Seiten |
|
Alistair Anderson aus Northumbrian(GB) hat den Ruf, einer der besten Concertinaspieler der englischen Folkszene zu sein. Und diesen Ruf hat er sich redlich verdient. Dieser Tudor war ursprünglich als Begleitbuch für die CD "Concertina Workshop" gedacht, auf der alle 28 "traditional tunes" des Buches zu hören sind. (Bestellmöglichkeit: free-reed, s.o.) Im Kapitel "First steps" stellt er die English Concertina und ihr Griffbrett vor (Holding, The Bellow, Fingering...). Er benutzt zur Kennzeichnung die übliche Nummerierung der Knöpfe ("R1" = Knopf Nr. 1 auf der rechten Seite...). Im zweiten Kapitel "Musical notation or how to read 'The dots'", geht er auf die Notenschrift ein, und ihre Umsetzung in der traditionellen englischen Musik. Weitere Feinheiten über den traditionellen Stil verrät er in den Kapiteln "Some general thoughts on style and technique" und "Decorations". Ab Seite 13 folgen dann die Noten der 28 "traditional tunes", jeweils mit einer Einführung über die Herkunft des Stückes, seine Spielweise und Hinweisen zur Spieltechnik der schwierigen Stellen. Hier im Notenteil finden sich keine Tabulaturzeichen mehr, aber in den Erläuterungen greift er darauf zurück. Drei Anhänge runden das Heft ab: etwas Harmonielehre, eine Literaturliste und ein Verzeichnis von empfehlenswerten Aufnahmen. |
Im Anhang schreibt Alistair: Also: Zum Glück lebt er noch, und im März 2011 war er als Lehrer beim Deutschen Concertinatreffen auf der Proizer Mühle ! Noch eine "very little chance", und was für eine!" (KW)
|
|
|
|
22. Concertina-Book by A. E. Hayman (1886)
91 Seiten |
|
Juliette Daum hat dieses Buch ausgegraben und ins Netz gestellt. Es ist eine Sammlung von ursprünglich wohl einzeln vertriebenen Notenblättern mit damals in England populären Melodien, die für English Concertinas gesetzt wurden. Die Arrangeure sind jeweils auf den Titelblättern genannt Das Repertoire umfasst Opernmelodien von Bellini, Mozart, Verdi, aber auch "Folklore", von der österreichischen Nationalhymne über sizilianische Fischerlieder bis zum "Sturm Marsch Galop". Also sehr unterschiedliches Material, das dem Geschmack von Herrn A. E. Hayman entsprach, der die Einzelblätter zu diesem persönlichen Notenbuch binden lies. Die Noten sind laut Angabe alle für Konzertinas arrangiert, es finden sich aber keinerlei Spielhilfen oder Tabulaturen. |
Eine Gelegenheit, mal zu schauen, was 1886 in England auf den English Concertinas in gehobenen Kreisen gespielt wurde und wie es gespielt wurde. (KW)
P.S. Dank an Uwe aus Münster für den Tipp! |
|
|
|
23. Michel Van der Meiren
http://www.tangosite.com/concertina/
|
|
Ausnahmsweise mal kein Buch oder Notenheft, sondern eine Homepage. Michel Van der Meiren kam erst 2008 zur Englischen Konzertina, ist aber gleich durchgestartet: 742 Melodien stehen im Netz, jeweils mit mp3-Datei zum Anhören und pdf-Notenblatt. Die Melodien sind überwiegend für Englische Konzertina arrangiert, teilweise mehrstimmig, aber viele lassen sich natürlich auch mit anderen Instrumenten spielen (z.B. Deutsche Konzertina, Anglo). Einige Begleitstimmen sind sogar ausdrücklich für andere Instrumente vorgesehen. Das Repertoire umfasst ganz viel Folk, mit Ausflügen in Swing, Tango und alte Notensammlungen. Viele Stücke stammen aus Beneluxländern, etliches aus Nordeuropa und den Inseln, aber auch der Süden und der Osten sind vertreten. Zu jeder Melodie gibt es einen kurzen Kommentar, gegebenenfalls eine Quellenangabe und Hinweise zum Schwierigkeitsgrad. Einziger Wehmutstropfen: Die Noten sind nicht mit Akkorden versehen. |
Viele alte Bekannte, von denen man schon lange mal die Noten wollte, und
genügend neuer Stoff. Ich bin sicher, da findet jeder was passendes... (KW)
P.S. "A bisele Masel", "Old Mrs. Hublebee" und "Gentle Maiden" hat er im KonzertinaNetz gefunden! :-) |
|
|
|
