Willkommen zur 2011 Dolomiten Day1
GPS Tracks? GPSies.com Tracks from Jon Tracks from Neill Tracks from Adventures
Garmin GPS Experten Jons Adventures. Maria-Rainer-Str 4, 87484 Nesselwang
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Group 1 Tag 1
Start “Versehrtentruppe” um 6.05 Uhr (wegen Verspätung Hetti / Humpen??); was haben wir denn alles im Angebot? Sturzgeschädigte Heidi mit Prellungen und Schürfwunden; Karin K. mit Hexenschuss, Moni Lang suchtelt mal wieder; “Null-Kondition haben: Moni, Sepp, Wolfi (alle urlaubsgeschädigt mit “dolce vita” und “savoir vivre” oder so....; na ja, man könnte es auch etwas derber mit “Fressen und Saufen” sagen, aber ersteres hört sich doch besser an). Mit dabei waren also: Karin K., Moni S., Gabi, Neill, Wolfi, Kurtl, Paulina, Inge, Karin C., Moni L., Hetti, Heidi, Matthias und ich.
Wir mussten Matthias in Weissensee abholen und wo fährt Neill lang?? Natürlich dank Navi fährt man nach Weissensee über die Autobahn und dann wieder zurück Richtung Nesselwang!!
Matthias wartete schon an der Hauptstraße; Einladen und los ging's via Italia! Wolfi immer mit Vollgas voraus! Wir kamen flott voran; erster Stop bei Nassereith für Videomaut und Pickerl (und diverse Biseleinlangen); Hopsing machte auch gerade Boxenstop; beim Rosenberger hatten wir ihn nochmal kurz gesehen, er war aber nicht zum “Hoigarte” aufgelegt und donnerte wahrscheinlich weiter Richtung Gardasee. Es gab wieder das feine, alljährliche Frühstück mit "ham and eggs", Kaffee, Semmel, hmmmmmmmmmmm, einfach lecker und eine willkommene "Pflichteinlage"!
Wir kamen gut voran und waren schon bald am Brenner oben; im Gegensatz zum letzten Jahr sahen wir deutlich weniger Schnee auf den Bergen, wenn es auch noch bewölkt war. Neill konnte mit seinem Geschäftsauto bei der Mautstelle durchfahren und weg war er... Und wir allein auf weiter Flur. Zuerst habe ich mich bei der falschen Brücke verfahren, obwohl auch Karin felsenfest davon überzeugt war, dass dies die richtige Brücke sein müsste; Wolfi lotste uns zurück. Ein paar Kilometer weiter hatten wir dann wegen einer Baustelle einen "Zwangsstop"; dieser wurde durch aufgeregtes Hupen unseres Hintermannes eher nervig. Streng genommen waren wir quasi gar nicht falsch gefahren; wir wollten in "weiser Voraussicht" ja nur die Baustelle umfahren! Bei Zwischenwasser fuhr Wolfi dann falsch, aber aufgrund meines aufgeregten Hupens kehrte er gleich wieder um.
Wir kamen zeitig in St. Vigil an (ca. 10.30 Uhr): Zimmer beziehen, Bikes fertig machen, Umziehen und los ging's. Gruppe 2 war natürlich vor uns im Sattel (Neill hat die Gruppe voll im Griff), und Gruppe 1?? Es fehlten unsere “leichten Mädels”; ob es am Schminken oder an sonstigen Unwichtigkeiten lag, keine Ahnung, aber ca. 10 Minuten später waren wir auch auf dem Weg. Es ging Richtung Pederü, allerdings nach ca. 2 Kilometer an einem Spielplatz rechts ab und hoch den Buckel. Bei Kilometer 3,175321..... hatte Matthias einen epileptischen Anfall oder so was ähnliches; jedenfalls schaffte er es bei einer furznormalen Strecke plötzlich irgendwie rumzueiern; auf alle Fälle fiel er um wie ein nasser Sack, kam aber Gott sei Dank aus dem Clicki, leider dummerweise auf der falschen Seite, so dass er sauber abrollte, dabei Inge seinen Lenker über die Wade zog! Ich glaube das gibt noch eine Klage wegen vorsätzlicher Körperverletzung oder so (wir werden uns um einen “guten” Anwalt bemühen!!). Na ja, vielleicht kann man sich ja auf einen Humpen einigen!!
Nach dem Einschmeißen von ein paar Kügelchen ging es weiter. Inge hat aber sicherlich noch länger was von der Aktion, jedenfalls war die Wade am nächsten Morgen schon ganz schön blau!
