Willkommen zur 2010 Bike Saison
GPS Tracks? GPSies.com Tracks from Jon Tracks from Neill Tracks from Adventures
Garmin GPS Experten Jons Adventures. Maria-Rainer-Str 4, 87484 Nesselwang
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season2007 season2008 season2009 Saison2010 Saison2011
Tour 01 22.04.2010
Hallo Leute!! Nach einer verlängerten Winter/Hallensaison auf Wunsch eines Einzelnen beginnen wir mit der Radlsaison zwei Wochen später (na ja, aber so eine 100-Jahr Feier gibt es echt nur alle 100 Jahre, also kann man dafür schon mal ein Opfer bringen (Step-Aerobic bis zum Abwinken!!)). Nun ging es aber wieder los! Mit dabei waren zum Auftakt: Max (Rambo), Karin (Sexy), Moni (XT), Gustav (Skinny), Hetti (Black Beauty), Jon (Boss), Inge (Spider), Heidi (Happy), Alfred, Paulina und Sepp (Cat).
Bei Gruppe 2 waren es ebenfalls ein ganz netter Haufen: Moni, Neill, Irene Z., Irene R., Gabi, Karin, Gisela und Christa. Eigentlich wollten wir zusammen um den Grüntensee fahren, das ließ aber der egoistische Neill nicht zu!!! Unverschämtheit: Der wollte doch glatt die 7 Mädels für sich alleine haben (Mensch Neill, denk doch an Dein Alter!!). Oder ging es ihm nur um den Prosecco?? Wir werden es nie erfahren, da alle Schweigen wie ein Grab!! Nun fuhren wir also Schlag 19.00 Uhr an der Alpspitzhalle weg. Es ging dann die Römerstraße hoch; Gustav erzählte mir, dass er doch glatt ein paar Mal außen rum gefahren sei, da dies ja entschieden flacher wäre (Weichei!!???); na ja, zu Saisonbeginn wollen wir mal nicht zu kleinlich sein. Inge erzählte, dass sie nun ihren "Traumschönheitschirurgen" gefunden habe. Der operiert jedenfalls bestens auf Wunsch das Hinterteil so um, dass dieses auf keinem Sattel der Welt mehr weh tun kann!!! Sensationell, aber bestimmt nicht ganz billig! Wir werden es ja am Samstag erfahren, ob das neue Teil tatsächlich nicht mehr weh tut. Wir rollten gemütlich Richtung Gschwend. Ich sah, dass Gruppe 2 nun doch langsam auftauchte, fragte Jon noch, ob wir Warten sollten, was dieser aber verneinte. Das ist das abgekartete Spiel der "Engländer-Connection"; die helfen da rigoros zusammen. Wahrscheinlich schnappt sich Jon nächste Woche die Mädels von Gruppe 2 und Neill fährt wieder bei uns mit. Es ging in einem angenehmen Tempo Richtung Staudamm. Jon machte für unsere "Frischlinge" einen Kurs in Zeichensprache und was bei dem jeweiligen Zeichen zu tun sei: was keiner kapieren konnte war die Sache mit dem "obstacle" oder so ähnlich. Er redete zwar viel darüber, weiß aber wahrscheinlich selbst nicht recht was er damit sagen will. Hinter mir radelten dann eine ganze Weile zwei "Sprechmaschinen"; Inge und Heidi hatten sich anscheinend den ganzen Winter nicht einmal getroffen und mussten nun ein halbes Jahr "Nichtreden" bei der ersten Biketour nachholen!! Gott sei Dank war das Tempo und das Gelände sehr moderat, sonst hätten sie evtl. doch glatt mal die eine oder andere Minute nichts sagen können!! Es machte echt wieder richtig Spaß zu biken! Das Wetter war okay, die Truppe gut drauf, Bikerherz was willst Du mehr?? Wir kamen zügig in Wertach an und fuhren dann zurück Richtung Haslach. Jon wußte durch seine "Geo-Caching-Touren" am Grüntensee (immerhin 10 Schätze sind da verborgen) einen schöneren Weg, den wir auch gerne lang radelten. Nur ein Stück von ein paar Hundert Meter war relativ heftig; es war mit Hackschnitzeln belegt, was einem auf dem Ebenen dann vorkommt als würde man Maria-Trost hochfahren! Danach kam dann ein kurzes Wurzel- u. Moorstück, was auch recht Spaß machte. Wir fuhren dann nach Haslach Richtung Rainen (bei Maria-Rain). Dort mussten wir einen Zaun aufmachen und deshalb auch Anhalten, was allen recht gut gelang, bis auf Einen!! Unser Rambo war links aus den Clicks heraußen, wäre aber dann wohl wieder mal mit Karin zusammengestoßen, also absteigen nach rechts, oh, verdammte Scheiße, scheiß Clicks und schon lag Max im Stacheldraht, nicht ohne auch noch den Pfahl abzureißen!! Zuerst waren wir eher erschrocken, ob ihm wohl nichts passiert ist?? Als das klar war, wurde er erst mal eine Runde ausgelacht!! Ja, man muss bei uns schon ein bisschen was aushalten. Es ging dann Richtung Wertach den steilen Buckel runter; ich ließ noch Alfred vorbei, da der sagte, dass seine Bremsen ziemlich am Ende seien, aber wer bremst verliert, also karacho hinunter!! War aber gut zu Fahren und unten konnten wir gleich direkt ohne Zaunüberquerung auf den "Indianerpfad" einbiegen. Das machte echt unheimlich Laune, zwischen den Bäumen durchzucruisen, links, rechts, bergauf, bergab, Der Lenker dürfte auch nicht mehr breiter sein, sonst müsste man stellenweise absteigen um durchzukommen! Wir kamen dann zur Lipp-Brücke und beschlossen, dass wir noch eine Schleife über Schneidbach, Attlesee und Kögelweiher machen, In Schneidbach trafen wir dann ca. 15 Feuerwehrler, die sich dann in Lachen schon mindestens verdoppelt hatten!! Wir sahen dann zuerst drei Rehe und kurz darauf mindestens acht Stück, die dann doch abhauten! Nach dem Kögelweiher fuhren wir noch den Wurzelweg hoch, der auch ganz witzig ist. Oben entschied dann Jon kurzerhand, dass er keinen Bock auf Sprinten hat, also fuhren wir über Rindegg zum Hoigarte. Dort mussten wir ziemlich lange auf Gruppe 2 warten; Neill der alte Schelm nutzte die Gunst der Stunde und so kamen die doch erst, als es schon stockdunkel war und bei uns der erste Weizen längst "verdampft" war. So, jetzt reicht´s aber für die kurze Auftakttour! Zudem haben wir noch unser "Augsburg-Wochenende" vor uns und da dieses doch entschieden länger ist, wird es da auch entschieden mehr zu berichten geben! Deshalb werde ich nun meine Finger schonen und sage ciao bis zum nächsten Mal!!
Strecke: 25 Km. Durchschnitt :17 Km/h. Höhenmeter : 300 m. Zeit :1:28 Stunde. Beteiligung : 19
April Tour nach München 24-25/04/2010
Tag 1
Wenn Engel reisen, kann es ja nur schönstes Wetter geben! Und so konnten wir ein wunderschönes Wochenende verbringen. Die Engel waren: Max (Rambo), Neill (Mr. Sensitive), Karin (Sexy), Moni (XT), Gustav (Skinny), Jon (Boss), Inge (Spider), Heidi (Happy), Moni und Sepp (Cat). Wir "Zillhaldler" warteten, wie vereinbart, um 11.30 Uhr an der Bushaltestelle. Mit gerade mal zwei Minuten Verspätung traf die restliche Truppe bei uns ein. Wir machten noch ein obligatorisches Erinnerungsfoto (oder soll ich sagen: -vorher- , -nachher-?); ich finde ja, dass wir in Walkertshofen trotz der Anstrengungen noch besser aussahen, als beim Start. Wir kurbelten gemütlich los und merkten doch gleich, hoppla, da geht ja doch ein Wind; also versuchten wir uns ein bisschen mit Windschattenfahren. In Lachen machten wir einen "Rechts-Links-Schwenk", damit wir weg von der Straße kamen (bzw. damit wir ca. 25 Höhenmeter mehr herausschinden konnten, was angesichts der 85 km, die vor uns lagen, eigentlich überflüssig gewesen wäre; nein, Spaß beiseite, es war das erklärte Ziel möglichst wenig an Hauptstraßen entlang zu fahren). Wir fuhren flott Richtung Rückholz runter, konnten dabei zwei Bussarde heftigst streiten sehen; das ging ganz entspannt, da wir ja den Radweg für uns alleine hatten. Wir waren alle bestens drauf und freuten uns an dem schönen Wetter und der schönen Natur. Oberhalb von Wald gibt es nun einen Acker, wobei ich ja echt gespannt bin, was dort angepflanzt werden soll, aber ich denke, das werde ich schon noch sehen, da ich bis zum September bestimmt nochmal die Richtung kommen werde. Bei der Abfahrt nach Wald rein gab es dann ein Erlebnis der besonderen Art: Lief doch tatsächlich ein Dachs am helllichten Tag quer vor uns und einem Auto über die Straße (also an der Sommerzeit kann es auch nicht liegen, dass der dermaßen aus der Spur war, ich tippe eher auf die "Frühlingsgefühle", die derzeit nicht nur im Tierreich durchbrechen). In Ronried ging es dann weg von der Hauptstraße bzw. dem Fahrradweg, der da zu Ende ist. Dank GPS-Programmierung von Neill konnten wir wieder mal die interessantesten Wege, Misthaufen, Landschaften etc.... erkunden. Überhaupt, mal kurz zum GPS: Ich kann mich nur vor unserem "GPS-Gott Neill" verneigen! Das war wieder mal dermaßen spitzenmässig vorbereitet! Dafür bekommst Du von mir quasi den "GPS-Bike-Truppe-Orden" verliehen (ist zwar mit dem Rest nicht abgestimmt, ich hoffe aber, dass dies in Ordnung geht!). Ich hatte da ja in der Vergangenheit immer kräftig gefrotzelt, bin aber nun kuriert, da ich in einem Selbstversuch der Faszination "GPS" nun vollständig erlegen bin. Jon hat mir und Max leihweise ein GPS der neuesten Generation (ich glaube das "Dakota" von Garmin, mit Flachbildschirm und selbstverständlich in Farbe und dreidimensionaler Ansicht mit Internetzugang etc........., also kurzum mit allem technischen Schnick-Schnack was man sich nur Vorstellen kann) zur Verfügung gestellt. Ja, Jon und Neill, ich weiß, ihr habt genau dies vorausgesagt, und was soll ich sagen, ich bin wirklich total begeistert! Wir fuhren dann quer über sämtliche Weiler Marktoberdorf zu. Kurz vor MOD ging dann auf einmal Karin´s Handy; da wir natürlich keine Zeit zu verlieren hatten, holte Neill dankenswerter Weise das Handy aus dem Rucksack, wobei Karin meinte, dass sie unmöglich während dem Radeln telefonieren könne. Nach gutem Zureden von Neill versuchte sie es trotzdem, fand zuerst nicht das richtige Knöpfchen, was aber dann doch gelang. Es wurde ganz gegen das Naturgesetz (Frauen können nicht "kurz" telefonieren) schon fast ein "männliches" Telefonat. Welches Kind auch immer dran war, es musste sich kurz und knapp fassen, was auch gelang. Handy aus und durch Neill zurück in den Rucksack, und das alles bei mindestens 20 Sachen, Respekt Karin! In MOD ging die Faszination "GPS" weiter: es zeigte mir Ferienwohnungen, Tankstellen, MC Donalds, das Modeon etc....... an. Ich konnte mich fast nicht mehr auf´s Biken konzentrieren, konnte aber trotzdem unfallfrei weiter fahren. Hinter MOD ging es dann wieder über völlig unbekannte Feldwege nach Kaufbeuren. Hier fuhren wir zielstrebig zum Crescentiakloster, wo Schwester Regina (ehemalige Kindergartenleiterin in Nesselwang) die Oberin ist. Neill sprach gleich mit zwei vorbeikommenden Schwestern und richtete schöne Grüße aus Nesselwang aus. Die Schwestern meinten noch, dass wir wohl ein riesiges Glück mit dem Wetter hätten, was aber wohl ziemlich eindeutig an unserem soliden Lebenswandel liegen muss! Wir machten uns über unsere Brotzeit her, füllten unsere Flaschen am Klosterbrunnen auf, unsere "Kindsköpfe" britschelten sich gegenseitig nass (ich will hier nicht sagen, wer es war, aber so viel kann ich sagen, "Deutsche" waren es nicht) und schon ging es weiter. Wir stellten alle fest, dass unsere Hinterteile irgendwie noch nicht so "sattelfest" waren. Inge war darüber auch nicht gerade glücklich, da sie ja quasi ein Vermögen für den frisch gestylten Radlerpopo ausgegeben hat. Sie wird die Angelegenheit aber gnadenlos durchziehen: Dieser Chirurg bekommt eine Schadenersatzklage, die sich gewaschen hat! Wir schlängelten uns quer durch die schmalsten Gassen durch KF und waren ruck zuck wieder in der "Pampa". Dort legten wir dann an einer Brücke einen kurzen Stop ein; zum Ersten mussten Neill und Jon nach einem Geocach fahnden, leider innerhalb der vorgesehenen 4 Minuten erfolglos; zum Zweiten mussten wir einen Biselstop einlegen. War für die Mädel´s recht ungünstig, da wenig Büsche da waren, also radelten sie ein paar hundert Meter weiter und konnten sich dann entsprechend geschützt erleichtern; obwohl, Heidi machte einen emanzipierten Vorschlag, demonstrierte diesen auch im "Trockentraining"; ich möchte das nun nicht näher bewerten, aber eines ist gewiss: bei der Umsetzung dieses Vorschlages muss die Gegend mindestens auf 500 Meter "Papparazi-Frei" sein, sonst könnte es böse Folgen haben. Jon wiederum kniete sich auf einmal ins Gras; ich dachte noch, der betet jetzt den Löwenzahn an, oder spricht sein Mittagsgebet gen Osten, aber nein, er demonstrierte die "Rugby-Mannschaft-Bisel-Technik" (absolut unauffällig und ohne "Strahleinsicht"); na ja, hat auch was, aber ich glaube ich bleibe ein "Stehend-Bisler". Kurz hinter Pforzen kamen wir dann an die Wertach und radelten dort entlang, mussten uns aber gleich wundern, da die Sperrung durch das Wasserwirtschaftsamt immer noch besteht, also mussten wir ein bisschen von der Wertach weg entlang radeln. Nach Frankenhofen ging es dann wieder direkt an der Wertach entlang. Überhaupt, noch