25. George Jones "Tutor for the Chromatic Anglo Concertina"C. Wheatstone & Co. Ltd, London, 1946; 43 Seiten, DIN A 4; Sprache englischKostenloser download als pdf-Datei auf www.concertina.com |
|
Nach einer Einleitung und sechseitiger Musiktheorie wird der Tonumfang einer 40knöpfigen Konzertina als Knopfdiagramm sowie in Notenbildern dargestellt. Die Knöpfe, die auf einer 30knöpfigen nicht vorhanden sind, sind mit einem "x" gekennzeichnet. "Wenn man nun die Positionen der Noten auf dem Instrument gelernt hat, kann man mit den folgenden Übungen beginnen." Eine Tabulatur gibt es nicht. Im Diagramm zur Knopfbelegung und in einer Erklärung findet man Hinweise auf die Balgbewegung. Jones geht auf die Ausdrucksformen des Staccatos und Legatos ein. Das Legato kann man mit Hilfe von drei Musikstücke üben, Bindungen laufen über eine gleiche Balgrichtung ab, die Noten auf der linken Seite werden hier mit einem "+" gekennzeichnet. Nach kurzer Tonleiterübung werden auch D-, A-, F- sowie Es-Dur-Musikstücke angeboten. Moll-Tonleitern werden nicht durch Stücke ergänzt. Zum Schluss geht Jones auf die Möglichkeiten der Begleitung ein. (tomate)
|
Eine einfache Schule mit (mir) wenig bekannten Musikstücken. Leider werden die zweistimmigen Stücke auf einer Notenreihe geschrieben. Das sieht wild und unbezwingbar aus. Aber allein um sich als Anfänger mit gebundenen Noten etwas auseinander zu setzen, lohnt die Anschaffung dieser kostenfreien Schule. (tomate)
|
|
|
|
26. Jürgen Leo: Leo-Sechseck
|
|
Jürgen Leo hat schon den Treckbüdel verfasst (siehe Nr. 3) und wurde oben schon kurz vorgestellt. Jürgen vermittelt hier zwei fundamentale Techniken: Liedbegleitung: Melodiespiel: Die Auswahl der 50 Lieder orientiert sich am Bekanntheitsgrad, da Anfänger am besten
mit Lieder klarkommen, die sie schon kennen. Hier eine Beispielseite: "Ade zur guten Nacht" |
Mit dieser Schule wendet sich Jürgen Leo an Menschen ohne musikalische Vorerfahrung und holt sie dort ab, wo man sie abholen muss: Bei Adam und Eva! Etwas aus der Zeit gefallen: Das handgestrickte Layout mit selbstgezeichneten Noten und
auf der Kopiervorlage aufgeklebten Graphiken. Man müsste mal endlich einen Computer erfinden! Im Vorwort werden weiter thematische Liedersammlungen angekündigt, z.B. 'Liedermacher', 'Maritimes' oder 'Wanderlieder'. Vielleicht ist auch mal eine Anleitung dabei, wie man linke und rechte Konzertinaseite gleichzeitig benutzt? Trotzdem: für Neueinsteiger zur Zeit die erste Wahl! (KW)
|
|
|
|
27. Uwe Welp: Quietschebühl 1.0Eine Sammlung von Noten mit Tabulaturen im pdf-Format für Deutsche KonzertinaQuelle: www.folktreff.de |
|
Uwe Welp hat die Noten von fast 200 Melodien, z.T. mit midi-Dateien zum Anhören, zusammengestellt. Unter jeder Note steht in der üblichen Tabulaturschreibweise Knopf und Balgbewegung, die den Ton hervorbringt. (Die Knöpfe sind auf jeder Seite durchnummeriert: 1 bis 5 C-Reihe, 6 bis 10 G-Reihe, jeweils bei den tiefen Tönen beginnend, Zugtöne sind hinter der Knopfnummer mit "v" markiert). Über den Noten findet man z.T. die Akkordbezeichnungen (im Volksmund auch "Gitarrengriffe" genannt). Bei einigen Stücken ist auch die linke Hand notiert, in der Regel wird aber nur die Melodie auf der rechten Konzertinaseite geboten. Macht aber nichts: Die entsprechende Begleitung findet sich von ganz alleine! Uwe schreibt dazu: "Die Melodien spiele ich meist auf der rechten Seite und benutze auf der linken Seite als Begleitung meistens nur die obersten drei Knöpfe, wie man gut an dem Beispiel " Ade zur guten Nacht " sehen kann." Das Repertoire besteht aus traditionellen Volks- und Kinderliedern, überwiegend aus dem deutschen Sprachraum, mit Abstechern in die Nachbarländer. (KW)
|