Kurz darauf hatten wir eine Begegnung der besonderen Art: Wir trafen mit großem Hallo auf Gruppe 2! Wir hielten kurz an und kurbelten dann wieder los. Wolfi schrie Karin noch hinterher, dass sie eine SMS an seinen Goldschatz schicken muss, dass er gut angekommen ist, da er sein handy vergessen hatte. Ich machte dann ein paar Fotos; Gruppe 2 war auch gleich da, da hab ich die auch gleich abgelichtet. Kurtl wollte dann wieder mal einen Blödsinn machen (bei mir am Rucksack einhängen); ich wollte das nicht und sprintete los, Kurtl mit Vollgas hinterher, Raufschalten, Kurtl immer noch da, Kurtl lässt nach, puh, Gott sei Dank, ich mit Puls 188 auch und schon war Kurtl doch da!!
Moni hatte wegen ihrer Suchterei einen verdammt hohen Puls und musste sich furchtbar plagen. Später gab ich ihr dann ein paar “Fruchtgummis" vom Manhart; wirken wie ein Gel, sind aber viel leckerer! War zwar noch nicht richtig der Brüller, aber tapfer kurbelte sie weiter. Mir war die Sache dann auch mal zu steil und so schoben wir miteinander hoch.
Inge wollte uns bei ca. Höhe 1800 Meter immer noch weiterhin weis machen, dass wir nicht mehr höher kommen, das GPS und der Weg sagten aber ganz was anderes. Also immer weiter, durchaus auch mal steiler!! Also wieder mal Schiebeinlage, zumindest für Moni und mich. Je höher wir kamen, umso schöner wurde die Aussicht! Als wir dann aus dem Wald raus kamen, lag direkt ein Super-Brotzeitplatz vor uns! Extra einen Tisch und Bank für acht Personen! Matthias sagte dann zu mir, dass wir in der "richtigen" Gruppe seien, da auf jeden von uns zwei Mädels kämen. Wie würde mein Kollege Heinz sagen: Rechnen schnell, aber falsch!! Oder hat irgend jemand gesagt, dass von den sechs Mädels zwei nicht mitmachen wollten??? Wer immer noch nicht bemerkt hatte, wie es in den Dolomiten so ist, der konnte es jetzt nach der Pause sofort merken: Es ging einfach gleich “sacksteil” runter. Ich hatte mal wieder meine üblichen Probleme: Weichei-Downhiller bzw. Bremsprobleme mit meinen “zarten” 90 Kilo! Also kam es wie es kommen musste: Erst hoch schieben und dann zumindest teilweise auch wieder runter! Wir machten aber vorher noch ein paar tolle Fotos, wobei ich beinahe meine Brille vergessen hätte. Inge wollte direkt ein paar schöne Fotos hinter dem Biselstadel machen, wir hatten das aber wohl falsch verstanden und fuhren ein Stück zu weit. Ich hab ein paar Mädels nicht mit dem Foto erwischt, z.B. Karin war mir deutlich zu schnell! Danach wurde es dann wirklich steil und ich musste megamässig schieben bzw. “Down-Hill-Joggen”! Das nahm echt fast kein Ende! So ein Mist, normal hast du als “Schwergewicht” wenigstens bergab einen Vorteil, aber nicht in den Dolomiten! (Dies gilt natürlich nicht für so verrückte Engländer, wie Neill, Jon oder so.....). Laut Matthias seinem Anzeiger hatte es auch gute 30%!
Irgendwann sahen wir wieder Zeichen der Zivilisation, also einen Super-Kirchturm mit ein paar schönen Bauernhäusern. Als wir dann endlich auf Teer kamen und ich auch wieder fahren konnte, schepperte es auf einmal; da sonst keiner da war, konnte es nur von mir sein, also Stop, Foto war da, Flasche auch, Tacho auch, aber, how shocking, mein GPS war weg!! Gott sei dank hab ich das Ding gleich wieder gefunden und der Puls ging auch wieder runter. Es ging dann weiter. Ich fragte dann ein original südtiroler Päärchen mit ca. 85 Jahren ob ich sie wohl fotografieren dürfte, was diese bejahten. Der Senior sagte dann auch gleich, dass er dann wohl die Sonnenbrille abnehmen muss; die Beiden waren echt total nett! Um die Ecke stand der Rest der Truppe. Da konnten wir an einem Brunnen unsere Flaschen auffüllen, was bis auf Paulina und Inge (die “Kartenstudierer”) alle mitbekommen hatten. Es ging dann zuerst wieder runter, aber dann natürlich wieder bergauf. Da waren die südtiroler “Steilwandbauern” wieder im Einsatz!! Unglaublich an was für Buckel die mähen und das Gras einfahren; da kann ein normal sterblicher Allgäuer nicht mal laufen geschweige was Arbeiten!! Wir waren uns einig, dass sich die Südtiroler ihre Subventionen hart erarbeiten müssen und jeden Euro verdient haben!