kurz ein Wort zu Frankenhofen: Das ist ein Ort, wo immer irgendwie gebuddelt werden muss, jedenfalls haben wir es noch nicht erlebt, dass nicht irgendwie der halbe Ort bzw. dessen Straßen aufgebaggert wären (na ja, wem´s Spaß macht). Wir freuten uns dann schon mächtig auf das Einkehren beim Eisstadion in Türkheim, doch der Batzi hatte schon wieder geschlossen. Also fuhren wir weiter in den bekannten Biergarten vom letzten Jahr. Dort genossen wir Getränke, Kuchen und das schöne Wetter. Neill und ich kamen natürlich wieder auf das "doppelt so teuer und nur das halbe Vergnügen", da wir ja unsere "Kumpels" dabei hatten (Neill durfte auf Wunsch von Max natürlich niemals erwähnen, dass er der "Daddy" von ihm ist; ich durfte niemals erwähnen, dass Moni meine Frau ist, also war sie eben "meine Kumpeline"). Bei diesem Einkehrschwung kam Neill deutlich billiger weg als ich, da das Cola für Max vom Kellner auch auf wiederholtes Reklamieren verweigert wurde (war ihm dann beim Bezahlen echt peinlich). Anstatt Cola gab es eben frisch gezapftes Wasser aus dem Wasserhahn! Wir machten dann wieder das "Gladiatorenbild" beim Durchrollen durch das "Türkheimer Siegestor" oder so ähnlich. Wir fuhren dann wieder quer über den Türkheimer Golfplatz, wo wir wahrscheinlich beim nächsten oder übernächsten Durchfahren zu "Ehrenmitgliedern bzw. Ehrengolfmitgliedsbikern" ernannt werden. Na ja, die waren wahrscheinlich "not amused", aber was sollten wir machen, der Track ging eben mal mitten durch, und der Track wird nur bei hoher, drohender Lebensgefahr verlassen (= die "Mutter" aller GPS-Regeln)!! Ich glaube nach "Loch 17" machten wir dann zur Feier der erfolgreichen unfallfreien Platzüberquerung (wir haben quasi "Platzreife" im Überqueren von Golfplätzen während dem laufenden Spielbetrieb) eine Biselpause im nachfolgenden Wald. Es ging dann westwärts den westlichen Wäldern entgegen. Wir sahen schon von Weitem den vertrauten Anblick der Buckel auf uns zukommen. Wir wussten, ein paar Höhenmeter warteten noch auf uns, bevor wir uns eine "Hopfenkaltschale" in Walkertshofen verdient hatten. Es ging auf und ab, und wie im Flug näherten wir uns unserem Ziel. Wir hatten ein paar rasante Teerabfahrten mit "Vollspeed-Überquerung" freier Vorfahrtsstraßen, da diese zum Glück gut einsehbar waren und Gott sei Dank keiner kam. War auch echt praktisch, da es nach dem Überqueren wieder steil bergauf ging und wir so den Schwung sauber mitnehmen konnten. Hier war meine Moni etwas sportlicher eingestellt: sie fuhr lieber etwas langsamer runter, damit sie dann den anstehenden Buckel ohne hohem Anlauf hochkurbeln konnte. Neill gab dann die Parole aus, dass jeglicher "Stalldrang" auf den letzten 10 Kilometern untersagt ist!! Von wegen Anziehen, damit das erste Bier zwei Minuten früher runter zischt. Hat dieses Mal echt hervorragend funktioniert, wir kamen geschlossen an! Zuerst gab es an der Ortseinfahrt noch eine kurze Begegnung mit einem unverbesserlichen Autofahrer, der unverschämter Weise auch gerade daher kam, als wir von einem "Hauptfeldweg" in die leider vorfahrtsberechtigte "Hauptstraße einbiegen wollten. Wir konnten ihn aber erfolgreich anhalten und so geschlossen in die Straße einbiegen. Der letzte steile Buckel wurde dann sinnvoller Weise im kleinen Ritzel gemeistert und schon rief Dieter vom Küchenfenster ein freudiges "Griaßt´s Eich" herunter. Er machte sofort die "Bike-Garage" auf, wir parkten ein und schon waren wir auf dem Balkon. Die darauf herumliegenden Fliesen waren tatsächlich schon weg!! Dieter macht sich jetzt glatt daran, den Balkon neu zu machen. Später hat er uns sogar zugesagt, dass er uns das Essen nächstes Jahr ausgeben wird, falls er dann noch nicht fertig ist! Da sind wir echt mächtig gespannt!! Dieter hatte keine Kosten und Mühen gescheut und hatte sogar zwei Bedienungen organisiert (Traudl und Fabienne)!! Fabienne kam dann gleich mit 2 Radlermaßen und 2 Biermaßen (für den gröbsten Durst). Das war vielleicht ein Genuss!!! Wir waren so früh dran (17.30 Uhr), dass wir wirklich die Abendsonne und den einen oder anderen Weizen auf dem Balkon genießen konnten. Wir einigten uns auf 19.30 Uhr für´s Abendessen, gingen hoch in die Zimmer um uns zu Duschen, zu schminken, die Abendgarderobe auszupacken etc...... Dieter hatte noch andere Gäste, fragte uns, ob es uns was ausmachen würde, wenn er diese zuerst "bekocht", was uns natürlich nichts ausmachte, da ja die Getränkeversorgung bestens organisiert und gewährleistet war. Wir starteten dann mit kurzer Verspätung, wurden aber bestens mit entsprechenden Köstlichkeiten belohnt: Schweinesteaks mit zweierlei Soßen, Pfannkuchen mit leckerer Füllung, Spätzle, auf Wunsch einer einzelnen, rothaarigen Dame Semmelknödel mit Soße bis zum Abwinken. Lecker, lecker, lecker!! 'Danach einen "Willi", und schon kamen die Uno-Karten auf den Tisch. Die Familie mit drei Kindern räumte dann das Feld, da der Krach doch gewaltig war! Die Regel mit den weißen Karten war den Meisten noch unbekannt, wurde aber selbstverständlich eingeführt und führte zu manchem Lacher (meist 9 Lacher und ein Mitspieler schaute dumm drein!!). Als später dann noch zwei Pärchen aus dem Westerwald ankamen, gingen diese wie selbstverständlich auf Heidi zu, um nach den Zimmern zu fragen. Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwie scheint ihr der fachlich geeignete Ausdruck anzuheften (oder ist da auf der Stirn etwas wie "Bedienung, Hotelfachfrau, Hilfe in allen Lebenslagen etc...." eintätowiert). Mir ist es zwar noch nicht aufgefallen, war aber ganz lustig!! Wir spielten und arbeiteten uns immer mehr in Richtung "500", was aber auch ganz gut war, da wir reihum nicht mehr den frischesten Eindruck machten. Gähnen war hoch angesagt, eingeschlafene Gesichter und wegen dieser Umstände ein sehr verhaltenes "Blitzverhalten"!! Moni machte dann dem Spiel ein Ende und so konnten wir zur hochanständigen Zeit ins Bettchen hüpfen. Na ja, die 85 km bei schönster Frühlingsluft hatten ihre Spuren hinterlassen. Zuvor wurde noch bezahlt, damit dem pünktlichen Start am nächsten Tag nichts im Wege steht (übrigens kann ich das Kompliment vom letzten Jahr nur wiederholen: Absolut Top Preis-Leistungsverhältnis, weiter so Dieter!!!). Punkt 6.00 Uhr wurde dann im christlichen Walkertshofen, wie jeden Tag, der Tag heftigst durch die zahlreichen, wuchtigen und lauten Kirchenglocken eingeläutet.
Strecke Tag1: 84 Km. Durchschnitt :19 Km/h. Höhenmeter : 600 m. Zeit :4:28 Stunde. Beteiligung : 10
Tag 2
Wir machten uns frisch und versammelten uns oberpünktlich kurz vor 8.00 Uhr zum Frühstück. Wir waren so pünktlich, dass wir noch ca. 85 Sekunden auf die Semmeln bzw. Brote warten mussten. Kaum hatte Dieter die erste Ladung gebracht, waren auch schon alle weg und er musste wieder Nachschub bringen. Beim Saft und Kaffee ging es ähnlich, aber das ist halt so bei 10 hungrigen Bikern, die sich tierisch auf den zweiten Tag freuen. Und da wir wussten, dass wir 95 km bis München vor uns hatten, wurde auch mal ein Semmel extra gegessen bzw. Jon nahm ca. einen Liter Kaffee zu sich (anstatt dem normalen Dreiviertelliter). Wir waren kurz vor dem Abschluss, als die traditionellen Eier serviert und verspeist wurden (nur Jon nahm noch ein übriges "Ei for the road" mit). Wir starteten nach der Verabschiedung durch Dieter 8 Minuten vor 9.00 Uhr und hatten somit die zwei Minuten Verspätung vom Samstag wieder gutgemacht! Es ging gleich recht steil los, was aber aufgrund des letztjährigen gleichen Startes nicht überraschend kam. Wir kurbelten in gemächlichem Tempo hoch, trotzdem wurden die Oberschenkel schon langsam warm, so dass wir in kürzester Zeit unsere Betriebstemperatur erreicht hatten. Wir kurbelten dann kreuz und quer, bergauf und bergab durch die unendlichen Pfade und Wege der westlichen Wälder. Es ging auch wieder die eine Strecke ca. 250 Meter quer durch den Wald zum nächsten Weg, allerdings hatten wir es diesmal richtig erwischt und das ganze war sogar trotz Wurzeln etc... fahrbar. Sogar mein Spatzl fuhr das Stück!! Respekt! Wir sahen über den Tag verteilt wieder einiges aus dem Tiergarten des Herrn: Raubvögel, Rehe, Enten, Hasen usw..... Es war wieder Mal Natur pur!!! Einmal lotste uns das GPS doch glatt über einen frisch gepflügten Acker!! Neill und Jon radelten gleich mit großem "JUHU" los; ich zog das Laufen vor. Max wollte auch gleich loslegen, legte sich aber erst mal auf den Acker, ließ sich aber nicht entmutigen und probierte es gleich wieder. Gustav sah dann die Kameras auf sich gerichtet und stieg auch in den Sattel. Auf dem folgenden Feldweg legten wir dann wieder unsere obligatorische Staubwolke hin! Es war vorteilhaft vorne zu Fahren, da dann die Staubschluckerei doch erheblich geringer ausfiel. Wir kamen dann nach vielem Auf und Ab an unser bereits bekanntes Schloss Guggenberg. Hier gab es wieder einen kurzen Boxenstop (Ausziehen, Biseln, Eincremen, Essen etc....). Neill fuhr zwecks wunderschöner Bilder bereits voraus und erwischte uns dann auch bestens in der wunderschönen, alten Allee. Er sagte, dass es ganz schön beeindruckend war, als wir im Karacho mit einem Mordslärm (Reifensingen) da runter bretterten! Ab diesem Zeitpunkt ging es dann mal etliche Kilometer über das topfebene Ackerland. Einmal bogen wir falsch ab, aber durch den Pfeil vom GPS wurde das sofort korrigiert, ein anderes Mal fuhren wir friedlich nebeneinander, als wir uns durch einen Höllenlärm ziemlich erschraken; ein Auto fuhr über eine Brücke mit losen Holzplanken, die ziemlich rappelten, war aber auch gut so, da wir dann wenigstens hintereinander fuhren. Das Auto wollte links in einen kleinen Weg einbiegen und hat an dieser Stelle bestimmt das erste Mal warten müssen. Wir kamen dann zum größten bayerischen Ölfeld (ist jetzt mal kein Spaß!!); Neill hielt uns "GPS-unterstützt" einen kleinen Vortrag darüber (ist jetzt auch kein Witz, er hatte auf dem GPS eine Internetmeldung über das Ölfeld abgespeichert). Also, wenn ich mich noch richtig erinnere, wurden bereits ca. 1 Mio Tonnen Rohöl gefördert, ca. 0,5 Mio werden noch erwartet und somit müsste die Förderung noch bis ca. 2016 gehen. Sollte das nun nicht genau stimmen, bitte ich die Leser das Ganze selbst zu recherchieren und mir eine entsprechende Nachricht zukommen zu lassen! Vor lauter Vortrag über die Ölförderung hatte Neill leider vergessen, dass an dieser Stelle auch ein weiterer Geocache ist. Jon nützte die Situation schamlos aus und hatte den "Schatz" nach ca. 5 Minuten gefunden! Wir kamen dann in die Nähe von Lagerlechfeld, wo wir durch militärisches Sperrgebiet radelten, immer in der Hoffnung, dass die Soldaten nicht auf friedliche Biker schießen. Wir hatten nun längst das Wertachtal verlassen und waren natürlich im Lechtal unterwegs. Wir kamen nach einer kurzen Irritation an einem Lechkraftwerk an und machten dort eine Pause. Da wir noch ca. 2 Stunden fahren wollten, verspeisten wir unsere Brotzeit. Jon fummelte noch an Neill´s Schaltung herum, da diese irgendwie nicht einwandfrei funktionierte. Wie auch immer, plötzlich war der Schaltzug gerissen!! Na bravo!! Gott sei Dank hatte Gustav einen Ersatzzug dabei. Gut, mit EUR 20,-- war der nicht gerade billig, aber das ist der Sonntags- und Niemandslandzuschlag (nein, das war jetzt wieder ein´s von meinen Witzla). Wir konnten live einen Erpelkampf erleben, der war ganz schön heftig, und um was ging´s?? Na klar, um ein Frauenzimmer! Der Sieger schwamm dann auch gleich mit stolz geschwellter Brust an uns vorbei. Wir sahen auch riesige Forellen (oder was immer es auch für Fische waren). Wahrscheinlich war hier das Fischen verboten, sonst hätten sich diese Prachtexemplare bestimmt ein paar Angler geholt. Es ging dann nach einer etwas längeren Pause weiter, nachdem Jon und Neill die Kiste wieder flott bekommen hatten. Wir kurbelten weiter, waren aus dem flachen Ackerland raus und es ging wieder schön hügelig durch die schönsten Wiesen dahin. Die Löwenzahn waren kräftig am Blühen. Einmal bogen wir wieder auf eine "Neill-Spezial-Strecke" ein: kaum ein Pfad zu erkennen, am Waldrand über Stock und Stein wunderbar entlang. Solche Wege kann man beim besten Willen niemals mit einer Karte finden und schon gar nicht in einer völlig fremden Gegend! War sensationell und machte tierisch Spaß! Wir suchten dann in einem kleinen Nest nach einem Brunnen, da unser Wasser knapp wurde. Nicht mal an der Kapelle wurden wir fündig, aber in