Diese Sammlung aus dem Jahre 2008 hat sich bewährt. Unter dem Inhaltsverzeichnis , das Uwe im Netz stehen hat, finden sich eine Reihe von Nutzer-Kommentaren. Mit dieser Sammlung gelingt der Einstieg besonders leicht, weil die meisten Lieder bekannt sind und der Anfänger sofort hört, wenn er den falschen Knopf erwischt hat. Wie die Kommentare belegen, schaffen es die meisten dann bald, sich vom "Quietschebühl" abzunabeln und eigene Lieder zu spielen. (kw)
|
|
|
|
28. Leo Laurent: Concertina diatonique par l'imageBezug in Frankreich: z.B.: www.bouvier-musique.frBezug in Deutschland z.B.: www.akkordeonservice.de |
|
Offenkundig eine französische Schule für die deutsche Konzertina. Auf der Seite vom Akkordeonservice Killig ist eine Beispielseite abgedruckt. Man erkennt einstimmige Melodienoten, die mit einer Tabulatur versehen sind. (Übliche Zählung der Knöpfe 1 bis 10, bei Zugtönen steht die Ziffer unter der Notenzeile, bei Drucktönen darüber). Leider keine Akkordbezeichnungen. (KW)
|
Keine weiteren Informationen (KW)
|
|
|
|
29. Alan Day's Anglo Concertina TutorFür 20knöpfige CG-Anglo |
|
Alan Day ist eine englischer Spieler, der auf diesem Tutor die englische (Morris-)Spielweise vorstellt. Es ist ein ähnlicher Stil wie er von Bertram Levy gelehrt wird (Siehe oben Nr. 6). Der Kurs ist so gedacht, dass man sich die mp3-Dateien anhört, auf denen Alan Day die Stücke erklärt und vorspielt. Die Erläuterung der Spielweise und der Begleitung erfolgen auf Englisch. Die vorhandenen pdf-Notenblätter enthalten wirklich nur die Melodienoten: Keine Tabulatur, keine Akkordbezeichnungen, keine Begleitnoten, keine Verzierungen. Das, was gelernt werden soll, erfährt man nur mündlich auf den mp3-Dateien bzw. hört man, wenn Alan vorspielt. Das Repertoire ist nicht auf englische Stücke beschränkt, einige Melodien stammen aus Frankreich. (KW)
|
Das Unterrichtskonzept ist für "Ohrenmenschen" gedacht. "Augenmenschen" werden
vernachlässigt. (KW)
|
|
|
|
4. Aaron
Eckstaedt: Beitrag zu einer Soziologie der Handharmonikainstrumente
| |
5. Josef Focht, Herbert Grünwald: "Konzertina, Bandonion, Akkordeon - Die Entwicklung der Harmonika-Instrumente und ihr Spiel in Bayern"Bezug:www.heimat-bayern.de | |
Reich illustrierter Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung, die von Josef Focht und Herbert Grünwald mit Unterstützung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, der Stadt Garching und dem Verein Freunde der Instrumentensammlung der Stadt Garching vorbereitet wurde,
und die vom Herbst 1999 bis zum Frühjahr 2000 in der Musikinstrumentensammlung Herbert Grünwald der Stadt Garching gezeigt wurde.64 Seiten DIN A4 |
|
|
|
|
6. Dan M. Worrall: The Anglo-German Concertina: A Social History
2009
Bezug: | |
German and Anglo-German concertinas were by far the most popular forms of the instrument in the late nineteenth and early
twentieth centuries, and were a favorite of working class people around the world. They were played by Irish peasants,
London street musicians, Yorkshire mummers, Boer trekkers, Australian diggers, Salvation Army Lassies, and Zulu
mineworkers. By sailors in the age of sail, Mormon pioneers in covered wagons, New Zealand sheep-shearers, and Inuit
dancers in the high Arctic. By bushrangers and smugglers,
music hall artists, street beggars, and just plain folks.
These concertinas were a true global phenomenon, in many ways shaping the popular music of that era. They also are a modern phenomenon, enjoying a revival of interest that crosses international and cultural boundaries. This is the first comprehensive history of the instrument. This two-volume history makes extensive use of primary sources from period newspapers, books, and journals. There are over 440 illustrations, charts, and period photographs, as well as note-for-note transcriptions of numerous early recorded players. |
Die Beschreibung und der Umfang deuten darauf hin, dass sich da jemand richtig Arbeit gemacht hat!
(KW) |
|
|
|