Gardasee 2009
Radlausflug
Valli Del Pasubio
Wir
sind gerade unterwegs Richtung „Lago di Garda“ und fahren gerade den Brenner
runter! Und das Beste an der Sache ist, dass ich nach 3 Jahren Abstinenz auch
wieder dabei sein kann! Der Tag ging ganz normal los mit Aufstehen um 5.15 Uhr,
Frühstücken, Zähneputzen, Bussi und Tschüss! Pünktlich um 5.55 Uhr stand
ich an der Bushaltestelle und wartete auf mein Taxi. Das kam dann auch relativ pünktlich
um 6.03 Uhr, fuhr aber pfeilgerade an mir vorbei und ließ mich stehen!!
Unglaublich „diese Engländer“!! Na ja, dachte ich mir, dann wird schon
gleich der Bus kommen, aber von wegen! Gegen 6.15 Uhr kam dann tatsächlich
Hopsing mit dem Bus, voll geladen, aber als er mich so mutterseelenallein
dastehen sah, hielt er dann doch an, die Leute rutschten etwas zusammen und ich
atmete auf. Beim Huter war ja der Treffpunkt vereinbart, da Martin von Pfronten
gleich dort hinkam. Da gab es dann erst mal den wohlverdienten Anschiß für
unsere „ausländischen Mitbürger“! Die waren natürlich völlig unschuldig,
kein Mensch hat je davon gesprochen, dass ich eigentlich bei Neill mitfahren
sollte, überhaupt, ohne schriftlichen Auftrag machen wir gar nichts etc…..
Feine Freunde!! Na ja, wir waren ja dann alle da, ich stieg bei Martin ein und
los ging´s! Die erste Bisl-Pause war dann in Nassereith an der Tankstelle. Die
zweite dann beim Rosenberger incl. dem obligatorischen Frühstück (wie immer
vom Feinsten, bis auf die Eier von Hopsing; die waren optisch nicht in Ordnung,
wie Inge sofort bemerkte; Hopsing fand das nicht weiter tragisch und genoss sein
Frühstück). Karin brauchte ein Cola um wach zu werden und baute bei der
Gelegenheit gleich die Anlage auseinander (unglaublich, was die Karin alles
brauchen kann!!???); sie brachte das Teilchen dann wieder brav zurück, da das
Gerät dann wohl ohne die Düse ganz schön „spritzte“. Jetzt komme ich noch
kurz auf ein spannendes Thema: Preisfrage: „Wie fühlt man sich als Beifahrer
von Martin“?? Ich war ja schon furchtbar gespannt, nachdem ich ja schon die
reinsten „Horror-Stories“ von einigen Leuten gehört habe (ohne Namen). Mein
erstes Fazit lautet: „Halb so wild“, nur nicht die Nerven verlieren, man
erlebt auf alle Fälle mehr auf der Strecke und auf der Autobahn kann man
problemlos was in den laptop reinhauen, ohne dass es einem schlecht wird. Und überhaupt:
Wer sagt denn, dass nur Frauen multitascing-fähig sind? Martin ist der lebende
Beweis, dass das nicht stimmt! Telefonieren, Fotografieren, GPS bedienen und
dann noch ein bischen Autofahren, alles „Null-Problemo“! So, das wär´s mal
mit dem kurzen Zwischenbericht, das Wetter ist spitze und wir können uns wohl
auf eine „Super-Einstiegs-Tour“ freuen! Dank „Schlepp-Top“ ist der
Beginn auch schon während der Fahrt gemacht!
So, jetzt kommt die eigentliche Tour und zwar
„Passo Pasubio“, oder „was man beim Biken an einem halben Tag alles
erleben kann!!!“. Wir waren pünktlich um exakt 12.00 Uhr im Sattel, fuhren
doch glatt ca. 50 Meter und schon ging der Ärger los: Wir bogen zuerst an einem
falschen Weg ab, erkannten dies sofort und wendeten; Martin schaltete runter und
seine Kette verklemmte sich dermaßen, dass das Teil nicht mehr raus wollte; nur
mit Brachialgewalt gelang es schließlich die Kette wieder heraus zu bekommen
und wir konnten uns auf den richtigen Weg machen. Der ging echt in angenehmer
Steigung hoch, mit dem üblichen, italienischen Schotterbelag, so dass wir
permanent die Spur wechseln mussten. Jon war mal der Meinung, dass es rechts
wesentlich besser ausschaut, meinte damit aber offensichtlich Moni und nicht den
Weg, denn der war rechts tief schottrig. Wir kurbelten gemütlich hoch, es war
relativ heiß und die üblichen „Papparazis“ waren auch wieder am Weg und
hielten unsere heißen Köpfe digital fest. Hopsing machte die üblichen
Erkundungs- und Rotier-Fahrten (also die Tour quasi mindestens zweimal). Wir
sammelten uns immer wieder mal, aßen auch das ein und andere und so kamen wir
stetig höher hinauf; die Aussicht wurde auch immer besser und alle waren
bestens gelaunt. Wir kamen dann an einen Tunnel, Karin und ich beschlossen, dass
dies ein Super-Sammel-Stop-Platz ist und so machten wir Pause. Ein älterer
Italiener kam mit seinem Fiat Punto daher getuckert, wollte durch den Tunnel
fahren, kam aber gleich wieder zurück. Kurz darauf wussten wir auch warum: Es
war Viehscheid auf dem Pasubio! Es war ein einmalige Auftritt: Es kamen
ungelogen Schafe ohne Ende! Dazwischen mal ca. 25 Esel, ein paar Ziegen und
vorne weg 3 Haflinger! Ein Weiterfahren war unmöglich; auf Nachfrage erklärte
uns der Bauer, dass es ca. 2000 Schafe!!! waren und das war wahrscheinlich noch
untertrieben. Sensationell, woanders musst Du dafür Eintritt bezahlen! Als der
Zug nach ca. einer halben Stunde durch war, machten wir uns wieder auf den
Weg. Kaum waren wir durch den Tunnel gekommen, konnten wir zwar unser Ziel
deutlich am Berg oben erkennen, allerdings war der Weg die reinste
„Rumpel-Strecke“! Kurtl hatte bald die Nase voll davon und schob ein Stück.