einem Hinterhof an einem Waschplatz. Also hieß es zum Einen Auffüllen und zum Anderen Platz schaffen für neues Wasser. Beides gelang uns in überschaubarer Zeit und schon saßen wir wieder im Sattel. In Schöngeising wollten wir dann unsere Mittagspause machen, da wir nur noch ca. 30 km vor den Toren Münchens waren. Ich fragte eine freundliche Fußgängerin, wo hier wohl ein schöner Biergarten sei. Sie antwortete, dass der schönste Biergarten beim "Unteren Wirt" sei, und er war, natürlich, neben der Kirche (mir san schließlich in Bayern, oder?? Da muss ja wohl die beste Wirtschaft neben der Kirche sein). Da war natürlich ein Riesenandrang, so dass es zuerst recht schwierig aussah mit einem Platz; wir konnten uns aber schließlich zu acht um einen Tisch scharen, Jon und Gustav zogen die Liegestühle vor!! Als die Bedienung kam, bestellte Jon gleich einen "Riesen-Kaffee" bei unserer eindeutig norddeutschen Bedienung. Die sagte, dass sie keinen "Riesenkaffee", sondern ein Haferl Kaffee habe, was Jon auch prompt annahm. Die meisten bestellten ein Riesenschnitzel mit Kartoffelsalat; Neill teilte mit seinem Landsmann, so dass Jon zu seiner Suppe ein halbes Schnitzel aß (siehe Bild). Als die Bedienung das Essen brachte, rief sie, wir sollten "das dicke Ding (Jon)" in Ruhe lassen und ihr gefälligst das Essen abnehmen; die war echt gut drauf und wir hatten unseren Spaß. Gustav wäre beinahe im Liegestuhl von einem Rad erschlagen worden, als ein Mann sein Rad herauszerrte und voll gegen die Laterne donnerte!! Geistesgegenwärtig hielt Gustav dagegen, was ihm wahrscheinlich das Leben rettete! Wir brachen dann wieder auf um die letzten 30 Kilometer in Angriff zu nehmen. Es wurde dann so ca. 18 Kilometer vor München schon ganz schön "städtisch"; ist eigentlich ein Wahnsinn, wenn man sich diese Ausdehnung des "Großraumes München" vorstellt. Je weiter wir reinkamen umso mehr "Radlerverkehr" wurde es. Neill hatte die Strecke für München extra über das Internet über einen "Fahrradroutenplaner" geplant (ist jetzt wieder kein Witz, das gibt es wirklich). Wir kamen an Schloss Nymphenburg vorbei und waren dann tatsächlich in München. Hier mussten wir ab und zu wieder sammeln, da die Hälfte über die Ampel bei grün kam, zwei fuhren noch bei rot und drei warteten anständig. So ging es dahin. Einmal war eine "MMK" neben bzw. hinter uns (= massige Münchner Kuh). Die maulte: "Rechts fahren, wegen dem Überholen", überholte mit hochrotem Kopf und an der nächsten roten Ampel hatten wir sie wieder. Irgendwann bog sie dann doch ab. Ein highlight war dann die Durchquerung des Hirschgartens. He, hier wumselte es nur von Münchnern!! Es wurde gegrillt, Ball gespielt, gesonnt etc... Die Wege waren ziemlich "verstopft" und so mussten wir echt teuflisch aufpassen, damit wir unfallfrei wieder heraus kamen. Dann war es geschafft: Wir standen am Karlstor, fanden gleich zwei Tische zum Raussitzen und genossen die Münchner Fußgängerzone. Neill, Moni und ich weiß nicht wer noch, machten dann einen "Vierer-Fahrrad-Baum" oder ähnliches, jedenfalls lehnten sie die vier Räder so zusammen, dass sie tatsächlich nicht umfielen. Wir machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof, wo Neill unsere Tickets besorgten. In diesen geschätzten 7 Minuten wurden wir von drei Leuten angequatscht, ob wir Tickets brauchen. Unglaublich diese Großstädter! Moni holte sich noch einen Snack und schon stiegen wir in den Zug ein. Es war wie immer ein gewisses Procedere, bis die Bikes ordentlich verstaut waren. Dann kam ein äußerst missmutiger Schaffner und pfurrte uns an, dass gefälligst die gelbe Markierung frei bleiben müsse! Ein Vorderrad stand immerhin ca. 5 Zentimeter darüber hinaus!!!! Diesmal gibt es kein Lob für die Deutsche Bahn! Als noch eine Frau rein wollte, flippte er völlig aus! Sie solle gefälligst mit der S-Bahn fahren, sie sehe doch, dass hier voll sei! Na klar, mit der S-Bahn nach Kaufbeuren, ha ha ha! Wir standen dann auf, damit die Dame auch noch mit konnte. In Buchloe mussten wir umsteigen und uns in zwei Radabteile aufteilen. Beim hektischen Umsteigen fiel Heidis Helm anscheinend direkt unter den Zug auf´s Gleis; How shocking!!! Nach Rücksprache mit dem Lokführer konnte sie den Helm wieder vom Gleis holen (ein komisches Gefühl, aber der Lokführer sah wohl vertrauensvoll aus und fuhr nicht mit Fleiß los, als Heidi unterm Zug war). Wir saßen dann 1. Klasse, da sonst nichts frei war, Moni hatte einen angeregten Hoigarte mit der "Fahrraddame", welche sich als Ärztin herausstellte. Um ca 19.45 Uhr waren wir dann in Seeg. Wir beschlossen den direktesten Weg heim zu nehmen. Neill und Gustav erleichterten sich noch und schon ging es in gemäßigtem Tempo im Windschatten nach Nesselwang. Wir fuhren direkt durch Guggenmoosen, um ca. 5,87 hm zu sparen. Die Zillhaldler verabschiedeten sich gegen 20.25 Uhr, die Sonne ging gerade unter und ein sau schönes Wochenende neigte sich dem Ende zu!!! Wir holten noch eine Familienpizza, genossen ein Glas Wein und freuen uns schon auf die nächste Tour!!!
Strecke Tag2: 104 Km. Durchschnitt :17 Km/h. Höhenmeter : 800 m. Zeit :6:00 Stunde. Beteiligung : 10
P.S.: Irgendwo mitten in den westlichen Wäldern kam Heidi auf ein sehr wichtiges Thema zu sprechen: Und zwar geht es um unsere Partner!!! Wir möchten uns mal ganz offiziell im "World Wide Web" (also für die ganze Welt sichtbar) dafür bedanken, dass unsere Partner es ermöglichen, dass wir so viel Spaß miteinander haben dürfen!!! Vielen Dank im Namen aller Biker. Wir wissen sehr wohl, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist (gerade mit einer gemischten Gruppe). Nochmals herzlichen Dank dafür, dass ihr uns den Rücken frei haltet und wir hoffentlich noch viele tolle Touren mit unserer Truppe machen dürfen. Hoffentlich können wir nach so einem tollen Wochenende durch unsere Zufriedenheit unseren Partnern auch etwas Positives zurückgeben!!!
Total
Strecke: 188 Km. Durchschnitt :18 Km/h. Höhenmeter :1400 m. Zeit :10:28 Stunde. Beteiligung : 10
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Tour 02 29.04.2010
Pünktlich (mit dem Kirchturmschlag) ging unsere Donnerstagstour bei bestem Wetter los. Gruppe 1 und die "Los-Promillos-Truppe" (auch Gruppe 2 genannt) radelten zunächst in die gleiche Richtung und hatten auch das gleiche Ziel, nämlich die "Hängebrücke". Bei den "Los-Promillos" waren mit dabei: Jon (kränkelt angeblich), Neill (hat 6 gute Gründe für Gruppe 2 gefunden / siehe Bild), Kurt, Alfred (seilt sich auch schon zu den Mädels bzw. dem Prosecco ab), Irene Z., Irene R., Moni, Karin, Christa und Gabi. Bei Gruppe 1 verblieben dann noch: Max (Rambo), Erhan (XTR), Moni (XT), Gustav (Skinny), Karin (Sexy), Hetti (Black Beauty), Inge (Spider), Heidi (Happy) und ich (Cat). Wir rollten am ABC vorbei Richtung Wertachtal. Gruppe 2 ließ 18 Meter Abstand und folgte unauffällig. Max hat doch glatt nach unserem Super-Wochenende sofort zugeschlagen und von Jon ein neues GPS gekauft!! Kurz vor der Hammerschmiede gab es ein heftiges Geschrei: Irgendwie wären da fast ein paar nach der Brücke über das Bächlein zusammengefahren; war aber auch ein bisschen verzwickt, da die Äste soweit in den Weg rein ragen. Ging aber nochmal gut und so rollten wir fröhlich weiter. An der Fischersäge waren wir uns dann kurz uneinig über den weiteren Tourverlauf. Max wollte über den Bischofstein Richtung Wildberg fahren. Ich wollte aber den längeren Anlauf über Görisried nehmen, was wir dann auch taten. Bis dahin war eigentlich Alfred auch noch bei Gruppe 1 dabei, setzte sich dann aber zügig zu den "Los-Promillos" ab, was übrigens auch auf Kurtl zutrifft!! Unglaublich, was Männer für ein bisschen Prosecco etc..... alles tun! Max schaltete dann laut und deutlich. Ich war dann der Meinung, dass wir auch mal blöd dreinschauen könnten, da wir ja keinen Fotografen dabei haben, aber weit gefehlt: Diesen Part hat doch glatt auch der Max übernommen (und er machte seine Sache sehr gut, wenn auch das Gefummele mit der Tasche ihn anfangs ziemlich aufregte); Max ist nun also unser GPS-Scout und Haus- und Hoffotograf. Kurz vor der Lohmühle gab es dann wieder ein heftiges Geschrei: Karin fuhr doch glatt bei der Moni auf, zwang auch noch Gustav zum Absteigen. Na ja Karin, Du bist nicht unsere "Dancing-Queen", sondern unsere "Auffahr-Queen" (hast Du ja später bei mir auch noch erfolgreich praktiziert)! Wir fuhren dann von Bachtel Richtung Schwarzenberg (nach einer kurzen Diskussion mit Inge, die auch wieder einen anderen Weg fahren wollte), wo uns dann bald ein Motorrad überholte. An der Stelle, wo es links ab Richtung Görisried ging, musste gestern glatt kein Mensch biseln, also fuhren wir flott weiter. Wir kamen zügig voran und sahen schon bald die Görisrieder Fußballer beim Training. Max dachte dann, dass wir länger auf dem Teer fahren, war aber nicht der Fall, da wir nach einem kurzen Stück links abbogen. Da ging es dann gleich ordentlich den Berg hoch, was Max aber nicht vom Fotografieren abhielt. Der Blick, als wir oben ankamen, war sensationell (und wieder ein Foto wert!). Wir kurbelten flott weiter, donnerten dann die Abfahrt runter und fuhren Richtung Hängesteg, als uns eine andere Bikertruppe entgegenkam. Mann waren das eine Menge Biker!! Die nutzten eben auch das tolle Wetter. Es ging dann den Weg zum Steg runter und dann drüber. Moni machte ein Mordsgeschrei, hatte wohl einen extremen Puls und war kurz vor dem Fall in die Wertach. Heidi eilte sofort herbei und nahm ihr zumindest das Bike ab. Als wir dann alle glücklich auf der anderen Seite waren, kamen auch schon unsere Kollegen von Gruppe 2. Max machte noch ein paar Fotos und meinte, wir sollen ruhig schon mal voraus fahren, er hole uns dann schon ein, was er auch in kürzester Zeit tat. Wir hatten dann unsere vier Zäune und einige Schumpen vor uns. Hier konnte man unschwer erkennen, dass es sich bei den Schumpen um das weibliche Geschlecht handelte: Trabten die doch gleich im Schweinsgalopp neugierig neben uns her. Wir fuhren dann den "Wald- und Wiesenweg" Richtung Rückholz weiter; machte echt Laune!! Als wir dann an der Hauptstraße ankamen, meinte Heidi, ob es hier gleich links weggehen würde. Ich hielt an, um das zu Klären, und wer fuhr auf??? Ja, gut aufgepasst, die stürmische Karin!!! Wir wollten noch einen Teil der "17 Weiher-Runde" machen und kurbelten fröhlich weiter. An einem Stadel machten wir eine kurze Pause, ich zog meinen "Super-Telekom-Windstopper" an, Moni verzog sich hinter den Stadel (aber nicht zum Anziehen) und schon ging es weiter Richtung Seeleuten. Es war wirklich witzig, wie oft es zwischen "kalt" und "warm" wechselte! Als wir dann an die Seeger Straße kamen, kam die Frage auf, links oder rechts, Gustav sagte geradeaus (er meinte natürlich über die Straße und dann auf dem Radweg nach rechts), was für Verwunderung bei den Mädels sorgte, da es dann direkt ins Feld gegangen wäre. Kurz darauf sagte Gustav "links", fuhr fast in mich rein, aber ich konnte es nicht recht glauben, da ich erstens den Weg noch nie gefahren bin und zweitens meinte, wir nehmen den "normalen" Heimweg über Goldhasen. War aber nicht der Fall, also kurz über das Feld und den neuen Weg entlang. War ganz nett und ging an einer Fischzucht vorbei. Auch die härtesten unter uns zogen sich dann in Unterreuten etwas an und weiter ging es über Oberreuten zum Kögelweiher. Hier verfolgte uns kurz ein Auto, was aber dann doch hinter uns blieb und abbog. Es wurde dann schon ganz schön langsam dunkel und eigentlich war es ja fast schon zu Dunkel für unseren klassischen Sprint, aber eben nur eigentlich. Ich kurbelte friedlich hinter Gustav her, als ich plötzlich einen Windhauch von Erhan spürte. Au weh, dachte ich noch, wenn Erhan hinter mir ist, wird es wohl nichts werden mit dem Sieg. Ich zog nach der Kurve voll an, Erhan hinter mir, Puls am Anschlag und??? An der Linkskurve zog Erhan an mir vorbei und holte sich souverän den Sieg. Gruppe 2 war natürlich um Schlag 21.00 Uhr noch nicht da, da sie zuerst noch die 2 Dosen Sekt für 10 Leute trinken mussten, und dass so was natürlich bei ca. 0,4 Liter dauern kann, das ist doch klar. Wir hatten jedenfalls noch jede Menge Spaß bei Jimmy mit Pommes Frittes, Weizen, Pils, leichtem Radler etc........ Für die Pommes machten wir noch eine kurze Sammlung und dann waren wir doch glatt um 23.00 Uhr schon zu Hause (wie anständig wir doch alle sind!!! Na ja, sind ja auch alle über 40, oder???).
