Herde

Wir sind auf das Schaf gekommen

Schafe im Garten
Schafe mit Lämmern Drillinge frisch geboren

Im Jahre 1993 haben wir uns entschlossen Schafe zu halten. Wir haben uns damals verschiedene Schafrassen angeschaut und sind auf Grund der optimalen Haltungsbedingungen und des besonders mageren Fleisches auf das "Weiße Bergschaf" gekommen. Was zuerst nur für unseren großen Garten gedacht war, hat sich mit den Jahren zu einer kleinen Herdbuchzucht entwickelt.
Das weiße Bergschaf ist ein mittelrahmiges, langes Schaf, mit leicht geramsten Kopf und langen Hängeohren.
Zweimal im Jahr wird es geschoren, die Wolle eignet sich sehr gut zum Filzen und Weben. Als Strickwolle ist sie für rustikale Pullover bzw. Jacken geeignet. Die Felle sind langwollig und werden deshalb auch sehr gern von der Möbelindustrie als Dekostücke verwendet.
Im Ostallgäu mit den hohen Niederschlägen und dem rauhen Klima ist dieses Schaf besonders gut zu halten. Es hat harte Klauen und ist steig- und trittsicher. Durch die ganzjährige Paarungsbereitschaft haben wir das ganze Jahr über junge Lämmer.
In der Zuchtgeschichte heißt es, daß das weiße Bergschaf auf das Zaupel- bzw. Steinschaf und inbesonders auf das norditalienische Bergamaskerschaf zurück geht. Das Bergamaskerschaf ist schon seit Jahrhunderten als schweres Hängeohrschaf bekannt. Es breitete sich von der Lombardei über ganz Oberitalien aus. Von dort kam es dann über Kärnten, die Steiermark, Salzburg und Tirol in die bayerische Alpenregion. Aus dem weißen Bergschaf wurde später das braune Bergschaf gezüchtet. In Niedersachsen werden gescheckte Bergschafe als eigenständige Rasse herdbuchmäßig erfaßt, diese stammen ebenfalls vom weißen Bergschaf ab.

Zwillinge   Zwilling mit Mutter   

* am 02.04.00, fotografiert 8 Stunden alt.

fotografiert am 09.04.2000