Ich dachte mir noch, wenn das noch lange so geht, mach ich das auch, aber nach
ca. einem Kilometer wurde es dann doch wieder erträglicher. Es kamen dann ein
paar schöne Tunnel und so ging es flott voran. Wir waren dann am Refugio
angekommen, fuhren aber gleich daran vorbei, um die 52 „Esel-Tunnel“
anzuschauen. Ist echt der Hammer, was die da im ersten Weltkrieg vor ca. 100
Jahren alles in dem Berg gesprengt hatten, um ihre Tunnel zu bauen. Wir machten
uns dann mit Inge´s fachkundiger Führung auf den Weg. Wir hatten die Helme
sicherheitshalber auf, aber leider keine „Hira-Bira“ dabei, so dass wir
relativ planlos durch die Dunkelheit irrten. Mit Vorsicht und Tasten kamen wir
aber dann doch voran, es war auch wirklich der erste Tunnel der Dunkelste! Oben
mussten wir auf Inge´s Wunsch unbedingt noch weiter, da wir dann einen
sensationellen Blick auf den „Galerie-Weg“ hatten, den Inge vor Jahrzehnten
mal geradelt ist, allerdings hatte sie da das Glück, dass sie wegen Nebels gar
nicht sah, wo sie da fährt. Es ging nämlich ca. 150 Meter senkrecht hinunter,
rechts der senkrechte Berg und der Weg ca. 1 Meter breit und kurvig!! Viel Vergnügen!!
Wir gingen dann wieder zurück, hatten einen saublöden „Hoigarte“, aber
Gott sei Dank keine Zuhörer. Dann war Einkehren mit Cappuccino angesagt.
Anschließend ging es an die Abfahrt. Zuerst war es ein ordentliches „Gerüttel
und Geschüttel“! wurde aber dann doch bald besser und wir „cruisten“
hinunter. Auf einmal war es vorbei mit der Abfahrt und wir mussten wieder
hochkurbeln. Plötzlich war der Weg durch einen Felssturz versperrt (wieder eine
Premiere). Zum Glück konnten wir mit unseren Bikes darüberkraxeln. Es wurden
ein paar „Beweis-Fotos“ gemacht und dann ging es weiter. Es kam dann die
lange Abfahrt und los ging´s. Wir fuhren mehr oder weniger schnell runter und
genossen unsere Tour. Plötzlich ließ Moni einen Schrei: „Platten“, sofort
wurde angehalten bzw. die schnelleren kurbelten wieder zurück. Fahrrad auf den
Kopf gestellt, dann noch ein Schrei: O Gott, es sind beide Reifen platt!!!
(wieder eine Premiere). Also wurde eine Umfrage gestartet: Wer hat noch einen
Schlauch mit französischem Ventil!!?? Hopsing rückte seinen Schlauch heraus
und bald war der Schaden behoben. Es ging dann wieder flott weiter. Irgendwann
schrie es dann von hinten: „Sammeln“!!! Also hielt ich sofort an und wir
warteten auf die restliche Bande. Es kamen Alle bis auf Kurtl und Hopsing. Als
das ganze zu lange dauerte, war klar, da ist wieder was passiert, aber was???