Strecke: 37 Km. Durchschnitt :19 Km/h. Höhenmeter :400 m. Zeit :1:50 Stunde. Beteiligung : 19
GPS Group 1 GPS Group 2 Fotos1 Fotos 2 Fotos3
Tour 03 13.05.2010
Trotz Regen (den ganzen Tag) und Kälte gab unser Boss uns Bescheid: 19 Uhr radeln - Maria Trost! Sauna war ihm wahrscheinlich zu heiß!
Wir (Karin (Sexy), Christa, Moni (XT), Jon (Boss), Neill (Mr. Sensitive) u. Max (Rambo) trafen uns pünktlich um 19 Uhr an der Halle. Unser Schreiberling feierte Vatertag und der Rest?? Maria Trost bei Regen geht immer! Und schon gings los. Ein paar Kehren nach Schützenheim machte ich Stop für eine Umziehaktion - und so fuhr ich mit Christa und Neill weiter. Karin, Jon und Max waren ein paar Kehren vor uns. Sie fuhren bis zur Abzweigung Engelburgweg und drehten um. Nach den knackigen Anstiegen nach Maria Trost kamen mir die drei entgegen mit dem Kommentar -kannst auch umdrehen! Also wieder trockene Jacke an und wir machten uns an die Abfahrt.
Ziemlich pitschnass, kalt und vollbespritzt fuhren wir nach Hause - jeder gönnte sich eine heiße Dusche und kurze Zeit später trafen wir uns zum Ausklang beim Jimmy. Trotz Regen und Kälte schön wars.
Strecke: 8 Km. Durchschnitt :10 Km/h. Höhenmeter :360 m. Zeit :0:47 Stunde. Beteiligung : 6
Tour 04 27.05.2010
Nur zu viert kam Gruppe I kurz vor 19 Uhr an die Halle. (Heidi (Happy), Moni (XT), Gustav (Skinny) u. Martin (Batman). Gruppe II war mit Gabi, Karin, Christa, Gisela, Hans, Matthias und Julius vertreten. Der Rest war wohl in Urlaub oder wetterbedingt zu Hause geblieben. Ein paar dunkle Wolken tummelten sich am Himmel.Wir entschlossen uns als eine Gruppe zum Beichelstein zu fahren.Im gemäßigtem Tempo fuhren wir los nach Attlesee - am Kögelweiher vorbei nach Schwarzenbach. Ab und zu mussten die "Schnelleren" etwas eingebremst werden - damit die Gruppe zusammenbleibt. Klappte aber recht gut. Weiter gings nach Enzenstetten und hoch zum Beichelstein. Die Alpe ließen wir rechts liegen und fuhren den Senkeleweg hoch. Gustav und Martin fuhren nebeneinander - Matthias wollte sich dazwischen drängen - Gustav`s Kommentar: Jetzt müssen wir auch noch auf die Pfrontner aufpassen - nicht nur auf die Engländer!!Zwei Viehgatter mussten wir überqueren. Nach dem letzten Gatter kam ein kleiner Anstieg. Beim Anfahren machte Julius mit dem Rad eine kleine Rückwärtsrolle - ging aber alles gut!Martin wollte dann, daß wir alle bis zum Senkelekopfkreuz hochfahren - machten wir dann auch. Ein Superausblick von dort oben! Auf diesen tollen Ausblick packte Hans seine Proseccodosen aus - und wir prosteten uns zu. Dann gings an die Abfahrt. Julius und ich ließens gleich krachen. War ganz schön matschig die Abfahrt. Ich denke wären wir diese Strecke wie üblicherweise hochgefahren - hätten wir wegen des tiefen Matches viel absteigen müssen. Unten angekommen mussten Julius und ich schon ein kleines Weilchen warten. Wo bleibt denn nur der Rest?? Dann kamen sie endlich angebraust. Martin erklärte den Grund: Sie machten oben nochmals einen Stop um den Schlösserblick zu geniessen. Unser Weg führte dann am Waldhaus vorbei nach Seeg-Sportplatz und nach Ober- und Unterreute. Nun hatte Julius auch noch Probleme mit seiner Gangschaltung. Die "Radmechaniker" halfen Julius soweit daß er fahren konnte aber halt nicht mehr schalten! Aber bis zum Jimmy war`s ja nicht mehr so weit.Im Hoigarte ließen wir den Abend ausklingen!
Strecke: 21 Km. Durchschnitt :15 Km/h. Höhenmeter :420 m. Zeit :1:30 Stunde. Beteiligung :7
Tour 05 03.06.2010
Und schon wieder Regen!! 18.30 Uhr - Telefon mit Neill - sein Kommentar - "Ich fahre immer!!" Tatsächlich trafen sich dann trotz Regen 9 Radler. Gruppe I mit Karin (Sexy), Heidi (Happy), Moni (XT) und Max (Rambo) bei Gruppe II waren Gabi, Karin, Neill, Matthias und Julius dabei.
Wir entschlossen uns wieder gemeinsam zu Fahren. Da Neill Maria Trost nicht radeln wollte machte er den Vorschlag Oberelleg über den Berschweg zu fahren.
Also machten wir uns bei Regen auf den Weg Gschwend - Haslach - Faistenoy. Hier kurzer Stop zwecks "Ausziehen". Weiter gings den Berschweg hoch. Und es regnet immer noch! Wie wir immer weiter in den Wald kamen um so mehr hatten wir das Gefühl - wie im Herbst!! Und das Anfang Juni!! Elleghöhe angekommen musste Neill gleich ein Herbstbeweisfoto machen. Dann gings an die Abfahrt nach Unterelleg. Durch den Nebel war die Sicht nicht besonders. Plötzlich wurde Neill von einem "Jungvieh" verfolgt. Bei dieser Witterung wollte das Jungtier sicherlich in den Stall und verwechselte Neill mit dem Bauer. Matthias machte dann bei nächsten Bauernhof gleich Meldung vom Ausbruch des Tieres. Dann aber weiter zum Kolpinghaus und weiter einen kleinen Stich hinunter Richtung Grüntensee. Tatsächlich hatte es aufgehört zu regnen. Am See entlang fuhren wir nach Haslach - Dohle. Kurz vor der Römerbrücke (Abkürzung) machte ich eine kleine Einlage - wollte kurz Neill schocken - der hinter mir fuhr. Ich rutschte mit meinem Vorderrad an einem riesigen Stein somit kam mein Hinterrad - ich sah mich schon in den Büschen riss mein Rad wieder herum und kam doch heil zur Brücke. In Nesselwang angekommen fuhr jeder erst nach Hause zu einer heißen Dusche - wir waren doch etwas nass und ganz schön verspritzt. Frisch gestylt gings dann zum Jimmy!
Strecke: 21 Km. Durchschnitt :15 Km/h. Höhenmeter :420 m. Zeit :1:30 Stunde. Beteiligung :9
Tour 06 10.06.2010
30°- (Badewetter) - kurz vor 19 Uhr kommen Inge (Spyderwoman), Karin (Sexy), Heidi (Happy), Paulina, Moni (XT), Jon (Boss) u. Gustav (Skinny) an die Halle. Das muß heute bei diesen Temperaturen eine Badetour werden! Inge war nicht sehr erfreut. Schon wieder baden!! Höhenmeter fahren ist viel schöner!! Somit schlug Gustav vor den Rottachsee über Oberelleg zu fahren. Wurde dann auch "einstimmig" angenommen.
Gruppe II mit Gabi, Karin, Christa, Neill, Hans, Matthias und (Neuzugang) Klaus fuhren Rehbach und kehrten in der Sorgalm ein. Normalerweise macht Gruppe II immer halt an einem See zum Baden - aber heute war es ihnen wohl zu heiß??!!
Also fuhren wir nach Gschwend - Haslach - Faistenoy. Diesmal mußten wir keinen Stop zwecks ausziehen machen! Nun gings den Berschweg hoch. Aber nach ein paar Höhenmeter gehts im Wald weiter wo es dann gleich angenehmer zum Bergauffahren war. Dann an der Oberelleg angekommen machten wir einen kurzen Trinkstop. Heute konnten wir den Ausblick richtig geniessen denn beim letzten Donnerstag hatten wir nur Nebel u. Kälte.In Brosiellegg machten wir nochmals halt und überlegten welche Variante wir zum See fahren. Also fuhr Jon voran und der Rest folgte ihm. Wir fuhren Richtung Buchenberg und dann kam ein kleiner Trail nach Reichen. Über einen Feldweg gelangten wir nach Morgen und zum Rottachsee. Auf der Petersthalerseite machten wir dann unseren Badestop. Hier teilte sich dann Gruppe I. Inge fuhr mit Heidi und Paulina zum Kreuzbänkle am Schwarzenberger Weiher. Sie fuhren dann über Bischofstein zum Hoigarte. (Sie kamen als letzte an).
Jon, Gustav u. Moni sprangen in den erfrischenden See. Karin machte derweil eine Kneippkur. Nach dem erfrischendem Bad fuhren wir ebenfalls Richtung Wasenmühle und ein Stück an der Hauptstrasse und weiter dann zum Moorgang. (Lieblingsstrecke von Jon) Ich denke er könnte sie blind fahren! Es war inzwischen schon dämmrig. In flottem Tempo verfolgten wir drei Jon. Allerdings in der letzten Kurve war er doch zu schnell und musste auf die Wiese ausweichen! Zwecks Dunkelheit warfen wir dann unsere Scheinwerfer an und fuhren weiter nach Stich und Maria Rain und runter zur Hammerschmiede. Weiter am Bach entlang (hier wurden wir von Mücken u. Monsterfröschen attackiert) kehrten wir dann wieder beim Jimmy ein. Nachdem es noch angenehm warm war konnten wir unseren Weizen draußen geniessen.
Strecke: 39 Km. Durchschnitt :17 Km/h. Höhenmeter :580 m. Zeit :2:20 Stunde. Beteiligung :14
Tour 07 24.06.2010
Auf die super Berichte müssen wir leider noch warten - da sich unser Schreiberling letzten Regendonnerstag in der Halle verletzt hat. Gute Besserung Sepp!!!
Endlich mal ein Donnerstag ohne Regen! Somit beschlossen wir Jon (Boss), Heidi (Happy), Hetti (Black Beauty), Karin (Sexy), Paulina, Kurt (Captain) u. Moni (XT) Schnitzlertal zu fahren - da die langen Nächte bald vorbei sind.
Gustav (Skinny) will keine "Berge" mehr fahren und entschloss sich deshalb mit Gruppe II - Matthias, Neill, Irene, Gisela, Karin, Wulfi (war im Trainingslager!), Gabi, Moni u. Klaus zu fahren. Ihr Ziel heute Bärenmoos! (ohne Höhenmeter - Gustav!).
19 Uhr starteten wir dann Richtung Gschwend, Haslach am Grüntensee rechts vorbei (links ist Weg überschwemmt) nach Wertach. Üblicherweise fahren wir Schnitzlertal immer kurz nach Wertach links einen Feldweg ab mit vielen knackigen Anstiegen doch wegen des vielen Regenwetters ist dieser Weg sicherlich sehr schlammig und somit schwierig zu fahren. Also fuhren wir Richtung Rettenberg und bogen dann ins Königssträßle ein. Nun machten wir uns an die Höhenmeter zur Schnitzlertalalm. Nach ein paar Meter fragte Kurt ob das schon die Schnitzlertalalm sei? Aber es war die Metzebergalm. Kurt wollte mit mir dort einkehren - aber wir fuhren dann doch weiter.
Karin wurde dann von "tausenden" Fliegen verfolgt. Uns restliche Radler verfolgten nur ein paar einzelne Fliegen!