Nach dem nächsten Ort ging es dann wieder ab in die Prärie! Ich fuhr schon mal ein kurzes Stück voraus und schon pfiffen mich die anderen “GPS-Mädels” zurück, obwohl ich voll auf dem Track war. Ich war tatsächlich richtig, hatte aber leider wegen dem lauten Geschrei schon umgedreht. Wir kamen um die Ecke und Inge zeigte auf den Weg, wo es lang geht. Ich konnte mir nicht verkneifen, dass das der Weg ist, wo ich gleich hochschieben werde. Alle mussten dann beizeiten mal schieben! Alle??? Natürlich nicht, hab nur a Witzla gmacht! Inge und Paulina kurbelten selbstverständlich hoch! Vor es dann wieder runter ging, machten wir eine kurze “Siesta”: alle erzählten irgendwelche Geschichten, aber die beste war von Hetti: Die traf mal bei der Fichtelhütte einen “Adonis”, der mit nacktem Oberkörper durch die Gegend radelte. Er gesellte sich sofort zu Hetti und erzählte was er für ein toller Hecht sei; das kam bei Hetti nicht so gut an, hatte aber den Vorteil, dass sie nichts sagen musste und nach 10 Minuten die ganze Lebensgeschichte des Helden kannte. Als irgend ein Langweiler vorbeikam, hätte sie tatsächlich dem seine Gesellschaft vorgezogen. Die Sonne schien herrlich her, so dass wir irgendwie gar nicht mehr los wollten. Mit Heidi machten wir dann ein Fotoshooting, allerdings war das Ergebnis eher mäßig! Jedenfalls kann man sie nicht erkennen, so dass es außer Matthias jedes unserer Mädels hätte sein können. Sattel blieb oben und Klamotten blieben ausgezogen. Es ging dann ziemlich lang den steilen Berg entlang! Immer bergauf und bergab. Einmal begegnete uns ein "Wegrichter", der einige schlechte Stellen neu einkieste mit seinem kleinen Radlader. Der hatte einen ganz schön lagen Anfahrtsweg, wie wir feststellen konnten. Wir waren immer noch ca. 500 hm über St. Vigil, das wir immer mal wieder durch den Wald sahen. Zweimal kamen so richtig lange, steile Anstiege!! Wir dachten schon wir kommen gar nicht mehr runter. Als wir dann auf einen breiteren Forstweg kamen, ging es dann endlich nach rechts den Berg runter. Obwohl ich den letztes Jahr am Sonntag zum Cappuccino trinken hoch gefahren war, konnte ich mich erst nach ca. einem halben Kilometer daran erinnern. Da war es natürlich zu spät für einen Einkehrschwung an der Bergstation (der folgte aber dann am Sonntag). Unten wollten wir noch was Trinken, aber an der Sonne. Wir fanden auch gleich in Hotelnähe eine geeignete Terrasse. Hier drückten wir den Altersdurchschnitt allerdings deutlich nach unten!! Na ja, was soll´s, der Cappuccino war lecker. Beim Bezahlen brachte der Kellner dann etwas durcheinander: Der Cappuccino kostete EUR 1,80; als wir dann "Zwei" sagten, kassierte er einfach bei Heidi und Matthias jeweils zwei Cappuccino, was sich aber schnell aufklären ließ. Das wäre dann doch zu viel des guten gewesen!
Wir verstauten dann die Bikes in der Tiefgarage, duschten uns und traten pünktlich um 19.15 Uhr zum "Südtiroler Abend" an; Mann, war das ein Hammer: 6 Gänge, aber nicht die kleinen Portionen!! Megalecker und normal viel zu viel, aber da es so lecker war, zwangen wir zumindest das meiste davon. Hinterher gab es noch einen Grappa, aber der war eher "hardcore", der brannte auf alle Fälle ganz anständig und war eher was für die "Harten"! Aufgrund unseres nicht unerheblichen Geräuschpegels wurden wir dieses Jahr gleich in einen extra Nebenraum verbannt; allerdings blieb die Türe offen und in den Rundbogen war auch kein Fenster, also für die übrigen Gäste leider nur eine kleine Erleichterung. Im Anschluss gab es dann noch eine kurze Diaschau und dann ging es los mit "Uno". Das war ja schon mal eine Steigerung zum letzten Jahr, da wollten alle irgendwie gleich ins Bett. Wir hatten unseren Spaß und gingen zu einer anständigen Zeit ins Bett.
Day 1 Strecke: 30 Km. Höhenmeter : 1250 m
GPS Photos Photos2 Photo3 Photo4
Group2 Day 1
Day 1 Strecke: 30 Km. Höhenmeter : 1000 m.
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