Neill war ziemlich zuversichtlich, dass es nichts Ernstes sein könnte, da noch
kein Hubschrauber am Himmel war. Heidi, Inge und Martin kurbelten dann mal hoch,
um nach dem Rechten zu sehen. Es dauerte noch eine ganze Weile, dann kamen sie
endlich wieder zu uns. Hopsing hatte einen Platten, aber keinen Schlauch mehr,
da er den großherzig Moni gab und musste deshalb seinen Schlauch flicken! Wir
hatten zuvor vergeblich versucht mit der einheimischen „Urbevölkerung“ (ich
glaube „Italiener“) Kontakt aufzunehmen. Obwohl, einer konnte etwas
Englisch, aber der hatte zwar viele Radler gesehen, aber nicht die
„Richtigen“. Glücklich, dass nichts ernstes passiert war, fuhren wir wieder
los. Aber nur für ca. 10 Sekunden, dann ließ ich einen Schrei:
„Platten“!!! Das durfte doch wohl nicht wahr sein!! Der war bestimmt schon
am Rumstehen platt, aber ich hab´s nicht bemerkt. Also wieder: Rad auf den
Kopf, Rad raus, Schlauch raus, Schlauch rein etc….. Dazwischen fuhren ein paar
Biker vorbei. Als das dann wieder geregelt war, konnten wir dann doch nach 4
Platten wieder weiter fahren. Wir blieben dann eher beieinander, fuhren aber
trotzdem flott weiter und kamen bald auf einen Teerweg. Jon und Moni waren
voraus, Inge und ich hinterher. War echt gut so, da wir immer sahen, wann größere
„Hubbel“ kamen und konnten entsprechend reagieren. Wir fuhren dann auf ein
Auto „auf“, Jon und Moni überholten, Inge und ich mussten wegen einer Kurve
noch hinter dem Auto bleiben. Genau in dem Moment kam von unten ein
Bergwachtauto mit Hupen entgegen. Unser Italiener bremste daraufhin relativ
flott und hielt an. Jeder normale Mensch wäre nun an Inge's Stelle voll in das
Auto gekracht, aber nicht Inge: Die machte mit Abstand das Beste aus der Sache,
suchte rechts die Lücke zwischen Auto und Abhang, bremste natürlich massiv,
und schon ging „der Arsch in die Höhe“! Inge machte einen klassischen
Abgang über den Lenker, legte sich genau auf die 60 Zentimeter, die zwischen
Auto und Abhang waren. Ich sah, dass Inge zwar nicht komfortabel, aber immerhin
sicher lag und kümmerte mich dann schlagartig um Inge's Bike. Ich packte das
Hinterrad und rettete das Bike vor dem Absturz ins Uferlose. Inge
hatte zum Glück lange Klamotten an und war deshalb nicht „verscherrat“,
allerdings doch geprellt und verstaucht (was später an zwei ordentlichen
"Blauen" ganz gut sichtbar wurde). Arnika lehnte sie zwecks Schock
erst mal ab, aber wurde dann 10 Minuten später „eingeworfen“. Der Rest war
dann zum Glück nach all den Aufregungen normal und wir kurbelten die restlichen
250 Höhenmeter in humanem Tempo zum Parkplatz hoch. Karin hatte auch noch eine
Erfahrung "der etwas anderen Art": Sie konnte ihren Schuh nicht mehr
ausziehen, da der Spann-bzw.Entspannhebel abgebrochen war!! Hopsing konnte sie
nur mit "roher Gewalt" unter größter Anstrengung vom linken Schuh
befreien (wieder eine Premiere); die Schuhe werden wohl aussortiert werden müssen,
da wird wohl nichts anderes helfen! Jetzt habe ich keinen Bock mehr, mache
Schluss, trinke noch einen „Schoppen“ und morgen packen wir den
„Tremalzzo“ an! Weil das doch eine recht heftige Tour werden wird, wird
sogar allgemein das obligatorische „Uno“ verweigert!!! „How shocking“!!
Pannentechnisch usw... haben wir eh schon Alles in die erste Halbtagestour
reingelegt, so dass jetzt eigentlich nichts mehr sein kann, oder??
Day 1 GPSies Foto1 Foto2 Foto3 Foto4
Strecke: 30 Km. Durchschnitt : 10 Km/h. Höhenmeter : 1200 m. Zeit : 3:00 Stunde. Beteiligung : 10
Tremalzo
Die „Königstour“ stand heute auf dem Programm: „Tremalzo mit Pregasina über den Ledrosee, oder, "so schön kann Biken sein“. Wir starteten pünktlich nach einem Super-Frühstück um 9.00 Uhr. Wir waren alle mit dem großzügig zur Verfügung gestellten „Lunch-Paket“ von der Villa Franca ausgestattet. Wir fuhren durch Riva an der Strandpromenade entlang, wo um die Zeit noch relativ wenig los war. Im Prinzip gibt es heute eigentlich wenig zu Berichten, da wir die Tour in allen möglichen Variationen schon gefahren sind. Also, liebe Leute, schaut einfach ins Internet von 2002 – 2008 ist eigentlich alles drin. Wir freuten uns auf alle Fälle riesig auf den Weg Richtung Pregasina hoch, genossen die Aussicht und unsere „Paparazzis“ hatten jede Menge zu tun. Neill fotografierte ungefähr 77 Boote aus unterschiedlichsten Perspektiven; Inge fotografierte immer uns (die „Vernünftigen“ bzw. „Pulsschoner“, eigentlich alles Quatsch, richtig wäre „die Langsamen/Formschwachen etc….