Dann hatten wir die Alm erreicht und nachdem Kurt in der 1. Alm nicht einkehren durfte machten wir in der Schnitzlertalalm einen Stop. Wir erkundigten uns dann bei der Wirtin wie die Abfahrten wohl sind (nach dem vielen Regen): Sie meinte nur die Gäste kamen alle mit sauberen Schuhen. Nachdem wir unser Bier geleert hatten machten wir uns auf den Weg zum letzten knackigen Anstieg. Diesmal freuten wir uns sogar auf den Anstieg uns war nämlich ziemlich kalt - 8° brrrr!
Die Wirtin fuhr mit ihrem Auto an uns vorbei und machte uns oben das Gatter auf!! Jon bedankte sich dafür bei der Wirtin mit einem "Striptease". Als wir uns alle angezogen hatten machten wir uns an die Abfahrt. Erst war geplant über die Bucheltalm zu fahren aber zwecks Dunkelheit entschieden wir uns für die kürzere Variante Richtung Rieder Berg. Dann hatten wir die Bescherung, den Querweg konnten wir kaum fahren! Er war sehr tiefschlammig und von Jungkühen zertrampelt. Immer wieder mußten wir stoppen da die Schumpen die ganze Wegbreite vor uns her liefen! Irgendwann kamen wir doch alle durch - die Räder schauten auch dementsprechend aus!! Jetzt kam der eigentliche Trail - war schon etwas knifflig zu fahren - da es zunehmend dunkler wurde. Alsbald kamen wir dann auf den Forstweg und runter zur Hauptstraße. Mit Beleuchtung machten wir uns auf den Weg (Haupstraße) nach Wertach - Nesselwang ins Bistro. Gruppe II wollte schon eine "Vermisstenmeldung" rausgeben!
Für nächsten Donnerstag wollen wir uns den Breitenberg vornehmen - deshalb trifft sich Gruppe I schon um 18.30 Uhr.
Gruppe 2 am Donnerstag,bei der Hitze Alatsee fährt. Bitte Badezeug und Sekt einpacken. Karin Korn
Strecke: 39 Km. Durchschnitt :15 Km/h. Höhenmeter :750 m. Zeit :2:35 Stunde. Beteiligung :7/10
Tour 08 01.07.2010
Bei Traumtemperaturen treffen sich Heidi (Happy), Max (Rambo), Moni (XT), Karin (Sexy), Jon (Boss), Kurt (Captain), Paulina, Inge (Spyderwoman) und Matthias um 18:30 Uhr an der Halle. Pünktlich gings dann los nach Wank - Kappel - Einfänge - Pfronten Dorf ins schöne Achtal. In Pfronten Kappel sahen wir schon die Leutchtpfeile auf der Straße - diese wurden für das am Samstag stattfindete MTB - Rennen aufgesprüht. Das Tempo war genau richtig! Wir hatten alle einen Hoigarten! Nun sind wir am Aufstieg zum Breitenberg angekommen. Nach einem kurzen Stop machten wir uns an die Auffahrt!. Jeder fuhr sein Tempo. Jon machte wieder tolle Fotos. Die Aussicht war schon gigantisch zum Aggenstein u.s.w. Diesmal wurde jeder von uns von einem Schwarm Fliegen begleitet und genervt. Zweimal machten wir einen Sammelstop. Das letzte Drittel zieht sich doch noch ganz schön! Du meinst jetzt bist du oben dann kommt nach einer Kurve der nächste knackige Anstieg. Fast oben füllte Heidi u. Max ihre Flaschen am Brunnen auf - war schon durstig die Auffahrt! Beim letzten Stop erzählten wir Matthias dass wir uns oben Jacken anziehen werden. Irgendwie hat er es wohl "falsch verstanden"? : Wir machen also Trikottausch? Ich tausche mit Jon und Jon tauscht mit mir ......Oben angekommen wurde er aufgeklärt! Jeder zog sich seine Jacke usw. an - es wehte schon ein frischer Wind. Matthias hatte seinen Rucksack zu Hause vergessen - aber Karin konnte ihm ihre Regenhaut (XS) ausleihen! Diese passte Matthias natürlich wie "angegossen". Tief Luft holen war nicht möglich sonst..... Nun gings an die Abfahrt. Nach der Hochalphütte ließen Inge, Karin u. Moni Luft aus den Reifen. Prall gefüllte Reifen sind doch nichts für "leichte Mädchen". Nach X Serpentinen war der letzte Stop. War schon gut dass wir eine halbe Stunde früher losgefahren sind es wurde schon etwas dämmrig. Nun kam nochmals ein kleiner Trail - ein Bachbett und schon kamen wir am Feldweg vor der Breitenberg an. Bevor wir Pfronten Steinach erreichten machten wir unsere Beleuchtung ans Fahrrad und fuhren den kürzesten Weg nach Nesselwang. Nach Pfronten Dorf - Röfleuten - Einfänge - Kappel - an der Hauptstraße nach Wank und weiter ins Bistro.
Gruppe II mit Klaus, Gabi, Wulfi, Gustav, Karin, Gisela, Neill, Moni u. Rita saßen schon bei ihren Getränken (draussen) - sie machten die Alatseerunde.
Strecke: 40 Km. Durchschnitt :17 Km/h. Höhenmeter :600 m. Zeit :2:18 Stunde. Beteiligung :9/9
Tour 09 08.07.2010
Wir haben nochmals hochsommerliche Temperaturen und es treffen sich Inge (Spyderwoman), Karin (Sexy), Paulina (Chick), Moni (XT), Max (Rambo) u. Matthias an der Halle.
Jon kam ebenfalls aber in "Zivil" um uns Bescheid zu geben er käme später ins Bistro muß jetzt aber zwecks Schulabschluß nach Füssen.
19 Uhr starteten wir los nach Hertingen und weiter nach Rehbichl. Unterwegs kam uns ein Jogger nur mit kurzer Hose bekleidet entgegen. Moni`s Kommentar zu Karin: "Das wäre doch das richtige Outfit für Samstag zum Firmenlauf ?! (sind über 30° gemeldet) Dann fuhren wir weiter nach Pfronten Kreuzegg und weiter durchs Moos. Später teilte sich der Weg. Max fragte Karin geradeaus? Karin bejahte und hätte ihn beinahe auf den Spielplatz geschickt! Über den wunderschönen Zirnerweg entlang der Vils gelangten wir nach Vils. Vor Vils überquerten wir durch die neu gebaute Brücke den Fluss. Bald erreichten wir den Steinbruch. Nach einem kurzen Stop kurbelten wir zur Vilseralm hoch. Auf der Alm machten wir einen kleinen Einkehrschwung. Dann machten wir uns für die Abfahrt fertig so langsam wurde es doch etwas frisch. Nach der Abfahrt waren wir wieder an der Brücke angelangt und unser Rambo fuhr mit flottem Tempo rüber und musste statt links geradeaus fahren. Der Rest lachte! Wir fuhren dann wieder am Zirnerweg nach Pfronten Kreuzegg. Unterwegs mussten wir stoppen Matthias verlor seinen Fahrradcomputer und Inge schmiß ihre Brille weg. In Pfronten Rehbichl machten wir dann unsere Beleuchtung ans Rad und fuhren weiter nach Pfronten Kappel und an der Hauptstraße nach Wank und zur Einkehr ins Bistro.
Dort warteten Sepp und Jon auf uns. Sepp machte sich schon Gedanken wo seine Moni wohl solange bleibt?! Gruppe II mit Gustav, Wulfi, Karin, Moni, Irene, Gisela, Klaus, Gabi u. Rita trafen sich nämlich schon um 18.30 Uhr und fuhren zur Schnitzlertalalm. Der Grund des späteren Eintreffens: Sorgalm!!
Sepp fährt auch schon wieder kleinere Runden und wird hoffentlich bald wieder mit uns fahren.
Ein geselliger Abend ging zu Ende.
Strecke: 39 Km. Durchschnitt :13 Km/h. Höhenmeter :950 m. Zeit :2:50 Stunde. Beteiligung :9/10
Tour 10 15.07.2010
Heute war Gruppe I mit Inge (Spyderwoman), Heidi (Happy), Paulina (Chick), Moni (XT), Jon (Boss), Matthias und Max (Rambo) vertreten. Zu unserer Freude ist Sepp wieder dabei er möchte aber heute erstmal mit Gruppe II fahren.
Wir einigten uns recht schnell Reuterwanne zu fahren. 19 Uhr starteten wir Richtung Bayerstetten und kurz davor hatte Max mit seinem Umwerfer zu kämpfen (eigentlich schon seit 4 Wochen). Jon behob den Schaden bevor wir zur Haslacher Alm hochfuhren. Heidi hatte Probleme mit ihrem Pulsmesser - aber Matthias bot ihr seine "manuelle Hilfe" an. Nach dem "warmfahren" machten wir uns an die knackigen Anstiege. Weiter dann zum Steinbruch. Matthias meinte er hätte eben "Alibaba und die 40 Räuber im Steinbruch gesehen!! Nach dem Steinbruch mussten Jon, Heidi u. Moni eine kurze Pause machen zwecks hohem Puls. Sowie der Pulsschlag wieder im grünen Bereich war kurbelteten wir wieder weiter. Spyderwoman kam zwischendurch zurückgefahren um uns "einzusammeln". Matthias war vom Ausblick ganz begeistert - er sei noch nie hier hochgefahren. Auf der Reuterwanne machten wir einen Stop um unsere Windstopper anzuziehen. Ich machte mich gleich (vor den Schnellen) auf den Weg zur Abfahrt. Der Höhenweg war super zu fahren aber der Rest Richtung untere Reuterwanne war ziemlich loses Gestein. Max hätte beinahe die Abzweigung nach Jungholz verpasst - aber wir konnten ihn gerade noch zurückpfeiffen. Ziemlich flott machten wir uns auf den Weg nach Jungholz und waren wieder vom tollen Ausblick den wir vor uns hatten begeistert. Am Jungholzer Skilift fuhren wir rechts ab auf einen schmalen Weg der von Holzschnitzfiguren gesäumt war. Bald gelangten wir zur Sorgalm. Wir dachten Gruppe II wäre schon da - sie wollten Wertach, untere Reuttewanne u. Sorgalm fahren. Die Alm war drinnen rappelvoll und es ging ganz zünftig zu. Der Wirt Hans freute sich daß Inge wieder mal dabei war und vor lauter Begeisterung bekamen wir gleich 2 Schnäpse. Mit Licht machten wir uns dann wieder auf den Heimweg Richtung Wertach. Bergab verlor ich meinen Windschatten und die Gruppe fuhr in hohem Tempo nach Wertach. Bei Abzweigung Nesselwang warteten sie aber auf mich. In Reichenbach bogen wir dann links nach Gschwend ab und weiter nach Nesselwang u. Bistro.
Dort wartete Gruppe II mit Neill, Klaus, Irene, Gabi, Karin, Moni, Gisela, Gustav, Hans und Sepp auf uns. Sie fuhren Wertach, untere Reuterwanne, Abzweigung Jungholz zur Stubental, Haslacher Alm u. Bistro.
Ein lustiger Abend ging zu Ende.
Hallo Leute, ich kann wieder auf´s bike steigen und war bei einer tollen Tour mit Gruppe 2 dabei!!!
Gruppe 1 war mit Heidi (Happy), Moni (XT), Inge (Spiderwoman), Paulina (Chick), Mathias, Max (Rambo) und Jon (Boss) unterwegs. Sie fuhren über die Reuterwanne zur Sorgalpe (war rein zufällig am Weg und es gab auch den einen oder anderen Schnaps und ein paar "Witzla" vom Hans).
Gruppe 2 war natürlich deutlich stärker besetzt! Mit dabei waren: Wolfi (zumindest bis Wertach), Klaus, Gustav (Skinny), Neill (Mr. Sensitive), Moni, Gisela, Irene R., Gabi, Hans, Karin und ich. Wir wollten natürlich mit dem Kirchturmschlag losfahren, waren aber noch nicht ganz vollständig. Hans hatte im Prinzip nur sein bike dabei und musste noch zügig nach Schneidbach fahren um den Rest zu holen. Es gab dann eine Diskussion, die mindestens geschlagene 4,5 Minuten dauerte, auf welchem Weg man wohl nach Wertach fährt, da Klaus mit Hans nachfahren wollte, und der Rest schon mal los rollen sollte. "Fahren wir nun rechts, oder links am Grüntensee vorbei?" Das ging dann sekündlich immer hin und her, bis wir uns darauf einigten, dass wir mitten durch den See fahren!!! Wir wollten uns dann auf alle Fälle vor den vermeintlichen Abzweigen treffen, so dass alle den richtigen Weg finden würden. Durch die Diskutiererei kamen wir natürlich mit mindestens 5 Minuten Verspätung los. Kaum waren wir losgefahren, schon musste ich die Truppe auf den "rechten Weg" bringen, nämlich den direkten Weg zum "Kurvenbauer", vorbei an der mittlerweile abgerissenen "Villa von Ruffus". Der Kurvenbauer feuerte uns vom Fenster heraus an. Kaum waren wir die Römerstraße oben, schon waren Klaus uns Hans auch schon da. Also völlig umsonst unsere Diskussion. Ich schaute ab und zu verstohlen auf meinen Pulsmesser, da ich ja richtig gespannt war, wie das wohl bei mir gehen wird. Und was soll ich sagen: Ich war begeistert!! Selbst die Römerstraße hoch war ich noch unter 150!!
