Im Rahmen meiner Diplomarbeit bearbeitete ich das Thema eines Hotels am See in Konstanz. Die Aufgabe sah so aus, daß damals auf dem Gelände noch eine Chemiefabrik stand, die kurz vor der Schließung war. Rechts neben der Fabrik war in der Verlängerung der bestehenden Fahrad- und Fußgängerbrücke ein kleiner Park. Auf dem Gelände der Fabrik sollte ein Hotel geplant werden.
Meine Ziele waren das Hotel so zu plazieren, daß von allen Zimmern ein Ausblick sowohl auf den Rhein, wie auch auf die nahe Altstadt und dem davorliegenden Park möglich sein sollte. Desweiteren ist ein wahrnembarer Bogen zu sehen, den sowohl die Stadt, wie auch die Straße und der vorhandene Park zeichnen. Diesen Bogen wollte ich beibehalten und verlängern, so daß in seiner südwestlichen Verlängerung das Hotel plaziert wurde.
Der vorhandene Park am Ende der Brücke habe ich mit seinen Wegen belassen und diesen am Hotelpark mitangeschloßen. Am Ufer des Rheins wurde ein Fußweg eingeplant, der später auch weitergeführt werden soll, wenn es die Umstände erlauben (ich erlebe hier in meiner Heimatstadt Lindau wie schwer es ist Ufergrundstücke für einen Uferweg nutzbar zu machen).
Das Hotel sollte, neben den üblichen Einrichtungen, auch drei zusammenschaltbare kleinere Konferenzräume und einen großen Konferenzraum haben. Vor diesem Bereich sollte eine kleine Lobby sein. Ein Schwimmbad zur Erholung sollte ebenfalls vorhanden sein, wie zwei Restaurants und einen getrennten Frühstücksraum.
Den Konferenzbereich ordnete ich im Norden, gleich neben dem Eingang an. Dieser erhielt auch eine eigene Vorzone mit Garderobe. Die Räume sind einfach über die naheliegende Küche zu bedienen. Im Süden mit Blick auf den Rhein und dem Hotelpark befinden sich die zwei zusammenhängenden Restaurants. Zwischen den Restaurants und der Konferenzzone befindet sich zentral die Küche. Desweiteren befindet sich dazwischen auch ein japanischer Trockengarten. Dieser soll gerade neben den Konferenzräumen ein Hort der Ruhe sein, der auch im Winter, wenn kein Schnee liegt, ansehnlich und nutzbar ist.
Im Osten der Lobby befindet sich das Schwimmbad mit einem Tapidarium. Begehbar ist dieses entweder über die Lobby, oder direkt von den oberen Stockwerken über das getrennte Treppenhaus mit Lift, das auch als Nottreppenhaus dient. Die Hotelbar liegt neben der Lounge im Süden womit die Lounge direkt von der Bar aus bedient werden kann.
Um häßliche Rampen zu vermeiden, die auch viel Platz nehmen, habe ich mich für ein Flurparksystem im Untergeschoß entschieden, das darüberhinaus den vorhandenen Platz auch effektiver nutzen kann. Die Zimmer haben alle die gleichen Maße, wobei sich eine Suite durch Zusammenschalten zweier Räume erstellen läßt. Somit können, je nach Klientell, die Räume jederzeit einfachst zusammengeschalten oder getrennt werden.
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