“). Wie auch immer, wir hatten Alle eine riesige Freude auf die Tour, und das Wetter war sensationell gut. Wir kamen zügig voran und waren bald an der Hauptstraße, wo „Jon´s Tunnel“ war. Wir fuhren ca. 200 Meter auf der Hauptstraße und bogen dann auf einen Nebenweg ab. Hier ging es immer stetig bergan, irgendwann kamen dann die berühmten „Betonrampen“ und die „älteren Männer“ (Neill, Kurtl und ich) schoben dann pulsschonend nach oben, wir wussten ja, dass wir noch ein „paar Meter“ hatten und versuchten zumindest unsere (nicht wirklich toll vorhandene) Kraft einzuteilen. An einem Brunnen füllten wir unsere Flaschen wieder auf (ich hatte schon den ersten Liter „verputzt“); Kurtl und Jon verfielen angesichts des Wassers wieder in das Kindergartenalter und spritzten sich gegenseitig nass! Es kam dann, wie es kommen musste, nämlich Beton, und Beton ist gleichbedeutend mit „sausteil“!! Inge hatte anscheinend ein „Gewichtsproblem“ und entsorgte einfach eine Trinkflasche, oder war das als „Geocaching“ auf Inge´s Art gemeint?; keine Ahnung, auf alle Fälle haben wir entweder das Spiel nicht begriffen, oder waren zu doof dafür, die Flasche wird auf alle Fälle auf ewige Zeiten da oben bleiben. Selbst Hopsing wollte nicht nochmal den kompletten Weg zurückfahren, obwohl wir die 20 Minuten auch auf ihn hätten verzichten können, zumal relativ wenig Chance zum Falschfahren bestand. Gott sei Dank mussten Inge und Karin mal zum Biseln, sonst hätten die niemals mehr gewartet; ich konnte dann doch mal hektisch meine Brotzeit einschmeißen, und schon ging es weiter. Ich machte dann meinem neuen Spitznamen „Nordic Walker“ alle Ehre und schob die Rampen hoch, allerdings fast mit dem gleichen Tempo wie Heidi und Moni, nur dass mir das pulstechnisch doch bedeutend besser bekommt. Moni machte dann das „Witzla des Tages“ und vermeldete das „Rampenende“! Von wegen, kaum um die Ecke kamen noch hunderte dieser verdammten Rampen!! Neill wusste dann dank GPS auch noch so eine „lustige Meldung“: Es geht nun nur noch bergab lt. dem GPS. Ja toll, waren ja dann nur noch gefühlte 300 Höhenmeter, biss es dann tatsächlich mal kurz bergab ging. Dann wirklich nur noch bergab!?? Von wegen, niemand konnte sich daran erinnern, aber es war wie es war und es war steil! Selbst Inge hatte das nicht mehr so in Erinnerung. Inge fuhr dann mal eine Abkürzung, lachte mich aus und verscheuchte ein paar lästige „Schwobe“, die sinnlos im Weg herumstanden/schoben, obwohl Inge natürlich durchfuhr. Mein Puls machte trotz der Schieberei keine Freude, sollte wohl auch so bleiben. Es ging dann ziemlich lang den Bergrücken entlang, dann kurz vor dem Mittagsstop sehr steil auf einem gepflastertem Weg runter. Dann war Mittagspause, die ich konsequent im Schatten verbrachte; der Rest saß in der Sonne, und genoss da die Brotzeit. Heidi rief dann mal wieder, ob sie vielleicht gar so stinken, dass ich nicht mehr komme. Na ja, ich ließ mich dann doch überreden und hockte bzw. legte mich auch in die Sonne. Dann fassten wir Getränke bei einem richtigen italienischen „Bazi“; als eine Blondine mit „Knack-Arsch“ rein kam, lachte er zu Moni und deutete einen Klaps auf den Po an. Inge wollte „aqua naturale“ und bekam dann doch glatt gleich „Grappa naturale“; übrigens auch Heidi, Martin und Neill bekamen was ab von dem Zeug, was ihnen anschließend einen „Turbo“ verlieh (oder Flügel?? / von wegen Red Bull, Grappa heißt das Zeug!!). Nach dem Mittagessen war es dann mit meinem Puls endgültig vorbei mit lustig!! Der wollte partout nicht mehr unter 160 kommen. Unser „Bundes-Hopsing äh Trainer“ gab dann die folgende, recht verständliche taktische Anweisung aus: 1 – 1 – 1 – 2 – 5 (will heißen: Hopsing – Martin- Jon- Karin und Inge und der Rest (Heidi, Moni, Neill, Kurtl und ich), so ging es den Tremalzo hoch, von wegen 4-4-2 oder so einen Quatsch!! Wir machten immer wieder Verschnauf-, Foto- und Trinkpausen und kurbelten so doch stetig hoch. Ab und zu hatten wir „Gegenverkehr“, aber überwiegend vernünftige Fahrer, außer einem VW-Golf aus Fürth mit einem Opa am Steuer!!! Der hatte wahrscheinlich sein Navi falsch programmiert. Einmal wollte ich Moni anschieben , habe sie aber tollpatschmässig den Berg hinunter geschoben, wofür sie sich selbstverständlich sofort bedankte. Wir kamen dann durch den ersten Tunnel und sahen wieder die restlichen Kehren, wussten aber gleichzeitig, dass das Ganze bald ein Ende haben musste. Neill und ich machten dann Schlusslicht, ich als Nordic Walker und Neill als „Strampler“, wir hatten aber das gleiche Tempo. Oben wurden wir dann begeistert Empfangen, fuhren durch den Tunnel, zogen uns um und machten Brotzeit, wobei Neill und