Dies sollte auch die ganze Tour so bleiben (maximal 155!!, Durchschnitt 127!!). Ich denke, das war die mentale Unterstützung durch die Gruppe, oder einfach Glück, oder die angenehmen Temperaturen, oder ........ Wir kamen flott zum Grüntensee und fuhren (natürlich!!!) am linken Ufer entlang. Wir kamen dann am "FKK-Bereich" vorbei, wo sich ein Ehepaar gerade abtrocknete. Klaus hatte die Situation nicht gleich erfasst und dachte, die Dame hätte aber "ein zerknittertes, hautfarbenes Kleid an!!! Am Campingplatz sammelten wir uns wieder, tranken einen Schluck und schon ging es weiter. In Wertach dachte ich, dass wir über den Feneberg Richtung Steinbruch fahren, aber nein, Neill erhob seine zarte Stimme und brüllte von hinten: "Links, links!!!" Ich wußte zwar nicht, wie wir da zum Steinbruch kommen, folgte aber natürlich, da das Geschrei ziemlich bedrohlich wirkte. Wir fuhren also an der Sebastianskapelle vorbei Richtung "Enthalb der Ach". An der Sebastianskapelle stand ein schnuckeliger, kleiner Oldtimer, den Hans natürlich am liebsten mitgenommen hätte! Er erzählte, dass er erst in einem Messerschmitt-Kabinenroller mitfahren durfte und war hellauf begeistert. Die Dame wiederum, bei der er mitfahren durfte, war begeistert von seiner "Fiat-Flotte"! Als wir dann am Steinbruch angekommen waren, verweigerte Wolfi und kehrte alleine nach Nesselwang zurück. War wohl nicht sein Tag, oder wie Klaus meinte: "Der hat durchgezählt, festgestellt, dass wir 6 Männer und 5 Frauen waren und sofort erkannt, dass er angesichts der starken Konkurrenz schlechte Karten bei den Damen hat". Wie auch immer, er kehrte um und ward nicht mehr gesehen. Wir fuhren dann noch an der Straße entlang und bogen dann ab Richtung Alpenhaus Toni. Ich war wiederum von meinem Puls und den angenehmen Temperaturen überrascht. Wir kurbelten gemütlich ratschend hoch. Neill rotierte sogar einmal (vorbildlich!), ich verkniff es mir, da ich mir nicht sicher war, wie lange der "Saft" wohl reicht. Am Alpenhaus Toni war wieder Sammelstop, aber von wegen, die radelten einfach an uns vorbei und würdigten uns keines Blickes!! Die Untere Reuterwanne-Alpe wurde ganz toll von der Sonne angeschienen, der Sorgschroften im Hintergrund, ein absolut tolles Bild; neben der Alm waren zwei Haflinger mit ihren Fohlen! Ein Traum!! Wir kurbelten dann weiter hoch, als auf einmal von hinten zwei Biker in einem Affentempo an uns vorbeifuhren. Entweder waren die auf der Flucht, oder die haben schon die neuen, getarnten "E-Mountain-Bikes". Wir ließen uns davon nicht beirren und fuhren fröhlich weiter. Es ging dann gleich mal zackig bergauf und dann wieder knackig bergab. Moni was not amused, aber sie schaffte es doch ganz gut. Neill machte ein paar Fotos und wir sammelten uns wieder am neuen Jungholzer Beschneiungsteich. Ein paar Mädels wurden angesichts des Teiches/Wassers wohl angeregt und verschwanden in den Büschen. Von Jungholz ging es dann zur Stubentalalm hoch. Zu Beginn kamen uns zwei rasante Abfahrer entgegen, war aber kein Problem, da wir ja schön hintereinander fuhren (na ja, zumindest brauchten wir nicht die ganze Straße). Wir freuten uns schon auf eine Russenmass, aber es war wohl niemand da. Hans konnte noch so Herzzerreissend nach "Sabine" rufen, es wurde uns nicht aufgemacht. Witzigerweise erfuhren wir ein paar Minuten später auch warum: Die Wirtsleute der Stubentalalm waren nämlich in der Haslacher Alm, wo wir dann zu unserer Russenmass kamen. Wir fuhren weiter, schoben ein kurzes Stück und schon kam die Abfahrt. War gut zu fahren, obwohl das ja manchmal bei Trockenheit nicht so toll ist. An der Haslacher Alm war richtig viel los, aber wir bekamen trotzdem flott unsere drei Maß! Das tat gut und zischte nur so runter! Beim Zahlen konnten wir es erst fast nicht glauben: EUR 3,50 für eine so tolle, frische Maß!! Da gab es dann doch noch EUR 1,50 als Trinkgeld. Kann nur empfohlen werden! Es war dann doch schon eher frisch, also zogen wir noch das Eine oder Andere an und fuhren los. Gustav war hinter mir und meinte anschließend, dass wir da auch schon mal schneller runtergefahren seien, da er wegen mir dauernd Bremsen musste. Na ja, keine Ahnung, aber vielleicht bin ich ja durch die lange Zwangspause zum Weichei geworden?? Nein, mir war das wegen der beginnenden Dunkelheit schnell genug! Als wir dann Richtung Gschwend fahren wollten, schrie der Neill schon wieder von hinten: "Links!!!!" Ich wußte zuerst gar nicht was er wollte, aber er bog vor dem Reichenbach links auf einen Feldweg ab. Wir folgten natürlich brav und lernten schon wieder einen neuen Weg kennen. Es ging dann mal rechts über eine Brücke ab, was Neill natürlich für sich behielt, so dass Gustav und ich fast auf ihn bzw. ich auch Gustav aufgefahren wären. Na ja, war wohl gut für den Nervenkitzel oder so.... Der für Gruppe 2 obligatorische "Sprudel-Wasser-Stop" musste natürlich auch noch sein. Die Bank, die Neill dafür vorgesehen hatte, gab es nicht, also fand der Stop mitten in Gschwend statt. Karin hielt dann noch eine kurze Ansprache zwecks einem "Geheimprojekt" für den 22.07.10. Das machte sie so gut, dass ihr Vorschlag umgehend angenommen wurde und sie als Hauptverantwortliche sämtliche Arbeiten zu Erledigen hat!! Super-Gruppendynamik kann ich da nur sagen!! Wir rollten dann bei Jimmy ein, gingen dann mit 9 : 1 Stimmen nach drinnen (und Gustav alleine zum Rauchen nach draußen). Wir saßen zwecks schnellerer Getränkeversorgung gleich direkt neben der Theke. Klaus hatte dann noch Hunger, studierte die Karte und fragte dann unsere Margi: "Griesch isch noch so eine grieschische Folienkartoffel?", welche natürlich umgehend geliefert wurde und sehr schön aussah und wohl auch gut schmeckte. Der Rest vergnügte sich auch mit Kartoffeln (drei große Teller Pommes) und ging dann Beizeiten heim! Ich freue mich, dass ich wieder bei meiner "Truppe" mit dabei sein kann!!!
Strecke: 29 Km. Durchschnitt :14 Km/h. Höhenmeter :700 m. Zeit :2:00 Stunde. Beteiligung :7/10
Juli Tour Roßbergalm 25.07.10
Am Donnerstag machte Karin den Vorschlag eine Sonntagstour event. Roßbergalm zu fahren. Sie bekommt nämlich Besuch von Mario u. Maik aus Sigmaringen die sie letztes Jahr bei ihrer Alpenüberquerung getroffen hat.
Also dann Treffpunkt bei Jon um 10 Uhr. Es kamen Jon (Boss), Karin (Sexy), Mario, Maik, Neill (Mr. Sensitive), Max (Rambo), Klaus, Julius u. Moni. Neill telefonierte noch mit Moni wo sie und Sepp bleiben? Er u. Moni wollten eigentlich ebenfalls mitkommen - aber Sepp lag noch in den Federn!! (Jaja, das Kartenspielen am Vorabend u......) (hab ich aus sicherer Quelle erfahren)
Wir neun machten uns dann auf den Weg nach Gschwend, Haslach, Faistenoy und den Berschweg hoch. An einem geraden Stück musste Mario mal "austreten". Er kroch unter einem Stacheldrahtzaun durch und suchte eine Baumgruppe aus! Auf der linken Seite des Weges war eine lange Baumreihe - aber er wollte unsere Räder nicht nass machen!! Auf der Elleghöhe machten wir einen kurzen Stop und freuten uns über den Ausblick.Wir fuhren dann weiter nach Binzeler und Brosiellegg dann ein Stück auf der Hauptstraße Richtung Kranzegg. Wir bogen dann links in den Burger Wald ab. Zur Freude von Neill kamen wieder ein paar Höhenmeter auf uns zu. Wir kamen an ein paar Almhütten vorbei die wir aber rechts liegen ließen - Hans war ja nicht dabei -zwecks Einkehrschwung. Auf der Burgschlägalm war gerade eine Bergmesse auch hier fuhren wir vorbei. Danach überquerten wir ein Feld und mußten über einen Stacheldrahtzaun hüpfen. Nun kam eine kleine Sumpflandschaft und viele Schlammlöcher. Die Schuhe und Räder schauten auch dementsprechend aus. Julius kam mit seinem Vorderrad in ein solches Schlammloch und machte sogleich einen Überschlag - aber ohne Schaden. Neill machte ebenfalls eine Berührung mit dem Boden! Jetzt kam auch noch ein kleiner Bach den wir überqueren mussten. Am anderen Ufer gings gleich steil nach oben. (Aber es waren ja viele starke Männer dabei) Nun kamen wir wieder auf eine richtige Straße. Die Sattelalm (Gustavs Rotweinalm) ließen wir auch liegen und fuhren weiter zum Schiebe - Kletter - Trage - Trail. So ca. 20 Minuten hatten wir zu schieben. Weiter oben konnten wir dann wieder auf`s Rad steigen und nochmals einen Bach überqueren. Jetzt kamen wir wieder auf die Teerstraße. Nach ein paar Kehren und an Kühen vorbei erreichten wir die Roßbergalm. Jon bestellte schon mal eine Maß und Kaffee - er hatte es etwas eilig - und machte sich alsbald wieder auf den Weg nach Hause. (Birthdayparty). Wir restlichen Acht setzten uns dann zur SUPERBROTZEIT nach drinnen da es solangsam ziemlich frisch wurde. Neill fragte die Wirtin ob sie vielleicht noch einen Kuchen für Max zum Nachtisch hätte? Na klar sie kam mit einem Teller voll und fast jeder langte nochmals - zu einfach lecker. So schöns auf der Alm war aber wir müssen weiter. Beim Bezahlen war Maik ganz perplex - ist das alles???!!! (so wenig für soviel Brotzeit und Kuchen). Wer hatte zog sich dann seine Beinlinge an denn inzwischen war es richtig kalt draußen. Wir machten uns dann auf die Teerabfahrt Richtung Kranzegg. War sehr sehr frisch die Abfahrt. Klaus meinte da bekommst ja "Eisbeine". Unser Weg führte dann am Wasserskilift vorbei und weiter an der Iller entlang. Auf einmal krachte und knaxte es und Julius Schaltauge war abgerissen. Nachdem er seinen Papa telefonisch nicht erreichen konnte - probierte er es bei seinem Nachbarn. Dieser erklärte sich bereit Julius in Blaichach abzuholen. Max und Marius schoben Julius dann ein Stück Richtung Boschwerk. Neill blieb dann bei Julius - in der Hoffnung er darf auch mit dem Auto mit nach Nesselwang fahren. Aber leider hatte der Nachbar ein klitzekleines Auto mit Platz für nur ein Rad und eine Person. So musste dann Neill ganz alleine nach Hause fahren...
Wir restlichen 6 fuhren weiter nach Rottach und am Rottachberg einen Feldweg Richtung Greifen-M. entlang. Bald gelangten wir dann an den Rottachsee und fuhren dann auf der Hauptstraße nach Petersthal - Memersch - Haag - Oy und Nesselwang.
Somit endete unsere tolle "SONNTAGSTOUR" . Mit dem Wetter hatten wir auch Glück - ab und zu tummelten sich ein paar dunkle Wolken am Himmel - aber kein Regen.
Jons shorter Strecke: 65 Km. Durchschnitt :17 Km/h. Höhenmeter :1200 m. Zeit :3:47 Stunde. Beteiligung :9
Strecke: 71 Km. Durchschnitt :15 Km/h. Höhenmeter :1400 m. Zeit :4:30 Stunde. Beteiligung :9
JonsGPS Fotos1 Full tourGPS2 Fotos 2 Fotos3
Tour 11 29.07.2010
Heute war wieder mal Regen angesagt - um 18.45 Uhr gings richtig los. Trotzdem kamen in Regenkleidung Heidi (Happy), Karin (Sexy), Inge (Spyderwoman), Moni (XT), Jon (Boss), Max (Rambo), Sepp (Cat), Gustav (Skinny), Matthias u. Gruppe II mit Gabi, Karin, Gisela, Irene R., Neill (Mr. Sensitive) u. Julius an die Halle.
Wir diskutierten ob wir gleich ins Bistro gehen oder doch Maria-Trost radeln? Gruppe I fuhr dann doch los - Maria Trost geht immer!! Inzwischen schüttete es richtig. An der Alpenstraße wartete dann schon Klaus und schloß sich uns gleich an. Julius fuhr auch gleich mit uns los - da Matthias ebenfalls dabei war. Unterwegs meinte er dann: Sind die immer so schnell?? Aber es wurde fleißig routiert. Irgendwann war dann Gruppe II auf dem Maria Trost Weg zu sehen. Neill hatte wohl ein bisschen Überredungskunst gebraucht. Nur Sepp und Gustav machten gleich den Einkehrschwung. Wir fuhren dann bis zur letzten Kurve - und machten uns gleich wieder auf den Rückweg da es weiter Richtung Maria Trost Kapelle noch mehr regnete und starker Wind wehte. Jon, Inge und Heidi fuhren dann nochmals nach oben - der Rest fuhr heim zum heiß Duschen!
Gruppe II fuhr derweil noch bis zur Kapelle und machte dort ihren üblichen Proseccostop!!
Frisch geduscht trafen wir uns dann noch bei Jimmy wo Sepp und Gustav schon beim 2. oder 3. Weizen saßen.
Strecke: 8 Km. Durchschnitt :11 Km/h. Höhenmeter :500 m. Zeit :0:45 Stunde. Beteiligung :7/10
GPS Fotos1 GPS2 Fotos 2 Fotos3
Strecke: 107 Km. Durchschnitt :21 Km/h. Höhenmeter :700 m. Zeit :5:12 Stunde. Beteiligung :16
Tour 13 19.08.2010
Nach einer deutlich zu langen "Regenpause" war es uns doch glatt wieder einmal vergönnt, eine schöne "Donnerstagabendtour" zu machen. Mit dabei waren: Hetti (Black Beauty), Moni (XT), Gabi, Moni S., Karin K., Neill (Mr.Sensitive), Gustav (Skinny), Jon (Boss), Julius, Kurtl (Captain) und ich (Cat). Jon wollte zuerst mit seinen beiden Damen (Hetti und Moni) eine andere Richtung einschlagen, entschied sich aber dann doch dafür, dass wir eine gemeinsame Tour machen (wahrscheinlich befürchtete er "das Schlimmste", wenn er mit den beiden allein im dunklen Wald herumgekurvt wäre...). Na ja, wir freuten uns jedenfalls, dass wir nun zu elft los strampeln konnten. Karin und Gabi hatten "Hängebrücke oder Falkenstein" im Angebot. Ist wohl keine Frage, wo es hinging, natürlich auf den Falkenstein (diese "Pflichttour" hatten wir zwecks dauerndem Schlechtwetter eh noch nicht im Programm). Wir radelten los und gleich direkt über Wank/Kappel (nicht über Hertingen, zu viele Höhenmeter....). In Kappel ging es dann links ab Richtung Rehbichel. Gabi hatte offensichtlich am Vorabend an einem Radler "gerochen" und dadurch ein ziemliches "Hämmern" unter ihrem Pony. Sie hatte auf alle Fälle vorsichtshalber zwei Aspirin eingeschmissen, war recht blass um die Nase, strampelte aber tapfer und flott mit. Es machte allen Spaß und wir kamen flott voran. In Pfronten Berg waren wir zuerst nicht recht einig, wo wir lang fahren sollten, fuhren aber dann doch über das Schützenheim (weg von der Hauptstraße = viel besser zum Quatschen und macht auch mehr Spaß). Wir bogen dann schon bald nach Meilingen ab und kurbelten den Berg hoch. Ich setzte mich ein bisschen ab, da ich dringend einen "Ausziehstop" benötigte. Es war echt schön warm und es lagen ja noch einige Höhenmeter vor uns. Ich blieb nicht alleine mit Ausziehen und so kurbelten wir anschließend etwas "erleichtert" weiter. Gustav hatte nichts was er ausziehen wollte und kurbelte einsam vorne weg (er hatte zwar nichts zum Ausziehen, wollte aber auch "etwas" los werden, was Hetti und ich sofort sahen, da er kurzfristig hinter einem Baum verschwand um gleich darauf mit einem "erleichterten" Gesichtsausdruck wieder zu erscheinen). Hetti hatte ihren "künstlerischen Dichtungsanfall", jedenfalls wollte sie auf der Stelle einen Prinzen küssen und diesen in eine fette Kröte umwandeln, oder so ähnlich... Moni verzog bei dem "Hoigarte" angewidert das Gesicht (ich weiß auch nicht, warum sie solche ekligen Sachen sofort in ihrem kleinen Köpfchen in die entsprechenden Bilder umsetzt, tut ihr doch echt nicht gut!!!). Jon und ich rotierten auch mal kurz; als ich gerade am zurückradeln war, brüllte mir Kurtl schon entgegen, dass Moni ihrem Namen "Thunderbum" gerade alle Ehre machte. Also, sie war am Zaubern: Es donnerte und sie konnte machen, dass die Luft schlecht roch..... Na ja, wenn die Bauern schon nicht gerade am Gülle ausbringen sind, dann darf´s ja wohl mal ein kleines F....chen sein! Nicht so empfindlich Kurtl!! Mir ging es "pulstechnisch" ganz gut und so fuhr ich bis zur ersten Kehre mit Jon mit. Es kamen dann von hinten ein paar lästige Autos, wir machten brav Platz und die fuhren ganz ordentlich an uns vorbei. Jon verweigerte dann das "Rotieren", da er unbedingt rechtzeitig an seinem nächsten "Shooting-place" sein musste!! Er machte dann auch eine sensationelle Aufnahme von Neill mit Blickrichtung Vils und Berge!! Ich kurbelte dann eine Weile mit Moni und Karin; Karin wollte mit Moni "Hoigarte", meinte aber dann doch, dass dies bei dem Buckel auf später verschoben wird. Kurz vor Jon´s "Shooting-place" kamen dann schon wieder ein paar lästige Autos, dieses mal von oben. Wir waren dann genau zum Sonnenuntergang oben, als die Sonne hinter dem Edelsberg verschwand (ich sagte noch, dass es noch schöner wäre, wenn man den Edelsberg "weg sprengen" könnte, aber der steht ja nun schon mal eine Zeitlang da, und das ist auch gut so). Wir zogen dann zur Abfahrt unsere Klamotten an, ratschten noch eine Weile und genossen die Aussicht. Als es dann langsam Zeit wurde, fiel Hetti ein, dass es nicht blöde wäre, wenn sie noch kurz auf "17" gehen würde. Sie hatte schon früher mal freundlich bei den Wirtsleuten angefragt, ob sie mal kurz für kleine Mädchen gehen dürfte, was ihr damals wohl erlaubt wurde. Sie bekam auch diesmal die Erlaubnis, musste allerdings 50 Cent für "das Vergnügen" berappen. Wenigstens "durfte" sie zuerst und musste erst hinterher zahlen. Moni (XT) fand das eine prima Idee, kramte 50 Cent heraus und verschwand ebenfalls. Die 50 Cent streckte sie der freundlichen Wirtin gleich freiwillig entgegen. Also ich weiß ja nicht, was Moni da machte, es dauerte auf alle Fälle einige Zeit und ich glaube, sie hatte auch nicht viel mehr zum Ausziehen wie Hetti.... Nun gut, wir kamen dann nach den "Boxenstops" los, was auch gut war, da es langsam dunkel wurde und wir noch den trail nach Benken runter fahren wollten (na ja, sagen wir mal mehr oder weniger alle, Moni war strickt dagegen, wurde aber natürlich überstimmt). Wir fuhren durch die tiefen Gräben runter, bremsen, loslassen, bremsen usw.... Der Weg war echt passabel beinander und so kamen wir flott unten an. Neill weihte Moni in die Geheimnisse des "Trailens" ein, was ihm sicherlich alles abverlangte, vor allem Durchsetzungskraft!! Moni schlug sich aber wohl ganz tapfer und ist laut Neill 90% gefahren; mit mir wäre sie garantiert "0"% gefahren, da sie verweigert hätte und wir die Teerstraße gefahren wären. Find ich echt super von Neill!! Da profitiert ja nicht nur Moni davon, sondern auch ich, wenn ich mit Ihr unterwegs bin!! Als es doch länger dauerte, ließ Kurtl schon mal einen lauten Schrei, aber wir bekamen keine Antwort (Neill und Moni arbeiteten sich voll konzentriert nach unten!). Jon rief zwischendurch mal auf dem handy an (saublöd, mitten am bergabfahren, geh Du da mal ans handy!!!???). Moni machte mir den Eindruck, als ob sie eine ganze "Monatsration" Adrenalin abbekommen hätte, aber sie kam unfallfrei unten an, wenn auch etwas blass! Wir wuchteten dann unsere Bikes über die kurz aufeinander folgenden 5!!! Zäune!!! Im Ansehen der Pfrontener Bauern kommen die Biker wahrscheinlich gleich hinter den Hundebesitzern (die ihre Felder verscheissen), jedenfalls machen die die Zäune immer höher und "verzieren" diese dann auch noch mit Stacheldraht!! Wir fuhren dann hinter Benken einen neuen Weg (zumindest für mich) durchs "finstere Tal"! War echt ganz nett, wenn wir auch nicht mehr viel sahen! Es kam uns dann glatt noch ein Traktor entgegen. Weiter ging es durchs Moos nach Rehbichel. Ich dachte dann, was um alles in der Welt stinkt denn hier so "verkokelt"; kurz darauf stießen wir auf eine riesige Gruppe mit ca. 100 Fackeln, oder so. Jon dachte sofort an den Ku-Klux-Klan, waren aber nur harmlose "Preußn", welche uns begeistert zujubelten!! So was haben wir auch noch nicht erlebt! Am Ende von Rehbichel kam uns ein "schwarzer Schatten" entgegen, welcher sich als unbeleuchteter Biker entpuppte! Also, das gäb´ s bei uns ja gar nie nicht, biken in der Nacht ohne Licht!!!? Wir fuhren dann auf Wunsch einer einzelnen Dame die neue Kappeler Umgehungsstraße Richtung Wank (sorry, ist ja gar keine Umgehungsstraße, sondern nur eine "Bodenverbesserung", oder wie der Bürgermeister den Schwarzbau nannte.....). Als wir dann gerade an der ehemaligen Zimmerei Lipp vorbeiradelten, machte es ein kurzes "Hoppala" und schon flog Hetti´s Helmleuchte im hohen Bogen davon (das kommt davon, wenn man kein Schlagloch auslassen kann....). Ist aber eine gute Qualität, die kannst du auch von 20 Metern auf den Boden knallen, die leuchtet weiter!! Wir kamen dann im Hoigarte an und freuten uns auf ein paar schöne, eisgekühlte Getränke!
Strecke:26 Km. Durchschnitt :15 Km/h. Höhenmeter :500 m. Zeit :1:45 Stunde. Beteiligung :12
Tour 14 26.08.2010
Group1
Heute war Jon (Boss) "Hahn im Korb" von Karin (Sexy), Paulina (Chick), Hetti (Black Beauty) u. Moni (XT).
Karin machte den Vorschlag Kappeleralm über Gundhütte zu fahren. Wir waren alle einverstanden und fuhren los. Zuerst nach Wank - Pfronten Kappel und weiter nach Pfronten Röfleuten. Nun gings an die knackigen Anstiege, aber mit Teerbelag kein Problem. Jeder fuhr sein Tempo. Wir wurden dafür mit einem super Ausblick belohnt. Weiter oben gings dann mit Schotterstraße weiter und schon recht bald drehten wir nach rechts ab Richtung - Hündlekopf. Über ein kleines Schiebestück durch den Wald und über kleine Stege kamen wir wieder auf den Fahrweg. Nach einer kurzen Abfahrt gelangten wir auf den Weg zur Kappeler Alm. Aber bis zur Alm hatten wir noch ein paar Höhenmeter zu fahren. Jon meinte beim Bergauffahren er würde mit "angezogener Bremse" fahren. Da der Fahrbahnbelag ziemlich anstrengend zu fahren war. Zwei Biker kamen uns entgegen - diese fuhren aber sehr vorsichtig! Bei der Kappeleralm machten wir einen kurzen Stop - zwecks Foto u. Aubslick! Nun machten wir uns auf den den Weg Richtung Sportheim Böck. So langsam wurde es mehr und mehr dunkler und der Vollmond zeigte sich von seiner romantischen Seite. Ein paar Schumpen standen etwas ungünstig auf dem Weg herum aber sie blieben brav stehen und wir konnten ganz knapp an ihnen vorbeifahren. Oben am Engelburgweg angekommen zogen wir unsere Jacken an und befestigten unsere Beleuchtung an die Räder und machten uns gleich an die Abfahrt. Der Weg war ganz schön ruppig zu fahren. Jon dachte schon seine Federgabel sei kaputt. Auf dem Maria Trost Weg kamen wir dann schon etwas flotter voran. Wir trafen dann gemeinsam mit Gruppe II (fuhren schon um 17.30 Uhr zur Vilseralm) an. Es war noch ein lauer Abend und wir konnten endlich unseren Weizen draußen trinken.