Jon auf die Brotzeit verzichteten, da sie unbedingt einen Geocash machen mussten; es kam erschwerend hinzu, dass sie genau 3,33 Minuten Zeit hatten; wir hatten einen straff durchgeplanten Zeitplan (vor allem wg. „Weizen am Pool“), und da wir dank meiner „Walkerei“ schon einige Zeit verloren hatten, mussten wir das ja irgendwie wieder Aufholen. Die Teufelskerle („no problem“ für unsere „island monkeys“) schafften die Geschichte in nicht mal 2,5 Minuten (oder so….). Jedenfalls ließ Kurtl einen scharfen Pfiff und schon gings los. Vor dem Refugio schoss ich noch Neill durch einen „Felsbrocken“ ab, traf aber Gott sei Dank nur den Helm. Am Refugio gab es noch einen kurzen „Cola-Boxen-Stop" und schon konnte die Abfahrt beginnen. Die Teerabfahrt war geil, ich war hinter Inge, was optimal war. Einmal kam uns ein Laster entgegen, war ganz schön eng, aber „no problem“! Wir fuhren flott hinunter; kurz vor wir unten waren, kam dann doch noch der lästige Engländer daher und überholte uns. Wir machten dann kurz einen Auszieh-Stop und dann ging es los zu unserem „Windschatten-Express“ zum Ledro-See. Zuerst fuhr Jon voraus, der hatte aber dann das Gefühl, als bekäme er einen „Krampf“ und winkte mich nach vorne. Bei mir war es eh schon wurscht und so fuhr ich halt teilweise mit einem Puls von 170 voraus. Kurzzeitig hatten Martin und Jon noch einen Disput, wie wir wohl die Bande am besten und schnellsten zusammen brächten, war aber ziemlich schnell geregelt, und so rollten wir flott dahin. Hopsing radelte mit dem gleichen Tempo ca. 200 Meter voraus, was mir und Jon nicht recht einleuchtete. Kurze Zeit später hatte er ein Einsehen mit uns und führte uns souverän an. Es ging dann doch noch, wie befürchtet, etwas bergauf, aber der „Nesselwang-Express“ rollte unerbittlich dem Ledro-See entgegen. Dann kam die Frage auf: Radweg oder Straße? Alle waren für Straße und da ging es dann auch „Schuß“ hinunter; selbst die Carabinieri hinter uns hatten keine Chance uns zu „fassen“. Wir sammelten dann am Tunneleingang für unsere „Traumabfahrt“ Richtung Riva; Jon war als Raser unterwegs, alle anderen fuhren genüsslich normal runter, wobei ich als Schlusslicht schon einiges zu „schlucken“ hatte (natürlich feinsten Gardasee-Staub der Spitzenklasse A!!). Wir kamen dann im Hotel an, es gab den obligatorischen „Pool-Weizen“, wobei der nach dieser Tour schon besonders gut schmeckte! Dann wurde geduscht und schon saßen wir beim Abendessen. Es folgte dann unser Uno-Spiel mit unserer „UNO-Oberbscheisserin“ Moni!!, Karin hatte gerade ihre „UNO-Diät“ und spielte nicht mit. Nach der ersten „500-er-Runde“ schwächelten dann die Meisten ab und gingen ins Bett; Jon hatte schon einen leichten Schwips und trank doch glatt mir den Wein weg (der englische Bazi!!). Wir spielten dann noch zu viert eine weitere, flotte Runde (Heidi, Kurtl, Hopsing und i) und gingen dann auch zu einer christlichen Zeit ins Bett. Übrigens noch eine kleine Anmerkung am Rande: Den Tremalzo durchgeradelt sind natürlich unsere Mädels und Hopsing; ansonsten waren wir doch alle mal kurz, mittel oder längere Zeit am „Walken“!! Respekt und Kompliment an unsere Mädels!! Zudem sind wir jetzt schon als die Truppe bekannt, wo die Mädels voraus und die „Weicheier/Männer“ hinterher fahren!!!
Day 2 GPSies Foto1 Foto2 Foto3 Foto4
Strecke: 73 Km. Durchschnitt : 14 Km/h. Höhenmeter : 2000 m. Zeit : 5:50 Stunde. Beteiligung : 10
Monte Velo
Heute
stand Jon´s Wunschtour auf dem Programm: „Monte Velo“ oder die „Tour der
Leiden“ für Untrainierte. Heute zeigte sich eindeutig, dass ohne eine
ordentliche Kondition die ganze „Bikerei“ durchaus zur „Plagerei“ werden
kann. Es ging wieder pünktlich um 9.00 Uhr los. Wir fuhren an der Sarca einen
wunderschönen Radweg entlang; links und rechts blühte der Rhododendron, ab und
zu war Gegenverkehr, aber wir fuhren ja anständig hintereinander. Ein gutes Stück
lang stank es dann wie die Pest (ich hatte ja so meinen Verdacht, aber musste
dann doch erkennen, dass dieser Gestank nicht von uns kam, sondern wohl von
einem Schweinestall, oder zumindest von deren Gülle). Jon war dann total amüsiert
über sein GPS, da es das Befahren einer Einbahnstraße in falscher Richtung
nicht zulässt. Machte uns natürlich gar nichts aus, wäre ja noch schöner,
wenn wir da ca. 183 Meter Umweg deswegen fahren müssten. Ich dachte mir noch,
dass das mit meinem Puls eigentlich heute ganz okay ist, sollte mich aber dann
bald eines besseren belehren. Kaum ging der Buckel los, war mein Puls gleich
wieder jenseits von gut und böse. Da war mir dann schon klar, dass das wohl