Strecke:18 Km. Durchschnitt :12 Km/h. Höhenmeter :600 m. Zeit :1:30 Stunde. Beteiligung :5/8
Group 2
Und es war Sommer für einen Tag, und das auch noch am Donnerstag!! Bikerherz was willst Du mehr. Jon (Boss) machte sich mit 4 Mädels auf den Weg (Hetti (Black Beauty), Moni (XT), Karin (Sexy) und Paulina (Chick)). Gruppe 2 startete wegen dem schönen Wetter und der langen Tour bereits um 17.30 Uhr an der Alpspitzhalle zur Vilser Alm. Mit dabei waren zu Beginn: Gabi, Karin, Gustav (Skinny), Kurtl (Captain), Moni und ich (Cat). Kurtl kam gerade noch rechtzeitig heim, damit ihm Rosi sagen konnte, dass er sofort wieder fahren muss, wenn er mitradeln möchte, was er natürlich auch sofort machte. Wir rollten gemütlich los, freuten uns auf eine tolle Tour und waren bester Dinge. Gustav und ich rollten vorne weg, wunderten uns schon, dass es die Mädels gar so gemütlich angingen, reduzierten dann auch noch weiter unser Tempo, was angesichts der Hitze ja nicht verkehrt war. Kurtl erstattete den neuesten Baubericht von der Alpspitzbahn, wo er am Nachmittag bereits zu Fuß eine Ortsbesichtigung an der Mittelstation gemacht hatte. In Hertingen kam er auf einmal von hinten an und berichtete, dass Irene noch zu uns gestoßen sei. Wahrscheinlich wussten die Mädels davon und hatten deshalb das Tempo gedrosselt. Kurtl meinte noch, wenn wir nun bei jedem Weiler einen dazubekommen, kommen wir doch noch mit 15 Leuten auf die Vilser Alm. Es ging dann durch Rehbichel Richtung Röfleuten durch das Moos durch. Vor dem Moos bin ich noch saublöd neben den Weg gekommen und musste gerade noch aufpassen, dass es mich vor lauter Blödheit nicht noch hinlegte, als ich wieder über den Teerrand zurückfuhr. Wir waren dann flott in Ried, mussten hier Gustav noch einbremsen, da er den "normalen" Weg am Brunnhuber vorbei fahren wollte, was aber wegen dem Vilsrückbau nicht unbedingt sinnvoll gewesen wäre. Also fuhren wir unterhalb vom Hallenbad weiter, verwirrten mit unserer wilden Straßenüberquererei ein paar Autofahrer und schon rollte unser Zug wieder. Wir kamen dann an die Vilsbrücke, wo wir stoppten um Neill anzurufen. Der Ärmste hatte einen Zahnarzttermin, wusste noch nicht genau, wie lange das wohl dauert, wollte aber auf alle Fälle zu uns stoßen. Gabi hatte ihn gleich an der Strippe, da er wohl auch mit unserem Eintreffen über den "Normalweg" gerechnet hatte, wartete er etwas weiter nördlich von uns. Die Mädels nutzten die Pause für den üblichen "Entsorgungsgang" und schon war Neill da und hatte auch noch Julius und Mathias im Schlepptau. Die waren wohl ziemlich überrascht, als sie auf einmal Neill im Gras hockend sahen. Schüsselte sich also alles bestens und frohgelaunt ging es weiter. Neill erzählte mir, dass er seinen "TÜV-Stempel" auf sein Gebiss für weitere 6 Monate erhalten hat, er erzählte auch was von einer hübschen, freundlichen Zahnarzthelferin, aber darauf möchte ich gar nicht näher eingehen.... An der Vils entlang kam auf einmal von hinten der Schrei "Radler" und schon schoss ein Biker mit ziemlichem Tempo an uns vorbei (dabei war der auch noch deutlich älter als wir....???..). Wir fuhren dann über die neue Vilsbrücke, die jetzt total langweilig ist, aber da kann man nichts machen. Es ging dann in schonendem Tempo bis zu unserem Sammelplatz (Parkplatz vor dem Anstieg zur Vilser Alm), welcher eigentlich auch gerne als "Entsorgungsplatz" genommen wird; da wir das ja schon vorher erledigt hatten und keiner mehr was übriges zum Ausziehen hatte, ging es auch gleich los. Jeder kurbelte in seinem Tempo hoch, Mathias, Neill und ich rotierten auch mal ein kurzes Stück und so kamen wir stetig nach oben. Zwischendrin "donnerte" es mal ganz ordentlich, aber da waren wohl noch ein paar Fleißige am Steinbruch mit schwerem Gerät unterwegs. Ein paar Fußgänger, Radler und ein Motorrad kamen uns entgegen. Als wir oben ankamen, freuten wir uns schon riesig auf einen kurzen Einkehrschwung. Es gab was Kühles zum Trinken (wenn auch keinen alkoholfreien Mohren für Neill, aber so ein Zeug verkaufen die Österreicher nicht! Neill schmeckte der normale Mohren auch ganz gut). Vom Timing her passte alles bestens; nach einer halben Stunde machten wir uns an die Abfahrt. Da diese völlig harmlos war, donnerte Neill in einem Affentempo voraus und ich machte den "Aufpasser" für Moni. Ging auch ganz gut und so waren wir bald alle gut unten angekommen, nicht ohne dass uns noch ein Auto überholt hätte. Unten wollte Neill dann gleich eine Abkürzung nehmen, ging aber nicht, weil Gustav bereits ein paar Meter weiter vorne wartete; also den normalen Weg runter und dann gleich links an der Hauptstraße bis zur Grenze vor und an der Breitenbergbahn vorbei; dann ging es links weg, durch einen privaten Hof und schon waren wir auf dem rechten Weg. Der Hofhund war auch ganz friedlich. Wir bogen dann noch einmal kurz falsch ab, korrigierten und weiter ging´s. Gustav machte noch einen extra Schwenk und wir waren schon am Bavaria vorbei. Kurz darauf fuhren Mathias und Julius dann eine andere Route, da sie noch die Pferde von der Koppel holen mussten, kamen aber selbstverständlich anschließend noch zum Einkehren. Karin machte dann auch ihre eigene Etappe, um kurz darauf wieder mit uns zusammen zu kommen. Als wir gerade kurz vor Röfleuten waren, ging gerade der Vollmond (na ja, zumindest fast/Vollmond war am Dienstag) hinter Schwangau/Forggensee auf. Ein sensationeller Anblick, welchen wir auch genießen mussten! Es ging dann über die Einfänge nach Kappel und von dort über die "Umgehungsstraße" nach Wank und direkt zum Hoigarte. Wir waren doch tatsächlich vor Gruppe 1 da, aber nur um ca. 2 Minuten. Wir hatten uns gerade an den Tisch gesetzt, als sie auch schon da waren. Hatten wohl die gleichen Höhenmeter, aber natürlich weniger Kilometer und vor allem keinen Einkehrschwung unterwegs, also auch weniger Spaßfaktor! Wir hatten noch einen schönen zweiten Einkehrschwung mit Pommes, Getränken und allem was dazu gehört!
Tour 15 02.09.2010
Group1
Am heutigen Donnerstag waren die Männer von Gruppe I in der Überzahl. Mit dabei waren Boss (Jon), Martin (Batman), Max (Rambo), Matthias, Hans, Manfred, Inge (Sypderwoman), Karin (Sexy) und Moni (XT).
Zwecks früher Dunkelheit schlug Jon vor Buronhütte zu fahren; Inge wollte eher Bärenmoos fahren und zum Schluß einigten wir uns auf Herzhütte. 19 Uhr starteten wir los. Gruppe II fuhr vor uns los Jon gleich hinterher und der Rest ebenfalls. Am Geißlerbach bemerkte Jon (vor lauter ratschen) daß wir eigendlich Bayerstetten fahren wollen - also bogen wir an der Haupstraße links ab und fuhren am Feuerwehrhaus nach Bayerstetten hoch. Weiter gings dann zur Hauptstraße und abbiegen Richtung Haslacher Alm. Jon und Matthias befreiten sich erst von ihren Jacken der Rest kurbelte schon mal weiter. Jon hatte noch etwas schwere Beine da er am Vortag eine größere Rennradrunde mit Neill gefahren ist. Haslacheralm ließen wir dann rechts liegen und machten uns auf den Weg zur Herzlehütte. Übrigends der Weg nach oben war super zu fahren. (wurde neu hergerichtet!!) Oben angekommen zogen wir unsere Jacken zur Abfahrt an. Wir fuhren den selben Weg wieder zurück - da es über Bayerstetten doch zu dunkel zum Abfahren wird. Matthias hatte noch Probleme mit seiner Stirnlampe - aber Martin kennt sich da ja bestens aus und war ihm gleich behilflich. Beim Abfahren hatte ich das Gefühl daß mein Hinterrad ganz schrecklich wackelt!! Dachte schon ich bekomm einen Platten. Beim nächsten Sammelstop berichteten Jon und Karin dass ihre Hinterräder genauso flattern!!! Also dann schnell weiter. Nächster Halt Abzweig Haslacheralm. Inge lieh mir dann ein paar lange Handschuhe (hatte 2 Paar dabei) war schon ziemlich frisch aber angenehm mit langen Handschuhen!! Wir sammelten uns dann wieder an der Hauptstraße und fuhren kurz vor Reichenbach in einen kleinen Feldweg ab, überquerten eine Brücke und weiter gings nach Gschwend. Weiter auf dem Radweg nach Nesselwang und Einkehr im Bistro. Gruppe II war kurz vor uns angekommen. Nächste Woche sind wir dann schon in den Dolomiten. Somit ist die Radlsaison schon am Ende!!!!!!!!!!!!!
Strecke:17 Km. Durchschnitt :13 Km/h. Höhenmeter :550 m. Zeit :1:15 Stunde. Beteiligung :9/8
Group2
Jon (Boss) war mit Gruppe 1 unterwegs zur "Herzle-Hütte"; mit dabei waren: Manfred, Hans, Mathias, Max (Rambo), Moni (XT), Karin (Sexy), Inge (Spiderwoman) und Martin (Batman); Martin wollte doch glatt vor Südtirol noch einmal mitbiken!! (ich glaube der "Einstandshumpen" wird umgewandelt in Rotwein in St.Vigil!!). Gruppe 2 machte den "Panoramaweg" in umgekehrter Richtung (zwecks früher Dunkelheit, aber auch kein Wunder, der Herbst und somit das Saisonende naht). Mit dabei waren bei uns: Neill (Mr. Sensitive), Gustav (Skinny), Kurtl (Captain), Gabi, Moni S., Rita und ich (Cat). Nachdem es lichtbedingt eine kurze Tour war, folgt nun auch ein kurzer Bericht: Wir fuhren gemütlich Richtung Römerstraße los, machten zur Überquerung der Bundesstraße eine Vollsperrung, von der auch Gruppe 1 profitierte, da die ja ebenfalls über die Straße wollten. Wir rollten gemütlich durch Gschwend, rappelten über die alte Dohlebrücke und schon gings den kleinen Anstieg hoch. Irgendjemand hatte sich verschalten, aber ich weiß nicht mehr wer es war; das Problem konnte auf alle Fälle ohne Absteigen gelöst werden. Weiter ging es über Haslach nach Faistenoy hoch, alles in einem gemäßigten Tempo, so dass ich sensationelle Pulswerte hatte (Durchschnittspuls 127!! und Höchstpuls 153!!; das gab es noch nie!). Gustav kurbelte immer in seinem Tempo vorne weg, wartete dann auch zwischendrin wieder mal kurz. So ging es dann nach Faistenoy Richtung Mittelberg hoch und da war es dann vorbei mit lustig!! So viele Autos habe ich auf dieser Strecke noch nie erlebt!!! Ein Auto fuhr sogar wieder rückwärts um ein entgegenkommendes vorbei zu lassen. Die weiteren 28 Autos (oder so) + die 2 Motorräder folgten im Minutentakt. Ich weiß nicht, ob die alle in der Rose oder in der Krone beim Essen waren, es waren auf alle Fälle alles "Ausländer" (Böblingen, Stuttgart, Kempten........). Wir waren jedenfalls sehr froh, als wir Richtung Mittelberger Kirche hochkurbelten, aber was war?? Kam uns doch glatt schon wieder ein Auto entgegen!!! Erst ab der Wasserreserve war es dann endlich vorbei mit den Autos; ab da begegneten wir dann nur noch einigen Wanderern. Am "Hexenwald" sahen wir dann zwei "Hexen" auf einem Jägerhochstand, welche ich auch gleich als "Hexen" begrüßte. Moni war anfänglich noch der Meinung, dass die Tour doch viel zu lange sei, da es ja schon bald dunkel wird (sie sah aber später ein, dass die Tour für die verbleibende Zeit perfekt war und ihre Meinung nur auf mangelnder Ortskenntnis basierte!). Als wir dann erfolgreich über zwei Zäune zum höchsten Punkt der Tour kamen (übrigens im Gegensatz zu den Pfrontener Zäunen sehr "radlerfreundlich", die Bauern von Mittelberg!! Man konnte bequem über eine Stufe mit dem Rad steigen und das ganze wieder ordentlich mit Kette absperren und schon ging´s weiter). Wir machten einen kurzen "Anzieh-Stop", da es schon ganz schön frisch wurde. Es folgte dann die Abfahrt Richtung Burgkranzegg. Neill musste mit Moni mal etwas lauter werden, da sie unerklärlicher Weise den Fuß aus den Clicks nahm, obwohl es dafür absolut keinen Grund gab. Ein Stück oberhalb von Burgkranzegg genossen wir noch den Sonnenuntergang mit schönem Abendrot. Wir zogen dann alles an, was wir noch im Rucksack hatten, da es echt tierisch frisch war (also knapp an den langen Handschuhen vorbei!). Wir radelten dann gegen den Wind Richtung Haag; Gustav und ich machten ordentliches "Windschattenfahren" und kurbelten in gemäßigtem Tempo vorne weg. Vor Haag haben wir dann alle zum ersten Mal das beleuchtete Kreuz auf der linken Seite gesehen (Solarzellen sei Dank). Hinter Haag war dann ein Bauer noch fleißig beim Silo einfahren und schwupps waren wir schon in Oy. Gustav und ich donnerten beim Rössle über die Kreuzung, die vernünftigen Nachfolgenden tasteten sich vorsichtiger über die Kreuzung (eigentlich haben sie ja recht, du musst als Radler immer mit der Dummheit der Autofahrer rechnen!). Es war nun schon ziemlich dunkel und so entschieden wir uns für den direkten Weg (und keine zusätzlichen Höhenmeter) auf der Hauptstraße nach Nesselwang. In Gschwend bogen wir noch auf den Radweg ab und schon waren wir beim Jimmy. Gruppe 1 kam ca. 23 Sekunden nach uns an! Es gab einen schönen Einkehrschwung und anschließend gingen wir zeitig um ca. 22.45 Uhr heim. Ich musste dann tatsächlich am Sonntag noch meinen "schleichenden Platten" wechseln, aber immerhin hat der Schlauch für unsere Donnerstagstour noch gehalten (Hallo Jon, da kommt wieder ein Supergeschäft auch Dich zu: Richte schon mal einen Schlauch für mich her!!).
Dolomiten Tour 09/12 Sept 2010
Total Strecke: 151 Km. Durchschnitt :11 Km/h. Höhenmeter : 5470 m. Zeit :14:20 Stunde. Beteiligung : 17
season2007 season2008 season2009 Saison2010 Saison2011
season2007 season2008 season2009 Saison2010 Saison2011
Saison Statistics 2010
Total Km: 0891 km
Total Time in Saddle: 60 Hr. 10 Mins.
Total climb: 17450 m
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | Soll 10 | |
| KM | 897 | 1066 | 1321 | 892 | 1271 | 1096 | 1157 | 891 | 266 |
| Zeit | 52 | 66 | 78 | 59 | 77 | 75 | 76 | 60 | 16 |
| HM | 17276 | 22277 | 25815 | 20177 | 26058 | 19960 | 23155 | 17450 | 5705 |
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