eher eine Plagerei werden würde. Na ja, wir sind ja schließlich nicht zum
Vergnügen hier! Zuerst wurde noch diskutiert, ob die Tour wohl genau anders
herum einfacher wäre, aber warum denn einfach, wenn man sich auch die härtere
Variante geben kann? Wir sind ja emanzipierte Männer und schickten unsere
Frauen voraus; nun ja, die Wahrheit ist eher, dass wir zumindest teilweise nicht
annähernd mit unseren Mädels mithalten konnten. Es ging gleich ordentlich
steil los und so ließen wir drei „dream-boys“ (Neill, Kurtl und ich) uns
gleich mal taktisch zurückfallen. Mein Puls pendelte sich immer so knapp
oberhalb von 170 ein, der Schweiß floss in Strömen, der Geruch wurde dadurch
auch nicht besser und so kurbelten wir langsam hoch. Ab und zu warteten die
Anderen mal auf uns, sahen uns mitleidig an und entfernten sich wieder zügig
von dem trostlosen Anblick. Gestern war das mit den Betonpisten und Schieben,
heute wurde es durchaus auch ohne Betonpisten zu einer „Schiebe-Tour“. Bei
mir machte sich das erfreulicherweise durch einen etwas niedrigeren Puls
bemerkbar und mit so ca. 4 km kann ich eigentlich genauso schnell Schieben, wie
Fahren. Bei einem dieser Sammelstops fuhren wir dann wieder gemeinsam los, Moni
wollte dann irgendwie an uns „schweren Jungs“ vorbei, was ihr aber dank
Kurtl´s schneller Reaktion erst beim 17. Anlauf gelang. Immer wenn sie gerade
vorbei wollte, gab Kurtl Vollgas; es war wirklich lustig, da er durch diese
Aktion endlich auch mal Moni´s Puls nach oben brachte. Dass er hinterher
„sturzbachmässig“ schwitzte war egal, für den „Spaßfaktor“ und unsere
Stimmung war es äußerst wertvoll! Irgendwann dachte ich mir, jetzt muss ich
mir mal einen Riegel einschmeißen, was die Sache zwar auch nicht direkt besser
machte, aber wer weiß, wie es ohne gewesen wäre? Jon sah ich dann auch mal
Schieben und ich fragte ihn, was das wohl soll, ob er womöglich seinen Puls mal
über 150 hatte. Da war er eher zwider, weil er mit dem Untergrund nicht
einverstanden war und durch sein Schieben ein Zeichen „äußerster
Missbilligung“ ausdrücken wollte. War dem Untergrund wahrscheinlich völlig
egal, aber Jon hat es wohl gut getan. Als wir dreiviertel oben waren, wollten
Kurtl und ich eigentlich umdrehen und zurück zum Pool fahren (zwecks
internationaler Völkerverständigung mit den östlichen Nachbarn/innen). Auf
gutes Zureden hin, schoben wir halt dann doch brav weiter. Bei einem weiteren
Sammelstop wäre es einen schönen Weg rechts runter gegangen, wurde aber ebenso
verweigert und so ging es wieder nach oben. Ich hatte Heidi und Moni mit
Schieben fast im Griff und hielt ziemlich lange mit ihrem Tempo annähernd mit.
Inge meinte dann, dass wir doch zum Biken hier seien und ich solle doch auch mal
wieder zur Abwechslung kurbeln, was ich aber standhaft verweigerte, da es mich
sonst wahrscheinlich gleich vom Bike gesemmelt hätte. Irgendwann kamen wir dann
doch mal im versprochenen Örtchen an, fanden auch gleich die Dorfwirtschaft, wo
uns „Dr.Dr. Silvio Berlusconi“, oder wie der studierte Wirt auch immer hieß
einen astreinen Espresso und Capuccino servierte. War sensationell günstig mit
EUR 2,-- für Beides!! Die Mädels waren natürlich schon längst da, wollten
weiterfahren, da sie ansonsten eher frieren würden, was ich auch verstehen
konnte und was auch nicht zu Übersehen war. Wir gingen nicht darauf ein und
genehmigten uns einen schnellen „Steh-Kaffe“. Ich musste dann furchtbar Nießen
und meinte zu Jon noch, dass ich den Salat, der da auf dem Tisch stand, nicht
mehr essen wollte. Wir malten uns das Ganze noch in den unmöglichsten Bildern
aus und gingen dann lachend nach draußen.Es ging dann wieder bergauf, aber
zumindest auf einer Teerstraße. Irgendwann war die dann natürlich wieder zu
Ende und es ging wieder auf einem Feldweg bzw. Schotter weiter. Hopsing konnte
uns vom falschen Weg gerade noch abhalten, so dass wir die richtige Abzweigung
nahmen. Wie wir „Stunden später“ merkten, war das den Mädels nicht
gelungen, aber Hopsing kann sich ja nicht klonen und war mal ganz hinten bei der
„Männertruppe“, da er auch einen Capuccino wollte. Wir versuchten dann mit
dem handy nach unseren Mädels zu fahnden, hatten zuerst noch keinen Empfang,
aber ca. 100 Meter weiter klappte es dann im Ursprungsland des handy´s ganz
hervorragend (O-Ton Kurtl: „Handy, die größte Geisel der Menschheit“!!).
Jetzt hatten wir unsere Mädels wieder gefunden. Karin hatte erst vor kurzem in
der neuen Castingshow „Germany´s best mountain bike-guide ever“ mitgemacht
und dank großzügiger Schützenhilfe von Heidi Klum den ersten Preis gewonnen.
Wir verraten auch nicht, dass sie quasi im ersten „Echteinsatz“ bereits
hoffnungslos versagt hat, da ihr ansonsten der Preis wieder abgesprochen wird
(also Karin, für 2-3 Humpen halten wir da Alle dicht, versprochen!!!). Hopsing
holte sie ab und führte sie zu unserem „Mittagsfelsen“, wo wir sie mit großem
„Hallo“ begrüßten, aber wo war jetzt unser „Pfrondar“??? Ist doch zum
Mäusemelken, jetzt war der einfach vorne weg vorbeigerauscht, aber wir blieben
ganz cool: Ein bischen Schwund ist normal und außerdem ist Martin über 18 und
wird schon irgendwie wieder runter finden, zudem der Weg eigentlich relativ klar
war. Später meldete er sich auch und war schon in Arco unten. Neill machte noch
eine kleine „Stunt-Einlage“ auf einem winzigen Felsen, dass Moni und Karin
fast einen Herzinfarkt bekamen und dann ging es wieder los. Ich erinnerte mich
noch an den vielen Staub, den ich gestern von Pregasina runter schlucken musste
und fuhr gleich als Erster dicht gefolgt von Inge runter. War echt schön, wenn
auch manchmal schottrig, aber „Null Problemo“, einfach laufen lassen und vor
der nächsten Kurve irgendwie wieder runter bremsen. Irgendwo kam uns doch glatt
der Zacherl entgegen, mit einem Megatritt, den nur noch Hopsing toppen könnte.
Hopsing hatte ihn wohl auch erkannt und grüßte dann seine Frau, die in
respektablem Abstand auch den Berg hoch kletterte. Die war wohl leicht
verwundert und hat Hopsing (den schnellen Blitz) wohl auch nicht erkannt. Wir
kamen dann an einer Schranke an, wo Inge auch ganz begeistert von der Abfahrt
war. Wir hatten ein flottes Tempo und ich bekam quasi den „Ritterschlag“ von
Inge, die meinte, dass ich es auch ganz „ordentlich krachen“ ließe. War
auch echt toll. Dann ging es zuerst gepflastert, dann wieder auf normalen
Forstwegen und später auf Teer weiter. Ich düste einmal hinter Moni her, die
es in einer Rechtskurve dann doch durch Schotter und unangepasste
Geschwindigkeit auf die linke Wegseite hinübertrieb. Da war unser
„Kampfhamster“ (O-Ton Neill) dann doch ganz schön flott dran, war aber auch
„Null-Problemo“. Das „Problemo“ kam dann später in Gestalt eines
eigentlich recht schönen, roten Minicoopers. Der befuhr doch unverschämter
Weise „unsere Straße“ und kam uns direkt in einer Kurve entgegen. Na ja,
eigentlich stand er ja bereits, als er vor Schreck erblasste, als „Crazy
Jon“ um die Kurve kam. Jon zirkelte irgendwie links an ihm vorbei, zwischen
einem zweiten Auto durch und schon stand er. Moni war ihm dicht auf den Fersen,
sah sich gezwungen die „Notaus-Spur“ ins Feld zu nehmen und stand auch
gleich ordentlich da. Und dann kam ich: Auch nicht unwesentlich zu schnell,
entschied ich mich leider zu spät für die „Notaus-Spur“ und nahm
stattdessen den „Roina“ ins Feld hinein. Ich dachte mir noch, verdammt, dass
wird wohl irgendwie zu steil sein, versuchte noch das Bike irgendwie hochzureißen
und lag schon gleich der Länge nach in der Wiese!! Jon sagte, es habe
ausgesehen wie bei einem Fußballspieler, wenn sie nach einem Tor ihren
„Diver“ machen, allerdings machen die das meist freiwillig, was ich nun bei
mir nicht behaupten konnte. Heidi sah wohl mein Bike liegen, dann den roten Mini
und machte auch noch eine etwas rumplige Vollbremsung am „Roina“. Na ja, bis
auf ein paar Flecken in meinem wunderschönen shirt ist nichts passiert. Wir
fuhren aber im Anschluss dann doch um ca. 0,98 km langsamer (wir sind ja lernfähig,
nicht wahr, ha ha ha ). Es ging dann wieder den Radweg zurück und wir konnten
gegen ca. 15.00 Uhr bereits unser „Pool-Weizen“ bzw. zwei….. genießen.
Wir hatten dann die unterschiedlichsten Aktivitäten (Shoppen, Garmin-Händler
aufsuchen und ärgern (Neill und Jon), Schwimmen (Moni, Heidi, Martin, Kurtl und
ich), Faulenzen, Zeitung/Bild lesen etc….). Ich musste leider feststellen,
dass es weder mit meiner Kondition noch mit meinem „Sitzfleisch“ zum Besten
steht, aber in weiser Voraussicht habe ich ja meine Sixtus-Gesäßsalbe
mitgebracht, mit der ich mein Hinterteil noch ordentlich einreiben werde. Wie
das dann morgen mit dem Klassiker „Capuccino-Trinken in Pregasina“ wird, weiß
ich noch nicht. Was ich sicher weiß, ist, dass ich die Tour nicht im Stehen
machen werde!!! Ich werde nun auch zum Ende kommen und mich seelisch und
moralisch auf die wichtigste Sache des ganzen Tages vorbereiten: ABENDESSEN UND
UNO!!!! Was mir gerade noch einfällt: Ich werde mich bemühen, nicht neben Moni
zu Sitzen, die ist ja bald schlimmer wie die Karin, wenn es um´s
„Schummeln“ geht!
So, zwischenzeitlich waren wir im Pool; Heidi mag
es schon gleich gar nicht, wenn man sie anspritzt (so einen bösen Blick hab ich
noch nie von ihr gesehen!!!). Das Wasser war auf alle Fälle noch erfrischend.
Nach dem guten und reichlichen Abendessen fingen wir rucki zucki mit UNO an; ich
hatte Glück und hatte weder Moni noch Karin neben mir. Hat mir allerdings doch
nichts geholfen, da ich sauber verloren habe. Wir hatten eine rechte Gaudi.
Wegen der Planungen von 2010 – 2033 hatten wir eine kurze Besprechung, ob das
wohl woanders auch geht, wann es vom timing her am besten geht, ob Jon Gertrud
in der Hauptsaison einfach alleine lassen kann, oder ob z.B. Gustav mal für 2
Tage den Laden machen könnte etc…. Wir sind uns noch nicht ganz schlüssig,
werden die Sache aber hoffentlich in den Griff bekommen. Wir waren auf alle Fälle
bestens gelaunt und der Weinnachschub war lückenlos, dank „Villa Franca“,
gewährleistet. Jon wurde auch immer lustiger, musste aber der ganzen Sache
Tribut zollen und ließ sich das Ganze dann nochmal „durch den Kopf gehen“.
An die obligatorische „Capuccino-Tour“ nach Pregasina war auf alle Fälle
bei ihm nicht zu denken.
Day 3 GPSies Foto1 Foto2 Foto3 Foto4
Strecke:44 Km. Durchschnitt : 14 Km/h. Höhenmeter : 1300 m. Zeit : 3:10 Stunde. Beteiligung : 10
Pregasina
Nach
dem Frühstück machten wir uns zu siebt auf den Weg nach Pregasina.
Brotzeitsemmel richten entfiel auch, und so kamen wir dann doch gegen 9.15 Uhr
in die Gänge. Meine Beine und mein Hintern („Pavian“) waren trotz der zwei
oder drei Weingläser!??? (oder gerade darum!!??) wieder soweit in Ordnung, dass
ich ganz ordentlich mitfahren konnte. Den Pulsmesser hatte ich auch nicht an,
wahrscheinlich hätte ich das gestern auch schon machen sollen, dann wäre die
Tour vielleicht halb so wild gewesen. Wir genossen jede Minute rauf und runter,
konnten uns gar nicht satt sehen an dem herrlichen „Lago di Garda“! Wir
machten ein paar Fotos, Inge und ich gingen kurz unter die Bergsteiger und
erklommen eine Klippe. Es war vom Betrieb noch recht ordentlich und so
kamen wir flott nach oben. Am Tunnel machten wir wieder ein Beweisfoto und
weiter ging es auf der Straße nach oben. Diesmal kehrten wir alle zusammen in
der oberen Wirtschaft ein und ließen Hopsing nicht alleine hocken. Nach dem
guten Capuccino machten wir uns wieder an die Abfahrt; ein Autofahrer ließ uns
freundlicher Weise überholen und wir kamen flott wieder Richtung Riva. Es war
allerdings jede Menge Gegenverkehr, was bei so einem schönen Sonntagvormittag
ja auch nicht verwunderlich war. Unten fuhren wir auf besonderen Wunsch unserer
„Höhenmeter-Inge“ die Hauptstraße entlang. Waren sicherlich nochmal
ca. 27,3384 hm, was allerdings unsere Durchschnittsgeschwindigkeit wieder
versaut hat. Ein wild gewordener Italiener wollte uns dann doch glatt vom Bike
runterholen, aber wir haben alle gut reagiert, so dass nur eine kleine
Schrecksekunde blieb. In der Villa Franca konnten wir dann das „Leiden
Christi“ (Jon) bewundern, der war noch ganz blass um die Nase. Wir konnten uns
dann „Aufbrezeln“ bzw. duschen und waren dann schon fast bereit für das
wohlverdiente Abschiedsessen. In der Pizzeria „Al Porto“ war es wieder vom
Feinsten; gut, Jon hatte ein Pizzabrot und eine Tomatensuppe bestellt, beides
mal kurz probiert und nicht halbwegs aufgegessen, aber sonst waren Alle
begeistert. Inzwischen sind wir schon auf der „Autostrada“ kurz vor Kaltern
und ich hacke in Martin´s laptop hinein!
So, wir kommen nun langsam aber sicher zum Ende
unseres „Super-duper-oberpower-affen-
Day 4 GPSies Foto2 Foto3 Foto4
Strecke: 22 Km. Durchschnitt : 15 Km/h. Höhenmeter : 510 m. Zeit : 1:20 Stunde. Beteiligung : 6
Total
Strecke: 169 Km. Durchschnitt : 13 Km/h. Höhenmeter : 5010 m. Zeit : 13:20 Stunde. Beteiligung : 10
Thanks to;
The Husbands and Wives for letting us go,
Sepp for the Story Telling,
TV Nesselwang for the Bus,
Martin and Neill for driving,
Hopsing for the Tours,
and, The Group for the Fun.
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